Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / Sanicare

Vertrauen ist der Anfang

Das Vertrauen, das Sanicare in den letzten Wochen so überraschend
verspielt hat, ist ein kostbares Gut, um das es nun wieder zu werben
gilt. Nicht nur durch bezahlte Werbung im Fernsehen oder in
Zeitungen, sondern durch Leistung, Zuverlässigkeit, Konstanz. Ob das
Unternehmen Gelegenheit dazu bekommt, hängt davon ab, ob sich Käufer
für die insolvente Versandapotheke finden – was wiederum davon
abhängt, ob diese schwarze Zahlen schre

Service-Design: neue Werte, neues Marketing

In Zeiten von Massenproduktion in Fernost und zunehmendem Entwicklungsgleichstand stellt sich vielen Unternehmen die Frage, mit welchen Mitteln man sich im Wettbewerb differenzieren kann. Reichen die herkömmlichen Marketing-Tools wirklich aus? Nicht mehr, lautet die klare Antwort.

SIHOT España auf internationaler Hotelmesse HOSTELCO

SIHOT España auf internationaler Hotelmesse HOSTELCO

Die GUBSE AG stellte ihre Hotelsoftwarelösung SIHOT auf der internationalen Messe für Gastronomie- und Hotelbedarf in Barcelona vor. Zum zweiten Mal präsentierte das Unternehmen neben mehr als 700 anderen Ausstellern ihre hochwertige Hotel Management Software SIHOT.

Schwäbische Zeitung: Europa ist kompliziert genug – Leitartikel

Es gibt sie noch, die Liebhaber der EU. Während
die Partei des britischen Premier Cameron gerade mit einem Veto gegen
den EU-Haushalt droht, und damit die gesamte europäische Gemeinschaft
erneut wackelt, bleibt der türkische Ministerpräsident Erdogan dabei,
dass sein Land Mitglied werden will. Aber anders als früher tritt er
nicht mehr als Bittsteller auf, sondern er stellt eine Art Ultimatum.
Wenn es bis 2023 nicht klappt, sei die Türkei für Europa verloren.

CDU-Wirtschaftsrat fordert Schuldenschnitt für Griechenland

In der CDU wird der Ruf nach einem Schuldenschnitt für Griechenland laut. In einem Exklusivbeitrag für das "Handelsblatt" (Freitagausgabe) schreibt der Präsident des Wirtschaftsrats, Kurt Lauk: "Ein erneuter Schuldenschnitt für Griechenland ist nahezu unvermeidlich." Zwar wäre es schmerzlich, einen Großteil der bisherigen Hilfsgelder abschreiben zu müssen. "Klar ist aber auch: Einfach immer weiter die Haftungsrisiken auszudehnen, hochz

RNZ: Rückenwind für Obama

Zumindest oberflächlich betrachtet soll keiner
der beiden US-Präsidentschaftskandidaten vom "Jahrhundertsturm" Sandy
und dessen verheerenden Folgen profitieren. Dabei sind die Ursachen
für die enormen Schäden eine direkte Folge des amerikanischen Staats-
und Politikverständnisses. Erst vor wenigen Monaten plädierte Mitt
Romney dafür, dem Katastrophenschutz den Geldhahn abzudrehen.
Überhaupt lautet das Wahlprogramm des Republikaners: So wenig

Mitteldeutsche Zeitung: zu London und EU-Haushalt

Schon die Margaret Thatcher wollte ständig ihr Geld
zurück. Der Unterschied: Sie entschied selbst. Keine schöne Lage also
für den Chef einer krisengeschüttelten Koalition. Aber Cameron kann
das Beste daraus machen und den EU-Partnern sagen: Sorry, hier sitz
ich, ich kann nicht anders. Gern sagen wir in Europafragen frei nach
Asterix: Die spinnen, die Briten. Doch diesmal ist es anders. Die
EU-Kommission will ihren Etat erhöht haben. Sollen wird in Zeiten, da
ni

Börsen-Zeitung: Vorsicht, zerbrechlich, Kommentar zu den Baustellen der EU-Politik, von Detlef Fechtner.

Au Backe, in Brüssel geht die Angst um. Im
November sollen sich eigentlich Europas Regierungschefs darüber
einigen, wer künftig wie viel in die EU-Kasse einzahlt. Das wird ein
böses Hauen und Stechen – zumal in einer Zeit, in der ohnehin Argwohn
vorherrscht, weil viele Milliarden bereits in Euro-Schirme geflossen
sind. Zudem sitzt anders als vor sieben Jahren nicht der – für
britische Verhältnisse europafreundliche – Tony Blair mit am Tisch,
sondern David Came

Mitteldeutsche Zeitung: zur Organspende

Und jetzt sollen hübsche Info-Broschüren und ein
unaufgefordert zugesandter Organspendeausweis alles richten? Wohl
kaum. Das Vertrauen in die Transplantationsmedizin ist so nachhaltig
erschüttert, dass es mehr braucht, um es zurückzugewinnen. Sicher,
Politik und Ärzteschaft haben mehr Kontrollen und strengere Strafen
angekündigt. Betrug soll erschwert werden. Doch so wünschenswert es
ist, dass möglichst viele Menschen ihre Organe spenden: Niemand da

Mitteldeutsche Zeitung: zu ICE-Strecken in Sachsen-Anhalt

Wer Magdeburg angesichts des Wegfalls der letzten
vier Schnellzüge zur Provinz herabsinken sieht und die Abkoppelung
vom ICE-Netz beklagt, sollte kurz Luft holen und nachdenken.
Abkoppelung? Vom ICE-Netz? Schon passiert. In den 1990er-Jahren.
Ohnehin ist es nicht die Frage, ob irgendwo ein ICE rollt. Sondern,
ob es sinnvoll ist, einen für Tempo 230 ausgelegten Zug auf Strecken
einzusetzen, die für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Kilometern
pro Stunde ausgebaut sind.