Westfalen-Blatt: Der Deutschen Bahn AG fehlt ein dreistelliger Millionenbetrag für die notwendige Modernisierung des Schienennetzes.

Die Deutsche Bahn AG (DB) hat Finanzprobleme.
Die DB kann deshalb ihr Schienennetz nicht umfassend modernisieren.
Das berichtet das Bielefelder Westfalen-Blatt (Donnerstags-Ausgabe).

Um die Sicherheit zu gewährleisten, müssten immer mehr
Langsamfahrstellen eingerichtet werden, sagte der Ehrenvorsitzende
des Fahrgastverbandes »Pro Bahn«, Karl-Peter Naumann, dem
Westfalen-Blatt. In den Fahrplänen gebe es bereits einen
Sicherheitszuschlag. Doch wenn dieser ausge

Rheinische Post: Mission im Nebel = Von Helmut Michelis

Das Kabinett hat gestern ein neues
Afghanistan-Mandat beschlossen, im Klartext: den weiteren Abzug. Die
Reduzierungsschritte fallen jedoch sehr vorsichtig aus und werden
zudem mit dem Zusatz abgepuffert: "So weit die Lage dies erlaubt."
Verbirgt sich dahinter ein Zugeständnis an die doch nicht so stabile
Sicherheitslage? Es könnte jedenfalls eng werden, wenn man bis Ende
2014 tatsächlich alle Kampftruppen abgezogen haben will. Trotzdem
wird das Ja des Bundestages

Westfalenpost: Kurzarbeit / Konjunktur

Eines vorweg: Das Thema ist nicht eine drohende
Weltwirtschaftskrise. Die wird es so schnell nicht geben. Auf der
Tagesordnung stehen Angst und Verunsicherung, und was sie im
Wirtschaftsleben bewirken können. Fakt ist, dass die
Auswirkungen der Euro-Schuldenkrise auch die südwestfälischen
Unternehmen erreicht haben. Die exportorientierten unter ihnen, und
das sind nicht wenige, leiden bereits darunter, dass sie ihre
Produkte in die südeuropäischen Krisenstaaten nu

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan

Afghanistan und kein Ende? Mehr als zehn Jahre
sind deutsche Truppen am Hindukusch stationiert, und noch immer sind
5350 Bundeswehrsoldaten im Einsatz. Doch diesmal zeichnet sich ein
Ende ab: Der Bundestag hat die Höchstgrenze für einzusetzende
Soldaten auf 4900 Männer und Frauen ab Februar 2013 herabgesetzt; der
Abzug der Bundeswehr ist für 2014 geplant. Endlich kommt der Rückzug
aus Afghanistan in greifbare Nähe. Blickt man zurück, so war die
Afghanista

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Windkraft

Die Windparks auf hoher See genießen bei der
Umsetzung der Energiewende absolute Priorität. Die Bundesregierung
muss sie realisieren, will sie das Gesamtprojekt nicht gefährden. Und
so treiben Tennet und seine Investoren das Kabinett in
Mannschaftsstärke seit Monaten munter vor sich her. Ein ums andere
Mal hat Berlin den Forderungen des niederländischen Konzerns
nachgegeben, dessen Haftung gesenkt und damit Kosten und Risiken für
das Unternehmen minimiert. Di

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Ratingagenturen

Die schärferen Regeln für Rating-agenturen sind
richtig und waren überfällig. Viel zu lange haben die großen Drei der
Branche – Standard & Poor–s, Moody–s und Fitch – der Politik in
Europa immer wieder in die Suppe gespuckt. Die Abwertungen von
Krisenstaaten kamen oft genug gerade zu einem Zeitpunkt, als sich die
EU-Finanzminister zum Krisengipfel in Brüssel trafen. Folge: An den
Finanzmärkten brach Panik aus, was wiederum die Rettungsbemühungen

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Geschönter Armuts- und Reichtumsbericht Bittere Erkenntnis ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN

Eigentlich ist der Armuts- und Reichtumsbericht
dazu da, ein ungeschöntes Bild der sozialen Lage in diesem Land zu
zeichnen. Und er hat auch die Funktion, Maßnahmen aufzuzeigen, mit
denen Armutsrisiken bekämpft werden können. Es ist sicher nicht die
Funktion des Armuts-. und Reichtumsberichts, die Verhältnisse schön
zu färben. Und es kann auf gar keinen Fall die Aufgabe sein, Fakten
zu unterdrücken. Dass etwa hierzulande über vier Millionen Men

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Geplanter Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan Das Schönreden des Krieges geht weiter JENS MÖLLER

Was haben sich deutsche Politiker gewunden, die
Lage in Afghanistan beim Namen zu nennen: Krieg. Das war es, das ist
es. Und Deutschland war und ist dabei. Ob die Beteiligung eine kluge
oder eine dumme Entscheidung war, darüber lässt sich zu Recht
diskutieren. Aber das trauten deutsche Regierungspolitiker der
Bevölkerung offensichtlich noch nie zu. Den Beweis tritt die
Regierung gerade wieder an: Angesichts des geplanten Abzuges der
Bundeswehr werden krampfhaft Erfolgsmeldu

Neue Presse Hannover: AWD – Die Schatten der Vergangenheit Ein Kommentar von Udo Harms

Jahrelang hat der Lebensversicherer Swiss Life
auf eine Wende beim AWD gehofft, jetzt ziehen die Schweizer die
Reißleine: Der Allgemeine Wirtschaftsdienst verschwindet als Marke
vom Markt. Die Vergangenheit hat den "Finanzoptimierer" aus Hannover
eingeholt. Als Drückerkolonne gestartet, hat der AWD in den wilden
Zeiten der Finanzvermittler tausenden Kunden hochriskante und am Ende
oft verlustreiche Produkte untergejubelt, um fette Provisionen zu
kassieren. Zwar hat AWD

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Die Probleme bei der Umsetzung der Energiewende Verbraucher sind elektrisiert MATTHIAS BUNGEROTH

Die Energiewende ist, man kann es nicht oft
genug betonen, das zentrale innenpolitische Projekt der
schwarz-gelben Bundesregierung. Doch immer mehr beschleicht den
Beobachter das Gefühl, dass bei der Umsetzung dieses Projekts
innerhalb der Bundesregierung die eine Hand nicht so recht weiß, was
die andere tut. Die Bundesnetzagentur hat Wirtschaftsminister Rösler
mit ihrem Netzentwicklungsplan ins Stammbuch geschrieben, dass allein
auf diesem Sektor enormer Nachholbedarf herr