Börsen-Zeitung: Gefahr von Blasen, Kommentar zur Geldpolitik der EZB von Stephan Balling

Die Europäische Zentralbank (EZB) sendet die
richtigen Signale. Zu Wochenbeginn bekräftigte eine Reihe von
Direktoriums- und Ratsmitgliedern den von Präsident Jean-Claude
Trichet Anfang März angekündigten Zinserhöhungskurs – trotz der
Katastrophe in Japan und des Kriegs in Libyen. Die Währungsbehörde
ist sehr "wachsam" im Kampf gegen Inflation. Anfang April wird der
Leitzins deshalb wohl um 25 Basispunkte erhöht.

Die EZB bleibt dam

WAZ: In die Falle gelockt. Kommentar von Stefan Schulte

Das Urteil des Bundesgerichtshofs betrifft nur ein
einziges Finanzprodukt. Doch es liest sich wie eine Abrechnung mit
der gesamten Finanzbranche. Aus dem Juristendeutsch ins Reine
übersetzt, urteilen Deutschlands höchste Richter: Die Deutsche Bank
hat ihre Kunden in die Falle gelockt. Das haben freilich nicht nur
bei den in Rede stehenden Zinswetten alle großen Banken getan,
inklusive der Landesbanken. Sie haben ihren Kunden sichere Anlagen
versprochen, in Wirklichkeit ab

„Naturkatastrophen haben nicht die Kraft, den Wirtschaftstrend umzukehren“

–Börse Online–: Finanzexperten sehen kaum
negative Folgen für die Weltwirtschaft durch die Ereignisse in Japan
/ An den Aktienmärkten bald wieder "Business as usual"

Die dramatischen Ereignisse in Japan werden die Entwicklung der
Weltwirtschaft kaum negativ beeinflussen. Zu dieser Einschätzung
gelangen führende Finanzexperten, die das Anlegermagazin –Börse
Online– (Ausgabe 13/2011, EVT 24. März) zu den Auswirkungen der
Erdbeben- und Tsun

Europäische Währungsunion – Strengere Regeln sind nötig

Ab 2013 soll der Europäische Stabilisierungsmechanismus (ESM)
klammen Euro-Ländern unter die Arme greifen, braucht aber noch mehr
Biss Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat dazu einen
eigenen Vorschlag ausgearbeitet, der zwei Schwerpunkte hat.

Erstens muss die von Brüssel vorgesehene Unterscheidung zwischen
Überschuldung und Illiquidität eines Staates möglichst objektiv
erfolgen. Dazu schlägt das IW vor, ein unabhängiges E

Rheinische Post: E.ON will weniger Atom-Abgaben zahlen

Die E.ON.AG will wegen der Stillegung von
Atomkraftwerken weniger an Brennelemente-Steuer bzw. in den Ökofonds
zahlen. "Darüber müssen wir mit der Bundesregierung sprechen. Es
ergibt in meinen Augen keinen Sinn, nur einen Teil des Paktes
aufzuschnüren", sagte Eon-Chef Johannes Teyssen der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Die Speisung des
Ökofonds sei ohnehin an die Nutzung der Reaktoren gebunden. In diesem
J

Rheinische Post: E.ON sieht neue Chancen für Ruhrgas und Datteln

Bei einem vorzeitigen Ausstieg aus der
Atomkraft sieht der Energiekonzern E.ON neue Chancen für seine
Kohlekraftwerke. "Kohlekraftwerke bekämen mehr Bedeutung, falls
Deutschland schneller aus der Kernenergie aussteigen sollte", sagte
E.ON-Chef Johannes Teyssen der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). Schließlich brauche man
Grundlastkraftwerke als Ergänzung zu erneuerbaren Energien. "Datteln
4 als ein Kraftwer

NRZ: Allianz-Industrieversicherer AGCS: Erdbeben-Folgekosten können teurer werden als unmittelbare Schäden

Die Folgekosten des Erdbebens in Japan, etwa durch
Produktionsausfälle in der Industrie, könnten die
Versicherungsbranche teurer zu stehen kommen als seine unmittelbaren
Schäden. "Die Belastungen durch Betriebsunterbrechungen können bei
solchen Ereignissen häufig höher ausfallen als die Schäden bei
Anlagen oder Fabrikgebäuden", sagte der Deutschlandchef der
Allianz-Industrieversicherungssparte AGCS, Wolfgang Faden, im
Gespräch mit der

Neue OZ: Kommentar zu Telekommunikation / Deutschland / USA

Befreiungsschlag

Die überschäumend positive Reaktion der Börse zeigt, dass René
Obermann eine richtige Entscheidung getroffen hat: Der Rückzug vom
US-Markt ist ein Befreiungsschlag. Denn die Position von T-Mobile
USA, der Nummer vier auf dem dortigen Markt, war angesichts
übermächtiger Konkurrenten schwach. Zudem wären riesige Investitionen
notwendig gewesen, um den Wunsch der Kunden nach flächendeckenden
Hochleistungsfunknetzen zu erf&uuml

Börsen-Zeitung: Die Schrumpfkur, Kommentar zum Verkauf der angeschlagenen US-Tochter der Deutschen Telekom von Heidi Rohde

Von den "fünf Bällen", die die Deutsche Telekom
laut Finanzchef Timotheus Höttges in den USA in verschiedenen
Verhandlungen "gleichzeitig in der Luft" hielt, wirft sie den mit der
größten bilanziellen Durchschlagskraft. Der Konzern verkauft T-Mobile
für einen überraschend hohen Preis an den Wettbewerber AT&T und nutzt
den Barmittelzufluss für eine drastische Bilanzverkürzung: Aktien für
5 Mrd. Euro werden zurückgek

WAZ: Ferrostaal wird zur Stieftochter
– Kommentar von Thomas Wels

Wer eine solche Mutter hat, braucht keine Feinde
mehr. Offensichtlich hat der Staatsfonds Ipic gehörig die Lust
verloren am Industriedienstleister Ferrostaal. Was auch kein Wunder
ist. Staatsanwälte im Haus, Bestechungsvorwürfe, die der
Aufräum-Vorstand Stefan Pohlmann gemessen an der Unternehmensgröße
mit der Dimension der Siemens-Schmiergeldaffäre verglich – es gibt
gelittenere Töchter. Allerdings sind die Wendungen im Fall Ferrostaal
schon seltsa