Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Euro-Rettungsschirm

Keine Einigung beim Euro-Krisengipfel: Das klang
am Sonntag in vielen Ohren noch so, als hätten Europas
Spitzenpolitiker mal wieder nichts zustande gebracht. Sicher hätten
es die sogenannten Märkte am liebsten gesehen, wenn der
Rettungsschirm für Griechenland und alle anderen hoch verschuldeten
Euro-Staaten in Brüssel sofort voll aufgespannt worden wäre. Doch
Politiker sind nun mal nicht nur den Banken verpflichtet, sondern in
erster Linie den Bürgern un

Börsen-Zeitung: Notenbanker in Not, Kommentar zum japanischen Yen von Georg Blaha

Japans Zentralbankern steht eine arbeitsreiche
Woche bevor. Neben ihrer regulären geldpolitischen Sitzung werden die
Währungshüter am Donnerstag auch ihren von Marktteilnehmern viel
beachteten halbjährlichen Ausblick auf die japanische Wirtschaft
vorstellen. Wie immer die bisherige Planung der Bank of Japan (BoJ)
gewesen sein mag, das Rekordhoch, das der japanische Yen vor dem
Wochenende markiert hat, zwingt zu einer Neubewertung der Lage und zu
raschen Entscheidungen.

WAZ: Enthüller am Ende. Kommentar von Sven Frohwein

Wikileaks-Gründer Julian Assange war mit einem
hehren Ziel angetreten. Geheimnisse sollten nicht länger geheim
bleiben, jedermann sollte im Internet nachlesen können, was
Firmenlenker, Staatschefs und Geheimdienstler lieber in der Schublade
verschwinden lassen wollten. Doch fünf Jahre nach ihrer Gründung ist
die Enthüllungs-Plattform am Ende, finanziell und moralisch. Weil sie
ihren eigenen hohen Ansprüchen nicht mehr gerecht wurde.

Die Skandale der ver

tz München: Jeder dritte Beschäftigte bald über 60: Schluss mit dem Jugendwahn!

Nur noch ein paar Jahre und unsere Firmen sehen
ganz schön alt aus: Jeder dritte Beschäftigte, errechneten Bayerns
Arbeitgeber, ist dann bereits über 60 Jahre. Vor riesigen Aufgaben
stehen nun die Unternehmen – und die schwierigste beginnt im Kopf
vieler Chefs. Sie müssen sich jetzt endlich verabschieden vom
Jugendwahn. Der demographische Wandel zwingt sie wieder zu mehr
Menschlichkeit am Arbeitsplatz. So sehr die alternde Gesellschaft die
Finanzierung der Sozialsysteme

WAZ: Bahn rechtfertigt Stellenabbau in Reisezentren

Die Deutsche Bahn AG (DB) rechtfertigt den geplanten
Abbau von 700 Stellen in den Reisezentren der Bahnhöfe. "Wir müssen
auf Veränderungen reagieren. Kunden kaufen ihre Tickets mehr und mehr
im Internet und an unseren Automaten", sagte DB-Personalvorstand
Ulrich Weber im Gespräch mit den Zeitungen der WAZ-Gruppe
(Dienstagausgaben). Weber betonte, dass alle 400 Reisezentren
erhalten bleiben sollen. Allein die Hälfte der betroffenen 700
Mitarbeiter scheide i

Der Tagesspiegel: Caritas fordert Umverteilung von privater zu gesetzlicher Pflegeversicherung

Der Deutsche Caritasverband fordert eine
Umverteilung von der privaten zur gesetzlichen Pflegeversicherung.
"Um das Risiko der Pflegebedürftigkeit in unserer Gesellschaft
solidarisch zu tragen, brauchen wir den Ausgleich zwischen beiden
Systemen", sagte Caritas-Präsident Peter Neher dem Berliner
"Tagesspiegel" (Montagsausgabe). Er stellte sich damit gegen Union
und FDP, die einen solchen Finanzausgleich ablehnen.

Pressekontakt:
Der Tagesspiegel
Chef vom Die

Die neue EUROFORUM-Jahrestagung „Stadtwerke“ (24.- 26.5.2012, Berlin) Der unabhängige Branchentreff für alle Bereiche der kommunalen Versorgung http://bit.ly/nGiaBx

Rund 700 Entscheider aus Stadtwerken und
kommunalen Energieversorgungsunternehmen treffen sich jedes Jahr im
Frühjahr auf der EUROFORUM-Jahrestagung "Stadtwerke". 2012 erweitert
Deutschlands größter unabhängiger Branchentreff für kommunale und
regionale Versorger sein Angebot um drei weitere Fachkonferenzen. Mit
den parallel stattfindenden EUROFORUM-Jahrestagungen "Wasser- und
Abwasserwirtschaft", "ÖPNV" und "Abfallwirtschaft&

WAZ: Turbulente Tage im Hause Haniel – Kommentar von Ulf Meinke

Der Duisburger Haniel-Konzern galt einmal als die
"stille Macht an der Ruhr". Davon kann mittlerweile keine Rede mehr
sein. Es ist unruhig geworden am Firmensitz in Duisburg. Kaum eine
Woche vergeht ohne eine neue turbulente Entwicklung. Haniel ist
derzeit wohl eher "die schrille Macht an der Ruhr". Das Management
reibt sich in Machtkämpfen auf. Personelle Querelen belasten gleich
mehrere Unternehmen, an denen die Duisburger beteiligt sind: Beim
Handelsriesen Metr

Kauder: Die Regulierung der Finanzmärkte muss weiter gehen als bisher/ Finanztransaktionssteuer und mehr Wettbewerb bei den Ratingagenturen

Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Volker Kauder, hat sich in einem Gastbeitrag für die "Welt am
Sonntag" eine weitere Regulierung der Finanzmärkte ausgesprochen. Er
fordert die Einführung der Finanztransaktionssteuer und mehr
Wettbewerb bei den Ratingagenturen. Der Beitrag hat folgenden
Wortlaut:

"Die Ereignisse scheinen sich zu wiederholen. Erneut wird die Welt
in diesen Monaten durch die Finanzmärkte beunruhigt. Nach der
Finanzkrise 2

Neue OZ: Kommentar zu Glücksspiele / Spielhallen

Flickschusterei

Die Politik überbietet sich mit markigen Worten an die
Spielhallenbetreiber. Geht es nach der Drogenbeauftragten der
Bundesregierung, gehören Automaten verboten. Und die Bundesländer
wollen zumindest große Zockerbuden nicht länger dulden. Allein: Ganz
so einfach, wie es die flotten Forderungen nahelegen, lassen sich
Spielhallen nicht zurückdrängen. Aus städtischen Misch- oder
Gewerbegebieten sind Vergnügungsstätten nach