Neue OZ: Kommentar zu Schlecker

Überlebtes Konzept

Größe ist nicht alles. Das muss mancher Marktführer schmerzhaft
erfahren. Im Handel mit Drogerieartikeln trifft es nun den
Platzhirsch Schlecker. Er ist pleite. Schleckers Konzept, durch viele
kleine und schmucklose Läden die Kunden flächendeckend mit Haarspray,
Rasierklingen oder Babypuder zu versorgen, hat sich überlebt. Solche
Produkte finden sich heute auch in den Regalen der Discounttöchter
großer Handelsketten, die a

Schwäbische Zeitung: Mindestlöhne sind keine Schwäche – Kommentar

Die Argumente sind alle ausgetauscht. Doch fast
perfide ist es, wenn die CDU jetzt meint, eine gesetzliche
Mindestlohngrenze schwäche die Tarifpartner. Zumindest die eine
Seite, die Gewerkschaften, fühlen sich überhaupt nicht geschwächt,
sondern sie kämpfen seit Jahren für eine gesetzlich festlegte
Haltelinie nach unten. Und die Mehrheit der Deutschen, auch der
FDP-Wähler, empfindet das genauso.

Wo die Löhne zu erbärmlich werden, muss Einhal

Schwäbische Zeitung: Schleckers Kurswechsel ist alternativlos – Leitartikel

Noch finden die Schönsprecher nette Worte für
den Schiffbruch: Die Planinsolvenz solle den Ehinger Drogerieriesen
und viele Filialen retten und gleichzeitig die Weichen zur Sanierung
stellen, so die Schlecker-Pressestelle. Das ist zu hoffen, nicht nur
für die noch 30000 Mitarbeiter. Auch für die vielen Kunden in
kleineren Orten, die mit dem Schlecker um die Ecke eine der letzten
Einkaufsmöglichkeiten verlieren würden.

Tatsächlich war der Weg zum Amtsg

Schwäbische Zeitung: Es war höchste Zeit für den Baron – Kommentar

Vorläufiges Ende einer peinlichen Affäre:
Karl-Theodor zu Guttenberg will bis auf Weiteres doch nicht zurück in
den Deutschen Bundestag. Vor allem sich selbst erspart der Freiherr
damit viel. Der politischen Kultur im Lande kann seine Einsicht nur
nützen. Sie wird ihm womöglich auch wieder jenen Respekt verschaffen,
den er und seine Fans verspielten, indem sie trotzig die Tragweite
des Doktor-Schwindels leugneten.

Jeder darf Fehler machen, aber zu dieser vers&oum

CURRENT wird IBERDROLA mit modernsten Mess-, Überwachungs- und Kommunikationslösungen zur Unterstützung von Spaniens größter Smart Grid Initiative ausstatten

CURRENT wird IBERDROLA mit modernsten Mess-, Überwachungs- und Kommunikationslösungen zur Unterstützung von Spaniens größter Smart Grid Initiative ausstatten

MADRID, SPAIN — (Marketwire) — 01/20/12 —
CURRENT, ein weltweit führender Anbieter neuester Infrastruktur- und Softwarelösungen für Stromversorgungsnetze, hat heute bekannt gegeben, dass das Unternehmen von IBERDROLA als Lieferant von Mess-, Überwachungs- und Kommunikationslösungen zur großflächigen Versorgung Spaniens im Jahr 2012 ausgewählt wurde. Die Installation durch IBERDROLA, einem der größten Stromerzeugungs- und Vertriebsunternehme

Börsen-Zeitung: Zu viel, zu schnell, Marktkommentar von Dieter Kuckelkorn

Nach dem miserablen Börsenjahr 2011 präsentieren
sich die Aktienmärkte derzeit in einer ungewöhnlich positiven
Verfassung. Der Dax hat seit Jahresbeginn fast 9% zugelegt. Es
handelt sich damit um einen der besten Jahresauftakte, den der
deutsche Leitindex seit Langem gesehen hat. In der gerade beendeten
Börsenwoche lief es besonders gut: Die deutschen Standardwerte haben
sich im Schnitt um 4% verteuert.

Die Anleger reagieren darauf, dass sich die Lage in der Tat

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Rückzug zu Guttenbergs Allen einen Gefallen getan RALF MÜLLER, MÜNCHEN

Für die eingefleischten "KT"-Fans war gestern
ein Tag der Trauer: Ihr Idol Karl-Theodor zu Guttenberg wird bis auf
weiteres nicht in die deutsche Politik zurückkehren. Bei allen
anderen hält sich das Bedauern in Grenzen. Das gilt auch für viele in
der CSU. Guttenberg hat sich und seiner Partei mit dem Verbleiben im
politischen Exil einen Gefallen getan. Der bayerischen FDP-Chefin
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ist recht zu geben: Ein Guttenberg
im anstehend

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Schlecker-Insolvenz Krisengerede STEFAN SCHELP

Der Druckmaschinenhersteller Manroland ist
insolvent. Der traditionsreiche Kamerahersteller Kodak desgleichen.
Und jetzt auch noch Schlecker. Rollt nun eine neue, eine weltweite
Pleitewelle auf uns zu? Sind schon wieder zigtausende Arbeitsplätze
in Gefahr? Schon werden Erinnerungen an die vergangene Krise von 2008
wach, als der Stellenabbau in Deutschland in Zehntausenden gezählt
wurde. Sind das also die Signale einer erneuten wirtschaftlichen
Talfahrt? Eher nicht. Der Zusammenbr

Rheinische Post: Schlecker ist nur schwer zu retten

Ein Kommentar von Georg Winters:

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass schiere Größe ein
Unternehmen nicht vor dem Untergang retten kann – Schlecker wäre
eines. Jahrzehntelang hat das Unternehmen versucht, durch
überbordendes Wachstum die Mängel in den einzelnen Häusern zu
kaschieren: zu klein, zu eng, mitunter zu unsortiert und sogar zu
schmuddelig. Selbst wenn nach langem Leidensweg am Ende die Einsicht
in den Renovierungsbedarf da gewese