Wenn von München aus in die Bundespolitik
eingegriffen wird, treffen die Bayern den Ton nicht. Was die Söders
und Dobrindts loslassen, soll prinzipienfest klingen, ist oft aber
nur populistisch und intellektuell bemitleidenswert. Nur hat das
landespolitisch keinen Einfluss. Und Horst Seehofer ist wendig genug,
letztlich die Kurve zu bekommen, wie soeben in Sachen Europapolitik.
Die Bayern kennen das schon. Dort wird das unter der Rubrik "A Hund
is er scho" abgelegt.
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Der Schuhputzer ist der richtige Partner für Werbung der besonderen Art. Werbung die bei ihrem zuküntigen Kunden oder Bestandskunden in Erinnerung bleibt. Kugelschreiber etc. werden meistens entsorgt.
Berlin – Der Linken-Vorsitzende Bernd Riexinger hat
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wegen der Beobachtung
von Abgeordneten seiner Partei ein "verfassungsfeindliches Verhalten"
vorgeworfen. Riexinger sagte dem "Tagesspiegel am Sonntag": "Es ist
absolut nicht hinnehmbar, dass der Verfassungsschutz diejenigen
bespitzelt und diskreditiert, die ihn kontrollieren sollen."
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel,
Newsroom,
Berlin – Nach dem Vorbild New Yorks fordern
Verbraucherschützer und Kinderärzte auch in Deutschland gesetzliche
Höchstmengen für zuckerhaltige Getränke. "Das wäre eine Maßnahme, die
es den Verbrauchern erleichtern würden, sich gut zu ernähren", sagte
Anne Markwardt von Foodwatch dem "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe).
Inhaltliche Rückfragen richten Sie bitte an: Der Tagesspiegel,
Newsroom, Telefon: 030-29021-14909.
Berlin – Vor den Parlamentswahlen in der Ukraine
hat der Generalsekretär des Europarates, Thorbjörn Jagland, an die
Führung in Kiew appelliert, Urteile des Straßburger
Menschenrechtsgerichts umzusetzen. "Jedes Mitgliedsland muss die
Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte umsetzen.
Ich erwarte, dass die Ukraine das im Fall Luzenko tun wird", sagte
Jagland dem "Tagesspiegel" (Sonntagausgabe).
Berlin – Der Generalsekretär des Europarats und
Vorsitzende des norwegischen Nobelkomitees, Thorbjörn Jagland, warnt
vor einem Auseinanderbrechen der Europäischen Union. "Der Nobelpreis
ist ein Appell, Lösungen zu finden und die EU nicht auseinander
fallen zu lassen und danach einfach zur nationalen Politik
zurückzukehren. Das wäre sehr gefährlich für Europa", sagte Jagland
dem "Tagesspiegel am Sonntag".