Angesichts der historisch hohen Benzinpreise wird in
der Politik der Ruf nach Konsequenzen laut. "Die Rekordpreise
pünktlich zur Feriensaison legen den Eindruck nahe, dass der Markt
nicht funktioniert", sagte Erik Schweickert, der
verbraucherpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, den
Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe (Samstagausgabe). "Die
alltägliche Abzocke an den Zapfsäulen muss endlich ein Ende haben.
Die Spirale nach oben muss gestoppt werde
Angesichts der am 1. Mai in Kraft tretenden Öffnung
des deutschen Arbeitsmarktes für Arbeitnehmer aus acht ost- und
mitteleuropäischen EU-Staaten erwartet die IG Metall eine Zunahme von
Niedriglöhnen. "Wir befürchten, dass es zunehmend Lohndumping in der
Leiharbeit geben wird", sagte IG Metall-Vizechef Detlef Wetzel den
Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe (Samstagausgaben). "Die Zeche
könnten vor allem Mittelständler und Handwerksbetriebe
Der 1. Mai markiert in diesem Jahr einen besonderen Tag der
Arbeit. Bürger aus acht weiteren EU-Staaten haben künftig freien
Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt. Das schürt Ängste, weckt aber auch
Hoffnungen.
So besteht nun die Chance, den Fachkräftebedarf mithilfe von
Polen, Tschechen, Letten, Esten, Ungarn und anderen besser als bisher
zu decken, etwa in der Pflege, wo besonders hohe Nachfrage besteht.
Auch ist eine Legalisierung von Schwarza
Mit immer mehr Nachdruck fordern die mit hohen
Inflationsraten kämpfenden Schwellenländer die Industrienationen,
allen voran die USA, auf, endlich ihre ultralockere Geldpolitik zu
beenden. Sie werden sich noch eine Weile gedulden müssen, denn die
amerikanische Zentralbank hat sich auch in der jüngsten Sitzung des
Offenmarktausschusses nicht dazu durchgerungen, die längst
überfällige Normalisierung zu signalisieren, geschweige denn
einzuleiten. Zwar wird
Immer wieder das gleiche Bild: Ein Auto nähert
sich der Tankstelle. Doch kaum fällt der Blick auf die Preistafel,
ist es wieder weg. Fast hat man den Eindruck, das Grummeln im Bauch
der Autofahrer sei lauter als der Motor. Schließlich schrauben die
Konzerne ihre Gewinne von Quartal zu Quartal nach oben. Selbst
Katastrophen vom Ausmaß der leckgeschlagenen Ölplattform Deepwater
Horizon wurden zuletzt weggesteckt. Die großen Mineralölkonzerne
besitzen f
Spätestens seit dem Desaster um den Biosprit E10
dürfte dem Letzten klargeworden sein, dass von Wettbewerb keine Rede
sein kann. Damit der neue Kraftstoff billiger ist als die anderen
Sorten, hob die Branche einfach die Preise für ihr übriges Angebot um
mehrere Cent pro Liter an. Bei einem funktionierenden Wettbewerb
würde sich immer ein Anbieter finden, der sich einen Vorteil
verspricht, die anderen zu unterbieten. So aber bleiben die
Autofahrer die Zahlmeister der
Ab dem 1. Mai können Menschen aus acht
osteuropäischen EU-Staaten in Deutschland einen Job suchen – ohne
Arbeitserlaubnis. Da kommen hierzulande Stammtisch-Ängste hoch. Zum
Beispiel diese: Jetzt strömen Millionen aus diesen Ländern zu uns und
nehmen uns Arbeitsplätze weg. Solche Ängste sind aber unbegründet.
Der Hintergrund: Die Bundesrepublik hatte 2004 nach dem Beitritt
osteuropäischer Länder zur Europäischen Union beschlossen, ihr
Die seit Oktober 2010 zusammengeschlossene
Privatbank Donner & Reuschel hat ihr Ziel, die Integrationskosten von
rund 20 Mio. Euro aus eigener Kraft zu bewältigen, erreicht. Sie
schließt das Geschäftsjahr 2010 trotz der erheblichen
Sonderbelastungen mit einer schwarzen Null ab.
Das Zinsergebnis des Integrationsjahres liegt bei 37,9 Mio. Euro,
das Provisionsergebnis bei 23,2 Mio. Euro. Der Rohüberschuss beträgt
damit 61,1 Mio. Euro. Die ersten drei Quartalser
Die Deutsche Bahn ist immer wieder für
Aufregung gut. Mal ist es die Technik, die nicht den Ansprüchen an
die Sicherheit genügt. Mal treibt ungeschicktes Verhalten des
Personals die Fahrgäste auf die Palme. Komfortabel und fahrplanmäßig
wollen tagtäglich Millionen von Bahnkunden reisen. Ihr Gefühl sagt
ihnen: Viele Züge sind ungepflegt, überfüllt und unpünktlich.
Zumindest für die Pünktlichkeit gibt es jetzt Zahlen stat
Mehr Züge, ein Ausbau des Schienennetzes und zusätzliches
Personal: So einfach könnte sich das Pünktlichkeitsproblem der
Deutschen Bahn lösen lassen.
Wer das fordert, verkennt allerdings die Wirklichkeit: Der
Fernverkehr ist eine der wenigen Sparten, in dem die Deutsche Bahn
ohne große Anstrengungen noch satte Gewinne einfahren kann. Während
dem Konzern auf den Kurzstrecken zahlreiche Regionalbahnen Konkurrenz
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