Rheinische Post: Chemie-Gewerkschaft fordert kräftige Lohnerhöhung

Die IG BCE will trotz der Euro-Krise eine
kräftige Lohnerhöhung für die Chemie-Branche durchsetzen. "Trotz der
gegenwärtigen Turbulenzen um den Euro sehe ich langfristig keine
großen Einbrüche", sagte IG BCE-Chef Michael Vassiliadis der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). "Es ist
nur zu berechtigt, mit angemessenen Lohnerhöhungen die
Binnennachfrage zu stärken." 2011 sei ein gutes Jahr f

Neue OZ: Kommentar zu Europa / Dänemark / Ratspräsidentschaft

Zuschauer im Norden

Mit Dänemark übernimmt ein Land den EU-Ratsvorsitz, das den Euro
längst haben könnte, ihn aber nicht will. Das Volk wurde gefragt, und
es sagte Nein. Es scheint fast, als hätten die Dänen mit ihrer
diffusen Skepsis gegenüber der Gemeinschaftswährung recht behalten.
Zu rückblickender Rechthaberei jedoch wird sich in unserem nördlichen
Nachbarland kaum jemand hinreißen lassen. Zu hart würde ein
Zusammenbruch d

WAZ: Eier aus Käfigen einfach meiden – Kommentar von Sabine Brendel

Legebatterien für Hennen werden europaweit endlich
verboten. Doch im neuen Jahr ist mit kleinen Käfigen keineswegs
Schluss. Auch auf 750 Quadratzentimetern hat ein Huhn nur wenig Platz
und ist praktisch zum Stillstand gezwungen. Zum Vergleich: Ein Blatt
DIN-A4-Papier oder eine Langspielplatte sind ähnlich groß wie die
EU-Mindestanforderungen an die Käfig-Flächen. Zum anderen sind
Legebatterien zwar seit 2010 in Deutschland verboten. Aber fast die
Hälfte

Neue OZ: Kommentar zu Käfighaltung

Keine Zeit für Weicheier

Dass mehr als zwölf Jahre nach dem EU-Votum gegen Legebatterien
immer noch ein Dutzend EU-Mitgliedstaaten eine Umrüstung missachtet,
ist eine Frechheit. Wer so lange Zeit für die Umstellung der
Hennenhaltung hatte und nun unter fadenscheinigen Begründungen
kneift, muss zur Räson gebracht werden.

Die Beamten des zuständigen EU-Kommissars John Dalli dürfen kein
Pardon zeigen. Weicheier sind nicht gefragt. Schon gar nicht

Neue OZ: Kommentar zu Anleihen / Renditen

Anfang der Bescheidenheit

Dass Investoren winzige Zinsen oder gar "negative" Renditen
akzeptieren, wenn sie ihr Geld dafür in sicheren Häfen wähnen dürfen,
zeugt von größter Verunsicherung auf den Finanzmärkten. Und von neuer
Bescheidenheit: Nicht mehr die Mehrung von Vermögen, sondern dessen
bloßer Erhalt ist das beherrschende Motiv. Aktien gelten dazu nur
noch als bedingt oder gar nicht mehr geeignet. Gold scheint
angesichts des

Schwäbische Zeitung: Sicherheit statt Rendite – Kommentar

Die Anleger zahlen dafür, dass sie Dänemark Geld
leihen dürfen. Während Italien Rekordzinsen aufbringen muss, um seine
Schuldscheine loszuwerden, verschenken die Investoren Millionen nach
Kopenhagen. Im Gegenzug können sie fest damit rechnen, ihr Geld vom
soliden dänischen Staat zurückzubekommen. Der kuriose Handel zeigt,
wie sich in der Finanzkrise die Maßstäbe verschoben haben. Die Zeit
der Zinsjäger und Renditeritter ist vorbei. Das gilt

Börsen-Zeitung: Die Welt auf „watch“, Kommentar zu den Herausforderungen des neuen Jahres, von Claus Döring.

Vertrauensentzug ist das Phänomen des Jahres
2011. Das Vertrauen, dass der Euro eine stabile Währung mit Zukunft
sei: verloren. Die Zuversicht, dass die Politik in der Lage sei,
Krisen zu lösen: geschwunden. Die Hoffnung, dass es gerecht zugehe in
der Gesellschaft: nicht erfüllt. Die Annahme, dass europäische
Staatsanleihen sichere Anlagen seien: widerlegt. Die Vorstellung,
dass technische Prozesse wie die friedliche Nutzung der Kernenergie
beherrschbar seien: atom

Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / Migranten

Wie einst die Flüchtlinge

Produktive Beiträge von Migranten ließen sich in Deutschland
allenfalls im Gemüsehandel messen, ätzte einmal Thilo Sarrazin. Als
er wegen dieser und anderer Thesen unter Beschuss geriet, stellte
sich der frühere Senator und Banker als nüchterner Analytiker mit
ungetrübtem Blick auf Statistiken dar. Aber nach den neuesten Zahlen,
die das Wirtschaftsministerium hat zusammentragen lassen, dürfte er
noch mehr Probleme h

Mittelbayerische Zeitung: Mittelbayerische Zeitung (Regensburg) zum zunehmenden Import von Bioware

Was ist bio? Irgendwie beschleicht einen als
Verbraucher ein ungutes Gefühl: Von Bio-Äpfeln aus Fernost haben wir
ja schon gehört. Aber jetzt sollen immer mehr landwirtschaftliche
Produkte mit Öko-Anspruch aus dem (näheren) Osten kommen, produziert
auf Flächen ehemaliger Kolchosen. Wichtige Erzeugerländer, die
kräftig dabei helfen sollen, den wachsenden Appetit der Deutschen auf
Bio-Lebensmittel zu stillen, sind Rumänien, die Slowakei, aber auch

WAZ: So funktioniert das Geschäft. Kommentar von Sven Frohwein

Die Nachricht überraschte wenig, der Zeitplan
allerdings schon: Bereits im Sommer will Apple mit einem eigenen
Fernseher am Markt debütieren. Man muss kein Prophet sein, um
vorherzusagen, dass die Glotze des iPhone-Erfinders trotz eines
bestimmt saftigen Preises ein Erfolg werden wird. Warum? Weil der
US-Konzern schon heute hat, was anderen Herstellern bislang fehlt:
ein wachsendes Angebot an Bezahlinhalten. "iTV" ist die konsequente
Weiterentwicklung des schon seit Ja