Weser-Kurier: Kommentar zur Personalie Ursula Piëch

Sie ist keine Quotenfrau, auch keine typische
Karrierefrau. Ursula Piëch ist als Ehefrau des mächtigen
WV-Aufsichtsratschefs Ferdinand Piëch in die Strukturen des
Autobauers hineingewachsen und soll nun an der Seite ihre Ehemannes
im Aufsichtsrat Platz nehmen. Ehefrau zu sein, ist an sich sicherlich
keine berufliche Auszeichnung und so riecht ihre bevorstehende Wahl
nach Vitamin B. Ferdinand Piëch geht es um die langfristige Sicherung
seines Erbes, nicht nur in Stiftunge

WAZ: Finanzbranche braucht Regeln – Kommentar von Kai Wiedermann

Die Wucht, mit der die Debatte über eine Steuer auf
Börsengeschäfte auch international geführt wird, kommt wenig
überraschend. Hier kämpfen nicht zuletzt die Anhänger verschiedener
Marktkonzepte gegeneinander. Regulierer gegen Deregulierer. Sie
"bewaffnen" sich mit Expertenmeinungen und Studien, um für oder gegen
die Abgabe zu argumentieren. Die Politik ist nicht frei von diesen
Einflüssen. Die Finanzkrise hat gezeigt, was eine entfesse

Der Tagesspiegel: Bauern warnen vor Milchschwemme und Preisverfall

Deutschland steuert auf eine neue Milchschwemme,
die Bauern auf einen Verfall der Milchpreise zu. "Es wird produziert
auf Teufel komm raus", sagte Romuald Schaber, Vorsitzender des
Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter, dem in Berlin erscheinenden
"Tagesspiegel" (Montagausgabe, 12.3.2012). In diesem Jahr werde
erstmals die Grenze von mehr 30 Milliarden Kilo überschritten,
prognostizierte Schaber. Die höhere Menge führe aber zu einem Verfall
der Preise,

Der Tagesspiegel: Verbraucherministerium bestätigt, dass japanische Lebensmittel nicht radioaktiv belastet sind

Deutsche Verbraucher müssen keine Angst vor
Lebensmitteln aus Japan haben. Wie das Bundesverbraucherministerium
auf Anfrage des in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel"
(Montagausgabe, 12.3.2012) mitteilte, haben die Behörden so gut wie
keine erhöhte Strahlenbelastung bei importierten Lebensmitteln aus
Japan festgestellt. Seit der Reaktorkatastrophe vor einem Jahr seien
298 Proben von Lebensmitteln aus Japan und 61 Proben von Fisch aus
pazifischen Fanggebieten unter

Kölner Stadt-Anzeiger: Vorabmeldung Kölner Stadt-Anzeiger Bayer-Chef verärgert wegen Planungs-Unsicherheiten in Deutschland

Eine bessere Planungssicherheit bei Investitionen
fordert der Vorstandschef des Leverkusener Pharma- und Chemiekonzerns
Bayer, Marijn Dekkers. Zu der nach Bürgerprotesten immer noch nicht
in Betrieb genommenen Kohlenmonoxid-Pipeline zwischen Dormagen und
Uerdingen sagte Dekkers dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Samstag-Ausgabe): "Wenn bei der Diskussion über solche Projekte vor
der Genehmigung ein »Nein« herauskommt, ist das in Ordnung. Damit
kann ma

Neue OZ: Kommentar zu Cloud-Computing

Mut zum Risiko

Wer in ein Auto steigt, könnte die Fahrt nicht überleben. Rein
theoretisch. Wer seine Daten in der digitalen Wolke ablegt, riskiert
einen Diebstahl. Theoretisch. Wir sind umgeben von potenziellen
Gefahren, die wir jeden Tag eingehen, ohne darüber nachzudenken. Die
Wahrscheinlichkeit, dass der Ernstfall eintritt, ist schließlich
verschwindend gering. In der Versicherungsbranche würde man das
Risiko-Nutzen-Analyse nennen, andernorts schlicht Vernu

Schwäbische Zeitung: Schuldenschnitt nach Athener Art – Leitartikel

Der Schuldenschnitt ist geglückt, die Gläubiger
haben ihrer Enteignung zugestimmt. Mit einem Schlag entledigen sich
die Griechen eines Schuldenbergs von 100 Milliarden Euro. Für die
Regierung in Athen und alle Bürger ein wahrhaft historischer Moment,
selbst wenn eine Minderheit von Anlegern noch zum Einlenken gezwungen
werden muss. Griechenland hat den Gläubigern ein Angebot gemacht, das
sie nicht ablehnen können. Doch dieser Schuldenerlass geschah in etwa
so fr

Börsen-Zeitung: Selters statt Sekt, Marktkommentar von Dieter Kuckelkorn

Nun also ist der vom Volumen her größte
Schuldenschnitt der Geschichte perfekt: Gläubiger, die 85,8% der in
privaten Händen befindlichen Staatsanleihen Griechenlands vertreten,
haben mehr oder weniger freiwillig dem Schuldenschnitt des am Rande
des Abgrunds stehenden Landes zugestimmt. Sie verzichten damit auf
53,5% des ursprünglichen Nominalwerts der Anleihen. Inklusive
Zinszugeständnissen geben sie sogar 74% ihrer ursprünglichen
Forderungen auf.

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Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Griechenland:

Griechenland ist dem Sturz in den Abgrund
entkommen – wieder einmal. Im Zusammenhang mit dem historischen
Schuldenschnitt schon von Rettung zu sprechen, verbietet sich
angesichts der Erfahrungen der vergangenen Monate und Jahre. Erlaubt
ist die Hoffnung, dass dieser milliardenschwere Kraftakt aber den
Wendepunkt zum Besseren markiert. Das wäre nicht nur der griechischen
Bevölkerung zu wünschen, die unter Lohnkürzungen und weiteren
Einschnitten leidet. Es ist natürl