Noch vor wenigen Jahren galt Irland als ein
wirtschaftlicher Musterknabe in Europa. Das brachte dem Land den
Beinamen "Keltischer Tiger" ein. Davon ist nichts mehr zu spüren: Die
Neuverschuldung für 2010 beträgt sagenhafte 32 Prozent, erlaubt sind
laut Maastricht-Vertrag nur drei Prozent.
Was nun? Sollte man Irland pleite gehen lassen und nicht, wie im
Falle Griechenlands, mit EU-Milliarden retten? Das erscheint
angesichts weiterer angeschlagener EU-Staaten wie
Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass sich
die ökonomischen und politischen Gewichte der Welt erheblich
verschoben haben, dann hat ihn der Gipfel der wichtigsten 20 Länder
in Südkorea erbracht. Wie sehr die Erde bebt, weil sich die
tektonischen Platten der Weltwirtschaft verschoben haben, kann man an
der absurden Idee der USA ermessen, Obergrenzen für Exportüberschüsse
festlegen zu wollen.
Der Vorschlag ist in etwa so, als würde der amerik
Einzelhandel rechnet mit bestem Weihnachtsgeschäft
seit fünf Jahren
Bremen. Der Einzelhandel rechnet für dieses Jahr mit dem besten
Weihnachtsgeschäft seit fünf Jahren. "Wir erwarten einen Anstieg von
2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr", sagte Stefan Genth,
Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes HDE dem Bremer
Weser-Kurier (Sonnabendausgabe). Das entspräche einem Umsatz von 77
Milliarden Euro und damit fast dem Spitzenwert
Berlin – Die FDP startet eine nationale Initiative,
um die Sicherheit von Kinderspielzeug zu verbessern. Wie der
verbraucherpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Erik
Schweickert, dem Berliner "Tagesspiegel" (Samstagausgabe) sagte, will
die FDP jetzt die wichtigsten Händler für Kinderspielzeug einladen,
um mit ihnen über eine bessere Kontrolle des Spielzeugs zu beraten.
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle unterstütze das Vorgehen,
sagte Sch
Karlheinz Küting, Leiter des Centrums für
Bilanzierung und Prüfung in Saarbrücken und einer der führenden
Bilanzexperten in Deutschland, hält die Erholung der Dax-Unternehmen
in Deutschland zwar für solide, allerdings sieht er noch deutliche
Risiken für die Realwirtschaft. "Es ist kein Strohfeuer", sagte
Küting der Saarbrücker Zeitung (Freitag-Ausgabe). "Unter anderem
belegt die Tatsache, dass die Unternehmen wieder vermehrt
Der erste Warnstreik in der deutschen Solarindustrie
steht bevor. Die IG Metall will bei der Q-Cells-Tochter Solibro aus
Bitterfeld-Wolfen Tarifverhandlungen über höhere Löhne durchsetzen.
Dies berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Freitagausgabe). Nach MZ-Informationen soll es bereits nächste Woche
die ersten Ausstände geben. "Die gut ausgebildeten
Solibro-Beschäftigten sind nicht länger bereit, einen tariflosen
Zustand zu akzep
Er hat es geschafft. Was beim Amtsantritt von Peter Löscher auf
dem Höhepunkt des Siemens-Korruptionsskandals vor dreieinhalb Jahren
kaum jemand für möglich gehalten hatte, ist eingetreten. Der weit
verzweigte, in rund 200 Ländern tätige und früher kaum durchschaubare
Technologiekonzern ist nicht nur zur Ruhe gekommen. Er verdient auch
in seinem eigentlichen Geschäft ordentlich Geld.
Schon die Ruhe ist alles andere als selbstverst&aum
Herbstzeit ist Erntezeit, auch für die
Stromkonzerne. Bis Mitte November müssen die Energieunternehmen ihre
Kunden darüber informieren, dass sie leider gezwungen sind, zum
Jahresanfang die Strompreise zu erhöhen. Gesetzliche Vorgaben, höhere
Erzeugerkosten und gestiegene Personalausgaben machen eine moderate
Anpassung unumgänglich – so oder ähnlich ist in den Briefen von mehr
als 60 Versorgern zu lesen. Auch der Stromriese RWE, der gestern
stolz einen Ans
Niemand wird später einmal sagen können,
Hochtief-Chef Herbert Lütkestratkötter hätte im Kampf gegen den
übernahmewilligen Großaktionär und Wettbewerber ACS nicht alles
versucht. Am Donnerstag wollte der promovierte Ingenieur ein wahres
Feuerwerk starten und präsentierte ein umfangreiches Strategiepaket:
zwei Verkäufe mit Milliardenvolumina, detaillierte Ergebnisplanungen
über drei Jahre, Konzernumbau und internationale Zukäufe –
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung kritisiert in seinem
Jahresgutachten 2010/2011 die Ausgestaltung der Bankenabgabe in
Deutschland. Stephan Götzl, Präsident des Genossenschaftsverbands
Bayern, teilt die Auffassung der Wirtschaftsweisen, dass die
Bankenabgabe nicht für alle Finanzinstitute gelten sollte, sondern
lediglich für die als systemrelevant identifizierten. Zudem
unterstützt Götzl die Forderung des Sac