Die Lage am Arbeitsmarkt in Deutschland bleibt
gut. Horcht man in die Unternehmen hinein, so hört man dort immer
noch von vollen Auftragsbüchern, davon, dass man immer noch nach
Fachpersonal suche. Andererseits würden sie sicher ihr Personal nicht
aufstocken, wenn sie mit einem Wirtschaftseinbruch rechnen würden.
Sie sind also noch optimistisch. Die Firmenlenker beobachten achtsam
die Konjunkturentwicklung, und allen ist klar, dass die Dynamik des
Wachstums in den n&aum
Kaum zu glauben, aber im Sustainability-Bericht
des Konzerns nachzulesen: Nachhaltigkeit ist Unternehmensziel von
Nokia. Dabei ist ein Hundert-Meter-Sprinter verglichen mit dem
finnischen Handy-Hersteller ein echter Marathonläufer. Rein nach
Rumänien, raus aus Rumänien – und das in nur drei Jahren. Auf der
Strecke bleiben 2200 Arbeitnehmer, die ihre Jobs verlieren – wie in
Bochum, als Nokia trotz guter Gewinne das Werk schloss. Mein
persönlicher Protest ist nachhalti
Mit großer Mehrheit haben sich die deutschen
Volksvertreter fürs Weiterwursteln in der Staatsschuldenkrise
entschieden. Denn weder der bisherige noch der jetzt vom Bundestag
gebilligte Euro-Rettungsschirm EFSF werden die Schuldenkrise beenden.
Mit der Erweiterung des finanziellen Spielraums auf 440 Mrd. Euro –
ein willkürliches und nicht ökonomisch begründbares Volumen – wird
etwas Zeit gewonnen, mehr nicht. Das mag auch für Griechenland
gelten, wo der Offenb
Man reibt sich verwundert die Augen: Die Welt
taumelt durch eine nicht enden wollende Finanzkrise, ein
Schuldenrekord jagt den nächsten, doch der deutsche Arbeitsmarkt
meldet ganz andere Rekorde. Die Zahl der Arbeitslosen ist in der
offiziellen Statistik auf den tiefsten Stand seit 1991 gesunken. In
Coesfeld sogar auf die Quote von 3,6 Prozent, bei der Experten von
Vollbeschäftigung sprechen. Offenbar existiert eine dicke Diskrepanz
zwischen gefühlten Konjunkturängsten
Vor einer Kreditflaute für Mittelständler als Folge
der Finanzkrise warnt Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser.
"Für ertragsschwache Unternehmen mit wenig Eigenkapital ist es noch
schwieriger als in der letzten Krise, an frisches Geld zu kommen. Das
trifft vor allem junge Unternehmen", sagte Kannegiesser den Zeitungen
der WAZ-Gruppe (Freitagausgaben). Das Verhalten der Banken
kritisierte er scharf. Dass ihnen das Risiko bei Unternehmenskrediten
oft zu hoch
Die Edelstahlsparte von Thyssen-Krupp bekommt auf
dem Weg in die Selbstständigkeit einen neuen Namen: Nach
Informationen der Zeitungen der WAZ-Gruppe (Freitagausgabe) wird das
Unternehmen mit 11.000 Mitarbeitern künftig Inoxum heißen. Zu Inoxum
gehören Thyssen-Krupp Nirosta mit Werken in Bochum, Krefeld und
Benrath sowie Thyssen-Krupp VDM in Werdohl. Der Konzern hatte im Mai
beschlossen, die Sparte mit sechs Milliarden Euro Umsatz
auszugliedern und zu verselbststä
In NRW soll es landesweit eine kostenlose
Energieberatung für Hartz-IV-Haushalte und andere Empfänger
staatlicher Transferleistungen geben. Gemäß einer Vereinbarung im
rot-grünen Koalitionsvertrag würden derzeit entsprechende Konzepte
erarbeitet, bestätigte ein Sprecher des Landesumweltministeriums der
in Essen erscheinenden Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung
(Freitagausgabe). Eine Umsetzung sei "frühestens ab Anfang 2012"
geplant. Derzeit g
Berlin. Trotz vorhandener Werkstattkapazitäten bei
DB Regio in Cottbus will die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft
(ODEG) ihr eigenes Instandhaltungswerk in Eberswalde mit öffentlichen
Fördermitteln ausbauen. Dies berichtet die Tageszeitung junge Welt in
ihrer Freitagausgabe. Dadurch könnten tariflich entlohnte
Arbeitsplätze in Cottbus wegfallen, während – mit Unterstützung des
Landes – Billigjobs bei der ODEG in Eberswalde geschaffen werden.
Die europäische Bekleidungsindustrie ist im Aufwind. Dies zeigt
das aktuelle Umsatzranking der TextilWirtschaft (Deutscher
Fachverlag, Frankfurt am Main), in dem die 129 größten europäischen
Bekleidungsanbieter gelistet sind. Zusammen haben sie im Jahr 2010
rund 59 Milliarden Euro Umsatz mit Bekleidung, Wäsche und textilen
Accessoires erzielt. Das sind etwa 4 Milliarden Euro mehr als 2009.
Wie auch im Vorjahr wird die Rangliste von der Adidas-Gruppe
angef&
Zur Rettungsschirm-Abstimmung im Deutschen
Bundestag erklärt der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU, Kurt
Lauk:
"Euro-Krimi bleibt Fortsetzungsroman"
"Bundesfinanzminister Schäuble hat eine überzeugende Rede
gehalten. Die Koalitionsregierung ist handlungsfähig. Der Schritt,
der jetzt getan wurde, wird jedoch mit Sicherheit nicht ausreichen.
Der Euro-Krimi bleibt ein Fortsetzungsroman."