Neue OZ: Kommentar zu Arbeitsmarkt / Osteuropa

Unbeliebtes Arbeitsland

Zu spät. Aus Angst vor einem Zustrom billiger Arbeitskräfte aus
Osteuropa hat Deutschland zu lange damit gezögert, die Grenzen seines
Arbeitsmarktes zu öffnen. England und Irland hatten sich schon 2004
für die Freizügigkeit entschieden. Die Bundesrepublik hingegen
gehörte zusammen mit Österreich zu den Schlusslichtern in der EU.

Nun kommen weder Hilfsarbeiter noch heiß ersehnte Fachkräfte. Im
Gegenteil: Es sin

WAZ: Kurzschluss im Elektroauto. Kommentar von Gerd Heidecke

Das Rekord-Elektroauto des Jahres 1899 schaffte 100
km/h, das allerletzte 2011-er-Modell 135 km/h, und bei dem Tempo ist
nach einer Dreiviertelstunde die 9000 Euro teure und 280 Kilogramm
schwere High-Tech-Batterie leer. Aber nur, wenn man weder Heizung
noch Klimaanlage bemüht, sonst geht es schneller.

Die Anfangseuphorie um das Elektroauto ist erst einmal vorbei. Zu
groß waren die Versprechungen, durch die das Umweltmobil mit
Kabelanschluss emotional aufgeladen werden sollt

Börsen-Zeitung: Feuer unterm Dach, Kommentar zum Euro-Krisengipfel von Claus Döring

Mit einem starken Mandat hat der Bundestag
Bundeskanzlerin Angela Merkel auf den Weg nach Brüssel geschickt. Man
mag es für falsch halten, alte Schulden mit immer neuen zu bekämpfen,
man mag es als ungerecht empfinden, den deutschen Steuerzahler für
die fehlende Haushaltsdisziplin seiner Nachbarn in Haftung zu nehmen,
und man mag es für zu riskant erachten, den erweiterten
Euro-Rettungsschirm EFSF auf Billionengröße zu hebeln – es gibt in
Deutschland eine

Neues Deutschland: „Rettungsschirm“ im Bundestag: Am Hebel

Die Bundestagsabstimmung über die neuerlichen
Neuerungen beim Euro-Rettungsschirm war kaum mehr als ein
pseudodemokratisches Deckmäntelchen. Und zwar nicht deshalb, weil so
mancher Abgeordneter nicht mehr versteht, worüber er abstimmt – da
sieht es in anderen Politikbereichen kaum besser aus. Das Kernproblem
liegt woanders: Entscheidungen werden seit Beginn der Krise zunehmend
von Finanzministern und Regierungschefs getroffen, meist binnen
weniger Stunden auf Krisentreffen. W

ProBIER was Neues- Biermarkt im Wandel 14. Deutscher Bierkongress 2012 24.-25.01.2012, Van der Valk Aiporthotel Düsseldorf

Oktober 2011. Der Bierkonsum in Deutschland
steigt wieder. Im ersten Halbjahr 2011 setzten die Brauereien rund
41,4 Millionen Hektoliter Bier ab, 0,2 Prozent mehr als im
Vorjahreszeitraum, wie das statistische Bundesamt in Wiesbaden
mitteilt. Das Oktoberfest 2011 leistete mit 7,5 Millionen verkauften
Maß ihren Beitrag zum Bierabsatz. Doch seit mehr als drei Jahrzenten
ist der Bierkonsum in Deutschland rückläufig und ob sich der
Abwärtstrend nur mit dem Oktoberfest und

Ein Jahr neuer Personalausweis: Kommunen und Wirtschaft wollen Potenzial der Karte besser nutzen

Bis zu 55.000 neue Personalausweise händigen
Behörden den Bundesbürgern täglich aus. Zum 1. November – dem ersten
Geburtstag der Identitätskarte im Scheckkartenformat – werden
insgesamt acht Millionen Deutsche den Ausweis im Portemonnaie haben.
Nach einer Phase des Sondierens entdecken nun neben den Kommunen auch
die Unternehmen das Potenzial der vielseitig einsetzbaren Karte, wie
Marktbeobachtungen von Steria Mummert Consulting zeigen.

Immer mehr Kommunen verbe

stern: Stark warnt vor weiteren Käufen von Staatsanleihen durch EZB – Chefvolkswirt der Zentralbank fürchtet Ende der Sparanstrengungen

Die Forderung der europäischen Staats- und
Regierungschefs nach weiteren Ankäufen von Staatsanleihen durch die
Euro-Notenbank stößt auch in der Europäischen Zentralbank (EZB) auf
Widerspruch. Der scheidende Chefvolkswirt der EZB, Jürgen Stark,
bekräftigt in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des
Hamburger Magazins stern seine Kritik an dem Aufkaufprogramm. Durch
die Intervention würde auch der Zins gesenkt, zu dem sich Regierungen
am Mar

Rheinische Post: E.ON garantiert Standorte Düsseldorf und Essen

Während die E.ON-Mitarbeiter in München und
Hannover um eine Schließung ihrer Standorte fürchten, garantiert E.ON
nun die Standorte Düsseldorf und Essen. "Die Leitung des Konzerns
bleibt in Düsseldorf", sagte E.ON-Vorstand Bernhard Reutersberg der
in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe).
Auch Essen, wo E.ON Ruhrgas sitzt, wird nicht verlassen: "E.ON bleibt
im Großraum Düsseldorf, dazu zählt

Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / Deutsche Bank

Krise als Chance

Selbstbewusst weist Deutsche-Bank-Finanzvorstand Stefan Krause das
Ansinnen der Politik zurück, ihm bei einem griechischen
Zahlungsausfall mit Staatsgeld beizustehen. Das kann er nur, weil die
Deutsche Bank einen Großteil ihrer Forderungen an das marode
Griechenland bereits abgeschrieben und sich auf kommende, strengere
Eigenkapitalregeln schon eingestellt hat.

Dies wiederum war den Deutschbankern nur möglich, weil sie zuvor
mit der Übernahme der

Schwäbische Zeitung: Klare Regeln für alle – Kommentar

Das Urteil des Bundesgerichtshofs zu strittigen
Äußerungen in Internet-Blogs ist eine gute Entscheidung – in
mehrfacher Hinsicht. Zum einen hat das Gericht erstmals konkret
geregelt, wie mit vermeintlichen Falschbehauptungen umzugehen ist.
Das schafft Sicherheit für alle Beteiligten.

Nun ist auch die absurde Idee vom Tisch, der Dienstleister müsse
alle Inhalte vor der Veröffentlichung auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen.
Das wäre überhaupt