42 Prozent der großen Unternehmen mit mehr als
5.000 Mitarbeitern mussten 2011 negative Auswirkungen der Finanzkrise
auf ihren Ertrag hinnehmen. 48 Prozent sehen auch für die Zukunft ein
hohes Risiko durch Kapitalmarktschwankungen. Dem begegnen sie mit
Kostenoptimierungen bei der Betriebsmittelbeschaffung, den
Einkaufskosten oder dem Vertrieb. Das sind Ergebnisse der Studie
"Ertragssicherung in der Finanzkrise" von Steria Mummert Consulting
in Zusammenarbeit mit dem F.A
Investitionen in den IT-Bereich sind ein zentraler
Faktor für den Erfolg von Banken und Sparkassen. Dennoch sagen 48
Prozent der IT-Verantwortlichen deutscher Kreditinstitute, dass die
Kapazitäten ihrer Abteilung bezüglich der Strategieentwicklung des
eigenen Hauses nicht ausgeschöpft werden. Das betrifft insbesondere
Geschäfts- und Privatbanken. Hier gaben 62 Prozent der zuständigen
Entscheider an, eigentlich mehr Zeit in die Strategieentwicklung
investieren
48 Prozent der Frauen im mittleren Management
haben schon einmal auf einen Karriereschritt verzichtet, weil die
Rahmenbedingungen eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht
zugelassen haben. Unter den weiblichen Führungskräften mit Kindern
mussten sogar bereits zwei von drei Frauen wegen unflexibler
Arbeitszeiten oder fehlender Betreuungsmöglichkeiten bei der Karriere
zurückstecken. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Befragung von
Frauen im mittleren Management im
In den Chemiestandort Wittenberg soll weiter kräftig
investiert werden. "In den kommenden Jahren sollen 400 Millionen Euro
in die Erweiterung der SKW Stickstoffwerke Piesteritz fließen",
sagte Aufsichtsratschef Andrej Babis der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe). Der tschechische
SKW-Eigentümer knüpft die Investition allerdings an Bedingungen. So
müsse die Debatte um die Wittenberger Nordumfahrung ein Ende finden.
Zudem
Nach dem Tarifabschluss im öffentlichen Dienst liegt die Messlatte
hoch. Beim Bund und in den Kommunen gibt es in den kommenden zwei
Jahren 6,3 Prozent mehr Geld; mit Zinseszinsen sind es sogar 6,41
Prozent. Da wollen sich die Beschäftigten in der Metall- und
Elektroindustrie nicht mit Almosen abspeisen lassen. Und tatsächlich:
Es zeichnet sich eine spürbare Anhebung der Löhne ab. Drei Prozent
haben die Metallarbeitgeber bereits angeboten.
Den deutschen Lebensversicherern wird langsam
mulmig. Die anhaltende Niedrigzinsphase fordert ihren Tribut. Sie ist
die mit Abstand größte Belastung für die Branche. Auf andere
Herausforderungen wie die kommenden Eigenkapitalregeln nach
SolvencyII kann sie selbst reagieren – zum Beispiel mit neuen
Produkten und anders gestrickten Garantiemodellen. Doch in puncto
Zinsen liegt viel außerhalb des Einflussbereichs der eigentlich mit
einer starken Lobby ausgestatteten Bran
Die Shopping-Anhänger sind elektrisiert, die
badischen Einzelhändler besorgt und die Regionalpolitiker zucken mit
den Achseln. Wenn in der kommenden Woche im elsässischen Roppenheim
das neue Outlet direkt an der Grenze seine Pforten öffnet, ist die
Stimmungslage mehr als gespalten. Der Freude der Einkaufslustigen
steht die Furcht von Geschäftsleuten um Umsätze und Arbeitsplätze
gegenüber. Unbegründet ist ihre Angst nicht – im Gegenteil: Im
Sort
Die Makler sprechen von einer überhitzten
Situation und einer drohenden Zweiklassengesellschaft. In der Tat
haben die Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt in OWL bedenkliche
Züge, die auch gesellschaftliche Probleme berühren. Die Schere geht
zusehends auseinander. Gerade für junge Familien wird der Traum vom
Eigenheim unbezahlbar – trotz historisch niedriger Zinsen. Dass die
Banken hierzulande Kredite nicht zu freizügig gewähren, ist
gleichwohl als groß
Verbraucherschützer sind dazu da, Verbraucher zu
schützen. Vor Ungesundem, vor Irreführung, vor Zuckerbomben im Kleide
nährstoffreicher Kindernahrung. Das macht die Verbraucherzentrale
ziemlich gut. Im Internet können Kunden Mogelpackungen anprangern,
und manch Hersteller reagiert sogar auf die Kritik. Nur: Zuweilen
soll es vorkommen, dass der Mensch sich gerne täuschen lässt. So
unmündig, wie er dargestellt wird, ist der gemeine Verbraucher nicht.
Es
In blühende Landschaften wollte Helmut Kohl die ihm
zugefallene DDR verwandeln. Und es blühte tatsächlich bald überall –
zumindest auf den sich ausbreitenden Industriebrachen. Dort, wo einst
Millionen Arbeit fanden, wuchs Unkraut. Die bewusste Zerschlagung der
DDR-Industrie setzte den größten Migrationsstrom in Mitteleuropa seit
dem zweiten Weltkrieg in Gang. Millionen zogen der Arbeit wegen in
den Westen. Doch so ganz wollte man den Osten dann doch nicht
deindu