Neue OZ: Kommentar zu Konjunktur

Übertriebene Ängste

Dass die Euro-Krise dauerhaft an der deutschen Konjunktur
vorbeigehen würde, konnten nur unerschütterliche Optimisten glauben.
Die ersten Ausläufer erreichen jetzt das Land. Die Exporte
schwächeln, die Industrie meldet sinkende Umsätze. Ist dies der
Anfang einer Rezession? Nein, sagt die Bundesbank, und erhöht ihre
Wachstumsprognose sogar. 2012 soll die deutsche Wirtschaft nun um ein
Prozent zulegen.

Ein Boom ist das zwar n

Rheinische Post: Kommentar: Spaniens Getänzel

Spanien will Hilfe beim Euro-Rettungsschirm
beantragen – das ist die gute Nachricht aus Madrid. Endlich hat die
Regierung eingesehen, dass sie anders eine Staatspleite nicht
abwenden kann, die wegen der teuren Banken-Rettung immer näher rückt.
Entsprechend erleichtert reagierten gestern die Börsen. Doch die
Ernüchterung dürfte rasch folgen. Denn die Spanier sind weiter nicht
bereit, sich wie Griechen, Iren und Portugiesen unter die strenge
Aufsicht der Troika von W

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema EU-Rettungsschirm

Aussagen von Politikern in der Euro-Zone haben
eine immer kürzere Halbwertszeit. Eben noch wollte die Regierung in
Madrid die Neuverschuldung bis 2013 auf unter drei Prozent des
Bruttoinlandsprodukts drücken. Nun aber braucht Spanien dringend
Geld, um seine in der Krise steckenden Banken zu retten. Dass die
Inanspruchnahme des EU-Rettungsschirms sich möglicherweise weiter
verzögert, hilft weder dem Land noch dem Euro. Dabei ist es erst fünf
Jahre her, dass Unterneh

WAZ: Schlecker-Frauen zu Erzieherinnen umschulen? Contra-Kommentar von Stefan Schulte

Was für eine schöne, einfache Welt muss das sein, im
Berliner Parallel-Universum? 25 000 arbeitslose
Schlecker-Frauen hier, zu wenige Erzieherinnen dort – packen wir sie
in die Kitas und lösen zwei Probleme in einem Abwasch. Funktionierte
das auch im Diesseits, hätten wir längst Vollbeschäftigung und
bräuchten keine Arbeitsminister mehr. Ja, es gibt sicher Arbeitslose,
die perfekte Erzieher abgäben. Darunter wird auch die ein oder andere
Schl

WAZ: Schlecker-Frauen zu Erzieherinnen umschulen? Pro-Kommentar von Birgitta Stauber-Klein

Allein im Laden, Tag für Tag. Zuständig für
aufgefüllte Regale, freundliche Bedienung und eine Kasse, die stimmt.
Ohne Telefon, ohne Toilette, aber vergleichsweise gut bezahlt haben
die Schlecker-Frauen viele Jahre lang bewiesen, dass sie etwas drauf
haben. Dass sie nun die Möglichkeit bekommen sollen, zu einer
begehrten Fachkraft zu werden, ist zunächst einmal eine pragmatische
Idee, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Hier eine Lösung
für

WAZ: Taktiererei schadet dem Hafen nur. Kommentar von Frank Meßing

Der Duisburger Hafen brummt. Die Umschlagszahlen
wachsen von Jahr zu Jahr. Der Hafen hat aber auch Probleme. Er
braucht dringend Flächen und muss sich gegen die wachsende Konkurrenz
der Seehäfen wappnen. In dieser Wettbewerbssituation kann sich das
NRW-Tor zur Welt den quälenden Streit in der Bundesregierung nicht
leisten. Der Finanzminister will den Bundes-Anteil verkaufen, der
Verkehrsminister tritt auf die Bremse. Mögliche Kaufinteressenten –
es sollen einmal zwei Du

WAZ: Kinderschutzbund unterstützt Umschulung der Schleckerfrauen zu Erzieherinnen

Heinz Hilgers, Präsident des Kinderschutzbundes,
unterstützt den Plan von Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, die
ehemaligen Schlecker-Mitarbeiterinnen zu Erzieherinnen umzuschulen.
In einer mehrjährigen, ganztägigen Berufsausbildung könne man
sicherlich das jetzige Niveau von Erziehern erreichen, so Hilgers im
Gespräch mit der WAZ-Mediengruppe. Voraussetzung sei aber, dass die
ehemaligen Schlecker-Mitarbeiterinnen auch mit Kindern pädagogisch
arbeit

Börsen-Zeitung: Spielball der Politik, Börsenkommentar „Marktplatz“, von Thorsten Kramer.

An Europas Aktienmärkten sind nun eiserne Nerven
gefragt. Die Verunsicherung der Investoren wächst von Tag zu Tag, und
die Volatilität der Kurse ist entsprechend hoch, weil der Handel fast
ausschließlich von kurzfristigen, spekulativen Investments dominiert
wird. Anleger fürchten den Zusammenbruch der Europäischen
Währungsunion, zudem verstärken eine Reihe von enttäuschenden
Wirtschaftsdaten aus aller Welt die Zweifel am Erholungskurs der
Wirtsch

Neues Deutschland: Euro-Krise: Spanische Grippe

Unter dem Euro-Rettungsschirm wird es eng, bevor
dieser komplett aufgespannt ist. Wenn Spanien, worauf Vieles
hindeutet, bald eine mindestens zweistellige Milliardensumme
beantragen wird, ist der permanente Nothilfefonds ESM noch gar nicht
gestartet. Mit Spanien würde erstmals ein wirtschaftliches
Schwergewicht der Eurozone Geld benötigen – die Krise bekäme eine
ganz neue Dimension. Und sollte sich Italien die spanische Grippe
holen, wäre der Schirm endgültig zu k

Trends erkennen, Chancen nutzen: Regionale Wirtschaftsförderung mit der Online Initiative Rheinland

Trends erkennen, Chancen nutzen: Regionale Wirtschaftsförderung mit der Online Initiative Rheinland

Kunden nutzen zunehmend das Internet als Informationsquelle für Kaufentscheidungen bei Produkten oder der Inanspruchnahme einer Dienstleistung. Findet der Nutzer kein passendes Angebot in seiner Region, so nimmt er die Leistungen eines weiter entfernten Unternehmens wahr. Dies schadet mittelfristig der regionalen Wirtschaft, sofern sie sich nicht auf das geänderte Nutzerverhalten einstellt und im Internet eine starke Präsenz zeigt.

Zielsetzung der Online Initiative Rheinland ist