Na also, geht doch. Die Operation Gesichtswahrung
scheint zu gelingen, und die Vernunft hat gesiegt. Nachdem es die
deutschen Diplomaten offenbar geschafft haben, die EU-Kommission von
der Sinnhaftigkeit des deutschen Steinkohlegesetzes mit dem Enddatum
2018 zu überzeugen, liefert auch Berlin. Im Gegenzug opfert die
Bundesregier- ung die sogenannte Revisionsklausel und macht damit den
Ausstieg aus der subventionierten Steinkohle endgültig. Das Opfer ist
in Wahrheit keines. Die Kla
Die Lage ist ernst, sehr ernst, und sie ist nicht
wirklich politisch zu gestalten. Die Bankenkrise Irlands stürzt die
Europäische Union zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit in eine
Krise. Diese Krise allerdings ist in ihrer Dimension und Qualität
viel bedrohlicher als die Griechenland-Krise, das Szenario eines
Auseinanderbrechens der EU nicht an den Haaren herbeigezogen. Die
Euro-Krise Teil II ist nicht wie in Griechenland einer verschluderten
Haushaltspolitik und mangelnde
Europäische Union muss im nächsten Jahr
womöglich einige Monate lang von der Hand in den Mund leben. Denn die
Verhandlungen über den Haushalt 2011 sind gescheitert. Gut denkbar,
dass sich die EU zunächst einmal auf Basis von monatlichen Budgets
finanzieren und dabei jeden Cent zweimal umdrehen muss, damit am
Fünfzehnten nicht schon Ultimo ist.
Mancher EU-Beamte oder EU-Abgeordnete sieht bereits den Untergang
des Abendlandes nahe – oder zumindest den Unterga
Die Welt ist komplizierter, wenn man es mit
Menschen zu tun hat. In der Technik mag es genügen, einen Schalter
umzulegen. Menschen funktionieren anders. Wer in Deutschland
sichergehen will, dass sein Fachbetrieb auch morgen noch
konkurrenzfähig ist, muss nicht nur danach trachten, stets an der
Spitze der Entwicklung zu marschieren. Er sollte sich auch auf den
Tag vorbereiten, da wichtige Wissensträger in Rente gehen. Dann wird
es in vielen Fällen nicht genügen, ei
Leiharbeit ist für unsere Wirtschaft unverzichtbar.
Betriebe, die auf täglich veränderte Auftragssituationen reagieren
müssen, brauchen sie, um Spitzen abzufangen. Der flexible Einsatz der
Leiharbeiter ist viel wert in kurzlebigen Zeiten wie diesen, in denen
sich Auf- und Abschwung munter abwechseln. Nur: wert geschätzt wird
diese Flexibilität in Deutschland nicht. Während etwa in den
Niederlanden Leiharbeiter teils mehr verdienen als Stammkräfte,
die
Reflexhaft zuckt des Deutschen Gasfuß, wenn er das
garstige Wort Tempolimit hört. 30 km/h im gesamten Stadtgebiet – wo
kommen wir da hin! Und vor allem: Wie lange dauert dann eine
City-Tour von der Ruhr bis zur A40, von der Emscher zur A2? Noch
einmal doppelt so lange wie jetzt?
Die Fahrt innerhalb der Stadtgrenzen wird schlicht genauso lange
dauern wie bisher. Auf den vorfahrtsberechtigten Durchgangsstraßen
bleibt es einfach bei Tempo 50 (Geschwindigkeitsüberschr
Melinda French Gates,
Ko-Vorsitzende der Bill & Melinda Gates Foundation, begrüsste heute
einen historischen Moment, der dazu beitragen wird, dass
Finanzdienstleistungen, insbesondere Sparkonten, zu Hunderten von
Millionen von Menschen bringen wird, welche von weniger als USD 2 pro
Tag leben. Anlässlich des von der Stiftung ausgerichteten Global
Savings Forum in Seattle, bei welchem sich das erste gemeinsame
Treffen auf die Rolle von Sparkonten in den Entwicklungsländern
konze
Aus der Politik ist er verschwunden, doch in der Wirtschaft zieht
er noch immer Strippen. Friedrich Merz, "Veräußerungsbeauftragter"
der WestLB, braucht sich derzeit über Arbeitsmangel nicht zu
beklagen. Die Lage des Instituts, das sich als einst mächtigste
Landesbank mit Branchengrößen wie der Deutschen Bank messen wollte,
ist prekär. Daran ändert auch die Auslagerung von Schrottpapieren
nichts.
Seiner Unzufriedenheit über das schleppende
Tempo der Kooperationsgespräche zwischen MAN und Scania hat
Volkswagen-Lenker Ferdinand Piëch mehrfach Ausdruck verliehen. Wie
sich nun herausstellt, hat das nur am Rande mit dem guten Willen des
jeweiligen Managements zu tun, gibt es doch eine Reihe rechtlicher
Hürden für das Heben von Synergien, wenn zwei börsennotierte
Unternehmen mit Streubesitz Konkurrenten sind und sich nur
eingeschränkt in die Karten guc
Die WestLB muss ein tragfähiges Geschäftsmodell
ausarbeiten. Dafür erhält sie von der EU-Kommission eine Gnadenfrist.
Drei Monate aber sind wenig für eine derart gebeutelte Bank. Was aus
der WestLB wird, ist wichtig für die Bürger. Sie können zwar kein
Konto bei der Geschäftsbank eröffnen, die Sparkassenverbänden und dem
Land NRW gehört. Doch die Bürger stehen als Steuerzahler gerade für
das, was mit der WestLB passiert. D