Manche Europäer geißeln die USA gerne als Hort des
Raubtierkapitalismus. Aber auch diese Kritiker müssen eingestehen,
dass die US-Regierung die Auswüchse auf den Finanzmärkten härter
bekämpft, als dies etwa in Deutschland geschieht.
Nach dem knallharten Vorgehen gegen Schweizer Banken nimmt die
US-Regierung nun die Ratingagenturen ins Visier. Präsident Barack
Obama lässt Standard & Poor–s auf Milliarden-Schadeners
Lange Zeit hat die Energiebranche mit
überdurchschnittlichen Gewinnen und überdurchschnittlichen Löhnen
geglänzt. Seit dem Unglück von Fukushima und dem Zusammenbruch des
Gasgeschäftes aber suchen die Konzerne verzweifelt nach einem neuen
Geschäftsmodell. Das bekommen auch die Beschäftigten zu spüren. Eon
und RWE bauen tausende Stellen ab. Üppige Lohnabschlüsse wie in der
Vergangenheit kann es nicht mehr geben. Doch offenbar haben die
In der öffentlichen Wahrnehmung ist das Thema
fast verjährt. Spätestens seit Eskalation der Subprime-Krise 2008 ist
bekannt, dass die großen Ratingagenturen bei der Bewertung von
Hypothekenverbriefungen zum Teil schwer danebenlagen. Dennoch greift
die US-Regierung nun in die Vollen und verklagt Standard & Poor–s
(S&P) und die Muttergesellschaft McGraw-Hill wegen mutmaßlichen
Betrugs bei der Bewertung von strukturierten Papieren bis 2007. Um
Emittenten ni
Die deutschen Großkonzerne wären gut beraten, wenn
sie den Vorschlägen zur Deckelung der Managergehälter folgten. Es
wäre ein gutes Signal an die Mitarbeiter, aber auch an die
Gesellschaft, wenn die Aktionäre als Eigentümer diesen Schritt
gingen. Auch im wohlverstandenen Eigeninteresse. Erstens ist es
schlicht nicht vermittelbar, wenn ein Vorstandschef das
Vielhundertfache eines Beschäftigten in der Produktion verdient.
Zweitens schadet es dem Unte
Marktentwicklung und Veränderungen in Sicht. Schlagzeilen wie "DAX steigt auf den höchsten Stand seit fünf Jahren" oder "Jede Menge Geld" oder "Die Gold-Rally gerät ins Stocken" lassen uns aufhorchen, wie sicher ist welche Anlage, welche Vorsicht ist geboten? Interview mit Dr. Thomas Schulte, Rechtsanwalt und Gründungspartner der Kanzlei Dr. Schulte und Partner Rechtsanwälte, Berlin.
Sicherheit oder Traumrendite? Geht nicht beides? G
Wer die Welt durch sein unverantwortliches Handeln
in eine Rezession stürzt, der gehört nicht nur zur Verantwortung
gezogen. Es muss auch gewährleistet sein, dass sich so etwas nicht
wiederholt. Darüber gibt es nach den extrem kostspieligen Erfahrungen
seit 2007 über alle nationalen wie auch Parteigrenzen hinweg
grundsätzlich Konsens. Nun ist Konsens eine Sache, ein Regelwerk mit
wirksamen Kontrollmechanismen und, wenn es nötig ist, auch
Strafmaßnah
Die Frage ist, ob man von einem Großprojekt
in diesem Stadium noch abrücken kann. Experten schätzen die Kosten
dafür auf drei Milliarden Euro. Und in Stuttgart gähnt bereits ein
großes Bauloch. Einen Baggersee daraus zu machen und den BER zu einer
Messehalle umzuwandeln, ist auch keine befriedigende Lösung. Deshalb
fällt der Politik eine ergebnisoffene Debatte nun so schwer. +++
In die Tarifverhandlung bei RWE kommt Bewegung.
RWE hat den Gewerkschaften überraschend ein neues Angebot vorgelegt,
wie die "Rheinische Post" (Mittwochausgabe) aus Gewerkschaftskreisen
erfuhr. Danach ist der Energiekonzern nun doch bereit, für zwei Jahre
auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten, und erhöht auch sein
Lohn-Angebot. Mit dem neuen Angebot hofft RWE, die Einleitung der
Urabstimmung über Streiks in letzter Minute noch zu verhindern. "
Bei seinem multimedialen Projekt "MdB 2.0" begleitet
PHOENIX in den Monaten vor der Bundestagswahl 2013 die sechs jungen
Abgeordneten Nadine Schön (CDU), Dorothee Bär (CSU), Manuel Höferlin
(FDP), Lars Klingbeil (SPD), Nicole Maisch (Bündnis 90/Die Grünen)
und Michael Leutert (Die Linke) auf dem Berliner Parkett und in ihrer
politischen Heimat – den Wahlkreisen. Im PHOENIX-Blog
"blog.phoenix.de/mdb20", auf der Facebook-Seite
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