Anhaltende Euro-Krise treibt Zahl der Insolvenzen / Auslaufen derÜbergangsregelung bei Überschuldung gefährdet Unternehmen zusätzlich

25. Juni 2012 – Die anhaltende Euro-Krise wird für
immer mehr Unternehmen existenzgefährdend und könnte sie in die
Insolvenz treiben. Auf diese Gefahr hat der Vorstandsvorsitzende des
Verbands Insolvenzverwalter Deutschlands (VID), Dr. Cristoph Niering,
gegenüber dem Wirtschaftsmagazin –impulse– (Ausgabe 7/2012, EVT 28.
Juni) hingewiesen: "Indikator ist diesmal nicht so sehr die deutsche
Binnenkonjunktur, sondern die Entwicklung außerhalb Deutschlands."

stern.de: Spanische Leopard-Exporte bisher nicht genehmigt

Die Bundesregierung hat bisher keine Genehmigungen
erteilt, die die Produktion des modernsten Modells des deutschen
Kampfpanzers Leopard 2A7+ in Spanien erlauben würden. Das berichtet
stern.de, das Online-Angebot des Magazins stern, unter Berufung auf
Antworten des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des
Bundes-tagsabgeordneten Jan van Aken (Linke). Demnach hat die
Bundesregierung zwar bis-her "Genehmigungen für die Ausfuhr von
Fertigungsunterlagen" für

Haseloff zum Fiskalpakt: Anrufung des Verfassungsgerichts „unnötige zeitliche Verzögerung“/ Einigung bringt „nachhaltige Entlastung der Kommunen“

Bonn/Berlin, 25. Juni 2012 – Für Sachsen-Anhalts
Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) ist die Zustimmung zum
Fiskalpakt alternativlos. "Es stellt eine unnötige zeitliche
Verzögerung dar, wenn das Verfassungsgericht angerufen wird", sagte
er im PHOENIX-Interview. Sowohl der Bundestag als auch der Bundesrat
werde die nötige Mehrheit zusammenbringen. Man müsse Ruhe in den
Markt bringen, Europa dürfe keinen neuen Schulden mehr machen. "Wenn

WAZ: Opel-Betriebsrat sieht europäische Werke durch GM-Investitionen in Russland in Gefahr

Der Bochumer Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel
rechnet mit negativen Folgen für die europäischen Opel-Werke durch
die Investitionen des US-Mutterkonzerns General Motors (GM) in
Russland. "Mindestens zwei bis drei der heutigen Opel-Werke könnten
gefährdet sein", sagte Einenkel den Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe
(Montagausgabe). "Obwohl die bestehenden Opel-Werke nicht voll
ausgelastet sind, werden weitere Überkapazitäten geschaffen", s

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Dispozins

Dass der Mensch zuweilen mehr Geld braucht, als
sich gerade auf dem Konto befindet, ist normal. Dass sich die Bank
die Bereitstellung des Geldes bezahlen lässt, ist logisch. Selbst die
Tatsache, dass Sparkassen, Volks- und die großen Privatbanken wegen
ihrer grundsätzlich besseren Beratungsleistung auch höhere Zinsen
nehmen müssen als die Direktbanken, ist noch einsichtig. Allein wie
viel der Kunde für die Überziehung seines Kontos bezahlen muss, ist
une

WAZ: Verteilungskampf um den Strom. Kommentar von Tobias Bolsmann

Spätestens mit der Forderung nach Strom zum
Nulltarif durch den Bund der Energieverbraucher offenbart sich: Die
Energiewende bedeutet nicht nur einen radikalen Umbau der
Stromversorgung, sie führt auch zu einem Verteilungskampf, denn
niemand will für die Kosten aufkommen. Steigende Strompreise? "Wir
nicht", hat in den vergangenen Monaten die Industrie gerufen.
Argumentation: Wird die Kilowattstunde teurer, sinkt die
Wettbewerbsfähigkeit – und damit stehen die

Der Tagesspiegel: Berliner Gasversorger Gasag erwägt Preissenkung

Der Berliner Gasversorger Gasag prüft derzeit eine
Senkung seiner Tarife. Das Unternehmen hatte die Preise erst zum
vergangenen Februar erstmals seit Oktober 2010 wieder angehoben – je
nach Tarif um 3,6 bis zu 8,7 Prozent. "Eine weitere Erhöhung ist in
diesem Jahr nicht mehr geplant", sagte Gasag-Sprecher Klaus Haschker
dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel am Sonntag".

Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel,
Newsroom, Telef

Schwäbische Zeitung: Bemerkenswerter Brief – Kommentar

Der Brief von Meike und Lars Schlecker ist
bemerkenswert. Schnörkellos schreiben die Geschwister, dass sie den
Zusammenbruch der Drogeriekette als Tragödie erlebt haben. Das ist
nachvollziehbar: Die Schlecker-Kinder sind um Millionen ärmer, haben
den Respekt Tausender ehemaliger Mitarbeiter verloren, werden als
Geschäftspartner geschnitten.

Immerhin schieben sie die Schuld für ihr Scheitern nicht anderen
in die Schuhe. Dadurch heben sie sich wohltuend von viele

Börsen-Zeitung: Grautöne, Marktkommentar von Georg Blaha

Immer noch ist Euro-Krise, und wieder einmal
steht ein Rettungsgipfel für die Währungsunion an. Am kommenden
Donnerstag und Freitag tagen die europäischen Staats- und
Regierungschefs in Brüssel. Zwei Tage scheinen recht kurz für die
Fülle an Themen und Problemkomplexen, welche die Politik ansprechen
und idealerweise gleich lösen sollte. Ein Langfristplan für die
Eurozone soll her, der die Risiken und Ungleichgewichte des
europäischen Projekts b

WAZ: Ein Urteil mit Schwächen. Kommentar von Christopher Shepherd

Nun ist es mit dem Segen des Bundesgerichtshofs
(BGH) amtlich: Ärzte dürfen Geld von Pharmafirmen annehmen, wenn sie
deren Arzneien verschreiben. Denn, so das Urteil, laut
Bestechungsparagrafen 299 des Strafgesetzbuches könnten nur
"Angestellte oder Beauftragte eines geschäftlichen Betriebes"
bestochen werden. Dies seien freiberufliche Ärzte aber nicht. Da kann
man aber auch zu einer anderen Wertung kommen: Stellen Ärzte ein
Rezept für ein Mitte