Rekord-Gehälter und üppige Bonuszahlungen standen
schon oft in der Kritik. Dabei wurde beinahe übersehen, dass sich
Deutschlands Top-Manager eine weitere Einnahmequelle erschlossen
haben. Die Rede ist von Luxus-Pensionen, die wie ein
Rundum-sorglos-Paket für den Ruhestand wirken. Die Debatte über eine
faire Bezahlung für "die da oben" ist längst eröffnet. Wie viel
Ungleichheit verträgt die soziale Marktwirtschaft? Mini-Löhne hier,
In der Politik stoßen die üppigen Pensionen für
Dax-Vorstände auf Kritik. "Das ganze System ist pervers", sagte
SPD-Bundestagsfraktionsvize Joachim Poß den Zeitungen der Essener
WAZ-Gruppe (Montagausgaben). "Wir werden das Thema aufgreifen und uns
für eine Begrenzung der Managergehälter einsetzen. Dabei geht es
nicht nur um Boni und Gehälter, sondern auch um die Altersversorgung
für die Vorstände", erklärte Po&szli
Das Landgericht Hamburg hat bestätigt, dass YouTube
für das Verhalten seiner Nutzer mitverantwortlich ist. Dazu erklären
der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr.
Günter Krings, und der zuständige Berichterstatter für das
Urheberrecht im Rechtsausschuss und im Ausschuss für Kultur und
Medien Ansgar Heveling:
"Wir begrüßen das heutige Urteil, weil es ein gutes Signal für die
Kreativen in Deutschland ist. De
Dank der wieder anziehenden Konjunktur können
Bund, Länder und Gemeinden 2013 offenbar mit deutlich höheren
Steuereinnahmen rechnen als bisher prognostiziert. "Wir erwarten ein
höheres Steueraufkommen, als bei der Steuerschätzung im November 2011
prognostiziert", sagte Heinz Gebhardt, Finanzexperte des
Rheinisch-Westfälischen Wirtschaftsforschungsinstituts (RWI), der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). &quo
Gute Geschäfte, ein zufriedener Konzernchef und die neue Version
des Betriebssystems im Zeitplan. Hat Microsoft alles richtig gemacht?
Scheint so, ist aber nicht so. Nüchtern betrachtet, ist das Geschäft
sogar ziemlich schlecht gelaufen.
Das eigentliche Ziel des Konzerns – weg von der Betriebssystem-
und Office-Monokultur – hat Microsoft deutlich verfehlt. Wieder
einmal. So deutlich, dass man sich trotz Marktführerschaft in diesem
Auch wenn der Dax in der gerade beendeten
Handelswoche mit einem Plus von 2,5% über fünf Tage gar nicht so
schlecht abgeschnitten hat – die europäische Schuldenkrise hat sich
mit Vehemenz zurückgemeldet. Die Bondmarktauktionen von als
Wackelkandidaten angesehenen EU-Mitgliedern sind wieder zu
Zitterpartien geworden, die Anleger fordern höhere Zinsen für die
Staatsanleihen dieser Länder. Im Gegenzug ist die Rendite
zehnjähriger Bundesanleihen im Woch
Das Urteil ist gesprochen. Im Streit zwischen YouTube und der Gema
sind Hamburger Richter zu dem Ergebnis gekommen, dass Googles
Videoplattform keine Musikvideos bereitstellen darf, wenn damit gegen
Urheberrechte verstoßen wird. Was in der Kurzform wie ein Sieg der
aufrichtigen Künstler und Kreativen über parasitäre Online-Netzwerke
und milliardenschwere US-Konzerne klingt, kennt in Wahrheit nur
Verlierer.
Youtube ohne Musikvideos? Keine Sorge, das wird
es auch nach dem Urteil des Landgerichts Hamburg nicht geben. Künftig
sollen nur diejenigen Musiker, die Geld für die Verwertung ihrer
Videos haben wollen, dies auch bekommen. Das ist gut. Als weniger gut
könnten sich die Filter erweisen, die Youtube installieren muss.
Möglicherweise sperren sie auch Videos, die eigentlich gezeigt werden
sollen. Schauen wir uns den sperrigen Sachverhalt peu à peu an: Das
Musikportal Y
Die Bundesagentur für Arbeit, beziehungsweise
die bayerische Regionaldirektion, will tschechische Arbeitnehmer
besser bei der Jobsuche in Bayern betreuen. Das ist gut für die
Region, den Wirtschaftsraum und gut für Europa. Denn bei allen Krisen
und europa-skeptischen Tönen der vergangenen Monate ist die Region um
den böhmischen Wald ein schönes Beispiel dafür, wie Grenzen auf
verschiedenen Ebenen abgebaut werden können. Dass auch die
Arbeitsagenturen
Hohe Benzinpreise und Öl-Multis auf der einen Seite,
Wettbewerbshüter auf der anderen. Für einen funktionierenden Markt
einzutreten, ist ein urliberales Anliegen, weshalb es nicht wundert,
wenn der Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) die Stärkung des
Kartellamts mit einer staatlichen Preisbeobachtungsstelle aufs Tapet
bringt. Ob das mehr bringt als ein paar Schlagzeilen während der
Landtagswahlkämpfe, ist zu bezweifeln. Die fünf großen
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