Börsen-Zeitung: Aussterbende Spezies, Kommentar zu Schweizer Privatbankiers von Daniel Zulauf

Den Letzten beißen die Hunde. Man kann – und man
sollte vielleicht schon aus purer Nostalgie – bedauern, dass nun auch
die beiden ehrwürdigen Genfer Privatbanken Pictet und Lombard Odier
ihr Rechtskleid wechseln. Die beiden Institute haben gerade gemeinsam
und scheinbar aus heiterem Himmel verkündet, dass sie ihre Rechtsform
als Personengesellschaft Anfang nächsten Jahres aufgeben werden, um
sich in Kommanditaktiengesellschaften zu wandeln. Damit beerdigen sie
das altbew&a

Mittelbayerische Zeitung: Ein Menschenrecht

Von Reinhold Willfurth

Bei der Frage, ob ein Mann auch ein guter Vater ist, spielt die
"Stimme des Blutes" eine untergeordnete Rolle. Eine Familie kann sehr
gut ohne leiblichen Vater funktionieren, oder auch mit zwei Vätern,
oder mit zwei Müttern. Bei vielen "Spenderkindern" aber kommt
irgendwann die Frage nach ihren genetischen Wurzeln auf. Die Antwort
darauf ist ein Menschenrecht, das über den Persönlichkeitsrechten des
Samenspenders steht. Eigen

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Bankenregulierung

Man kann die Politik ja verstehen: Mit dem
Gesetzespaket will sie Handlungsfähigkeit demonstrieren. Nie wieder
sollen Banken das labile Finanzsystem derart ins Wanken bringen wie
2007/2008, als der Steuerzahler mit Milliardenhilfen einspringen
musste. Dass Deutschland nun aber vorprescht und einen Beschluss auf
EU-Ebene nicht mehr abwarten will, ist dem Bundestagswahlkampf
geschuldet. Schwarz-Gelb will SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück,
der ebenfalls die Macht der Banken eind&

WAZ: Radikalere Schritte wären nötig – Kommentar von Hannes Koch

Die Bundesregierung hat aus der Finanzkrise seit
2007 gelernt. In Kooperation mit anderen Staaten bemühen sich
Kanzlerin Merkel und Finanzminister Schäuble, den Banken engere
Grenzen zu setzen. Ihr Gesetzentwurf zur Bankentrennung ist nun das
jüngste Vorhaben. Trotzdem scheint fraglich, ob das Problem damit
gelöst wird. Die Trennung innerhalb der Institute in risikoarmes
Kontengeschäft und risikoreichen Wertpapierhandel ist einerseits
sinnvoll. Denn so könnte

Rheinische Post: NRW-Regierung kritisiertÖkostrom-Umlage

Die rot-grüne Landesregierung in NRW kritisiert
die Benachteiligung des bevölkerungsreichsten Bundeslandes bei der
EEG-Umlage. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) sagte der
Rheinischen Post (Donnerstagsausgabe): "1,8 Milliarden Euro haben vor
allem die Mieter in Nordrhein-Westfalen 2012 netto bezahlt, damit vor
allem bayerische Eigenheimbesitzer sich eine Photovoltaik-Anlage auf
das Dach stellen können. Diese Umverteilung von West nach Süd können
wir bei

Tricksereien bei Fairtrade-Blumen / ZDF-Umweltsendung „planet e.“ befasst sich mit „Grünen Rosen“

Der große Ansturm auf Blumengeschäfte beginnt in
wenigen Tagen. Denn am 14. Februar ist Valentinstag. Das bedeutet
viele Sonderschichten – und zwar für die Arbeiter auf den
Blumenfarmen Afrikas und Lateinamerikas. Von dort kommen die meisten
Rosen, die es in Deutschland zu kaufen gibt. Jede fünfte Rose, die in
deutschen Supermärkten verkauft wird, trägt mittlerweile das
Fairtrade-Logo. Aber nicht immer steckt Fairtrade drin, wo Fairtrade
draufsteht. Darü

3. AUFLAGE DES N-TV MITTELSTANDSPREISES / NOCH BIS ZUM 17. FEBRUAR BEWERBEN – GESUCHT WIRD DER HIDDEN CHAMPION 2013

Zum dritten Mal kürt der Nachrichtensender n-tv
gemeinsam mit der Maleki Group und der UBS in diesem Jahr den "Hidden
Champion". Um den n-tv Mittelstandspreis können sich alle
inhabergeführten Unternehmen mit Sitz in Deutschland noch bis zum 17.
Februar 2013 bewerben.

Mit dem Hauptpreis "Hidden Champion" sowie Auszeichnungen für
"Nachhaltigkeit", "Gesellschaftliche Verantwortung",
"Generationswechsel" und "Marke&q

Allgemeine Zeitung Mainz: Wiesbadener Kuier: „Verschärfung geht in die falsche Richtung“(Prof Hüther zur Bankenregulierung)

Wiesbaden. Die vom Bundeskabinett geplante
Verschärfung der Bankenregulierung geht nach Ansicht des Direktors
des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, in die
falsche Richtung. "Es gibt keinen Beleg, dass die Trennung des
riskanten Investmentbankings vom normalen Kundengeschäft eine
Finanzkrise verhindert", sagte Hüther in einem Gespräch mit dem
Wiesbadener Kurier (Donnerstagausgabe). Die Vermutung, dass der
Steuerzahler auf diesem Weg beso

WAZ: RWE will Mitarbeiter zu Windpark-Unternehmern machen

Der Essener Energiekonzern RWE will Mitarbeiter zu
Windpark-Unternehmern machen. "Das ist ein Versuchsballon", sagte
Hans Bünting, Chef der RWE-Ökostromtochter Innogy, den Zeitungen der
Essener WAZ-Gruppe (Mittwochausgabe). Die Beschäftigten können
Anteile an der Betreibergesellschaft eines Windparks im rheinischen
Jüchen erwerben. Auf einem ehemaligen Gelände des Braunkohlentagebaus
Garzweiler hat RWE einen Windpark errichtet. "Zunächst ein