Rheinische Post: RWE-Chef Peter Terium will Kündigungen vermeiden

Der neue RWE-Chef Peter Terium stimmt die
Mitarbeiter nach dem Atomausstieg auf einen harten Sparkurs ein. "Ich
will Kündigungen vermeiden, ausschließen kann ich sie aber
ehrlicherweise in diesem schwierigen Marktumfeld nicht", sagte Terium
im Interview mit der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Mittwochausgabe). RWE müsse langfristig mit weniger Mitarbeitern
auskommen, allein durch den Ausstieg aus der Kernkraft entfielen fast
3000 Arbei

WAZ: Künftiger RWE-Chef Terium stellt Mitarbeiter auf Sparkurs ein

Der designierte RWE-Vorstandsvorsitzende Peter
Terium stellt die Mitarbeiter des Konzerns auf einen eisernen
Sparkurs ein. "Durch den Kernenergieausstieg kommt weniger Geld in
die Kasse, außerdem belasten uns ungünstige Gasverträge und die
Brennelementesteuer", sagte Terium den Zeitungen der Essener
WAZ-Gruppe (Mittwochausgabe). "Hinzu kommen die Eurokrise und die
niedrigen Großhandelspreise für Strom. Und schließlich müssen wir
Schulde

Neue OZ: Kommentar zu Flughafen

Neuer Zündstoff

Die Euphorie über das gute Ergebnis 2011 wird schnell verfliegen.
Sobald sich die Gesellschafter mit der Eigenkapitalaufstockung des
Flughafens beschäftigen müssen, sind Diskussionen mit reichlich
Zündstoff garantiert.

Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt die geplante rund 60 Millionen
Euro teure Startbahnverlängerung eigentlich keine Rolle spielt, weil
bis zum endgültigen Planfeststellungsbeschluss bestimmt noch fast
zwei Jahre vergeh

Weser-Kurier:Über Chinas Expansionspläne schreibt der „Weser-Kurier“ in seiner Ausgabe vom 27. Juni 2012:

Die politische und wirtschaftliche Expansion Chinas
schreitet unaufhaltsam voran, während die
europäisch-nordamerikanische Weltmachtstellung zusehends bröckelt.
Sollte der Plan des chinesischen Ministerpräsidenten Wen Jiabao
aufgehen, ein Freihandelsabkommen mit der südamerikanischen
Wirtschaftsgemeinschaft Mercosur zu schließen, wäre das ein wichtiger
Erfolg für das Reich der Mitte. Quasi im Hinterhof der USA könnte das
kommunistische Regime sei

Weser-Kurier:Über die Macht der Ratingagenturen schreibt „Weser-Kurier“ in seiner Ausgabe vom 27. Juni 2012:

Der Rundumschlag der Ratingagentur Moody–s gestern
gegen Banken in Spanien und Italien hatte die befürchteten Folgen.
Der Markt reagiert mit weiterem Vertrauensverlust. Nicht nur für die
betroffenen Banken wird es teurer, ja zunehmend unerschwinglich, sich
neues Geld auf dem Kapitalmarkt zu besorgen. Auch die Regierungen
müssen seit gestern wieder deutlich höhrere Zinsen für ihre Anleihen
bieten – wenn sie sie überhaupt noch an den Anleger bringen. Für
S

WAZ: Der tollkühne Herr Mappus. Kommentar von Dietmar Seher

Welcher Teufel, Herr Mappus, hat Sie geritten, als
Sie in einem zehntägigen Spurt 4,7 Milliarden Euro aus den Taschen
der baden-württembergischen Steuerzahler für Energieaktien zahlten?
Das ohne Not. Ohne ausreichende Prüfung. Ohne Ihren Finanzminister zu
informieren. Ohne das Ja Ihres Landtags einzuholen. Nur auf den mal
ermunternden, viel öfter aber befehlenden Ton ihres Kumpels und
Parteifreundes Notheis hin, wie die einschlägigen E-Mails belegen.
Der l&aum

Börsen-Zeitung: Nur ein kleiner Schritt, Kommentar zur Verdoppelung des japanischen Mehrwertsteuersatzes, von Martin Fritz.

Es wurde langsam Zeit: Nach 15 Jahren des
Zauderns haben Japans Politiker eine parteiübergreifende Koalition
für eine Verdopplung der Mehrwertsteuer bis 2015 geschmiedet und das
Gesetz tatsächlich beschlossen. Damit ist die finanzielle Zukunft der
Volksrente, die zur Hälfte steuerfinanziert ist, gesichert. Zwar
riskiert man mit dem großen Steuersprung einen Konjunktureinbruch.
Aber in Japans stark gealterter Gesellschaft ist es wohl effektiver,
eher den Verbrauch

Neues Deutschland: Euro-Krise: Zurück auf Los

Wenn man Bundeskanzlerin Angela Merkel glaubt, ist
es mit der Euro-Krise alles ganz einfach: Einige Mitgliedsländer
haben über ihre Verhältnisse gelebt und zu hohe Schulden angehäuft;
daher müssen sie jetzt den Gürtel enger schnallen, dann wird alles
wieder gut. Und damit dies so bleibt, sollen sich alle verpflichten,
künftig ganz sparsam hauszuhalten. Die Anträge Spaniens und Zyperns
auf Rettungsgelder für ihre strauchelnden Banken zeigen, dass