Die europäische Schuldenkrise kann mit den bisher
vereinbarten Instrumenten nicht gebannt werden. Davon ist Thomas
Straubhaar überzeugt, Direktor des Hamburgischen
Welt-Wirtschafts-Instituts (HWWI). "Die Regierungschefs der Euro-Zone
haben wertvolle Zeit verschwendet. Deshalb ist meine Prognose, dass
sie sich sehr bald zum nächsten Krisengipfel treffen müssen", sagte
er dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Die Europäer müssten sich dazu
bekennen, jedes
Der Vorsitzende der Grünen-Fraktion im
Europaparlament, Daniel Cohn-Bendit, lehnt die von Bundeskanzlerin
Angela Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy
vorgeschlagene Streichung von EU-Mitteln für Defizitsünder strikt ab.
"Das ist die unsinnigste schwarze Pädagogik, die man sich vorstellen
kann", sagte Cohn-Bendit dem Berliner "Tagesspiegel am Sonntag" mit
Blick auf den Vorschlag Merkels und Sarkozys, die Zahlung von G
Mit Beginn der Heizperiode wird für viele
Verbraucher in Sachsen-Anhalt Gas teurer. Sieben Stadtwerke und ein
Regionalversorger kündigen laut Verbraucherportal Verivox für
September oder Oktober Tariferhöhungen an. Dies berichtet die in
Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Samstagausgabe). Tiefer in
die Tasche greifen müssen die Kunden der Stadtwerke Merseburg mit
einem Plus von 13,4 Prozent. Dies ist die höchste Anhebung im Land.
Auch die Kunden bei den
Köln. Die Discount-Fluglinie Germanwings will in die
Lücke stoßen, die sich durch den Teil-Rückzug des Konkurrenten Air
Berlin am Flughafen Köln/Bonn aufgetan hat. Germanwings-Chef Thomas
Winkelmann sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe), die
Fluglinie wolle mehrere Strecken anbieten, die bisher vor allem von
Air Berlin bedient wurden. "Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden wir
zwei Strecken nach Marokko, also nach Nador und Tanger,
Das ist einfach zu viel: Ausufernde Staatsschulden diesseits und
jenseits des Atlantiks, die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der
USA, schwache Wachstumszahlen in Europa, Rezessionsängste in den
Vereinigten Staaten – all das konnte an den Börsen nicht ohne Folgen
bleiben.
Viel Vertrauen der Anleger ist verspielt worden, nicht allein
durch windige Finanzjongleure, sondern auch durch Politiker, die den
Entwicklungen oft nur hinterherrennen und es
So einfach ist das: Man reduziert die Zahl der
Verkaufsstellen, das Personal und die Schalterstunden. Und wenn sich
dann trotzdem noch Kunden in die Warteschlange einordnen und ihr
Ticket am Schalter kaufen wollen, dann bittet man sie mehr oder
weniger höflich, ob sie ihr Glück, nachdem sie im Internet schon
genervt aufgegeben haben, nicht an einem der Automaten versuchen
wollen. Um sie zusätzlich zu verunsichern, redet man davon, dass
Einzeltickets im Nahverkehr ohnehin nu
Von einem vorübergehenden Sommergewitter spricht
mittlerweile keiner mehr. Was sich an den Finanzmärkten abspielt, ist
längst ein Sturm geworden, vielleicht sogar ein schwerer Sturm. Ein
Blick durch die Schlagzeilen der Medien und die Studien der
Banken-Analyseabteilungen genügt, um den Ernst der Lage zu erkennen:
"Fear and panic in the markets", "Philly Fed Index stürzt ab", "USA
am Rande der Rezession", "Schwarzer Tag für den
Innerhalb von nur drei Wochen hat das wichtigste
deutsche Börsenbarometer 25 Prozent seines Werts verloren. Das zeigt,
wie groß die Nervosität der Anleger inzwischen ist. Sie verkaufen bei
fallenden Kursen – was die Kurse weiter fallen lässt. Die Angst nährt
die Angst und bestätigt sich selbst… Wenn diese Krise, die nun die
Weltwirtschaft so sehr belastet, etwas Gutes hat, dann die
Erkenntnis, dass die Schuldenpolitik ein Bumerang ist. Erst wenn die
Staaten ei
Als sich Union und FDP auf Steuersenkungen für
Gering- und Durchschnittsverdiener einigten, sollte das eine frohe
Botschaft fürs Wahlvolk sein. Doch nun muss die Koalition aufpassen,
dass sie sich bei den angekündigten Steuererleichterungen nicht
gehörig verkalkuliert. Denn die Frage ist, wo die Steuersenkungen
herkommen sollen. Das Dilemma dabei: Wer die Einkommenssteuer
antasten will, braucht die Zustimmung des Bundesrats, da es sich um
eine Geldquelle von Bund, L&au
Die Börse ist im Zeitalter des billigen Geldes zu
einem Schlachtfeld für Spekulanten und Zocker verkommen. In immer
kürzeren Abständen bricht Panik aus, beben die Finanzmärkte und
zittern die Anleger. Die Börse – ein Spiegelbild der wirtschaftlichen
Entwicklung? Vergessen Sie–s! Daher greift es zu kurz, die
Achterbahnfahrt der Aktienkurse auf Dollarschwäche oder
Staatsschulden-Krise zu reduzieren. Weltweit werden heute Anleihen,
Derivate, Aktien oder Roh