Der Bundestag in der 17. Wahlperiode war
bislang der "friedlichste" in der bundesrepublikanischen Geschichte
des Parlaments. Die Sitzungsleitung musste seit 2009 nur 15
Ordnungsmaßnahmen gegen Bundestagsabgeordnete ausrufen, davon nur
einen einzigen Ordnungsruf. Das geht aus den Sitzungsprotokollen
hervor, wie die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post"
(Samstagsausgabe) berichtet. Zu den Ordnungsmaßnahmen gehören die
Rüge, der Ordnungs
FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat die
Äußerungen von Literaturnobelpreisträger Günter Grass über die
Vergangenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie die Bundeswehr
scharf kritisiert. "Die Entgleisungen sind eines
Literaturnobelpreisträgers unwürdig. Die Vorwürfe gegen Frau Merkel
sind anmaßend und geschmacklos", sagte Brüderle der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Ger
Der angeschlagene Industriekonzern ThyssenKrupp
prüft einen Teilverkauf seines europäischen Stahlgeschäftes. Das
berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post"
(Samstagsausgabe) unter Berufung auf Kreise des Aufsichtsrates. Ein
Konzernsprecher wollte die Information auf Anfrage der Zeitung nicht
kommentieren. Im Gespräch ist nach dem Bericht der Verkauf eines
Minderheiten-Anteils an dem Geschäft. ThyssenKrupp baut im
europäischen Sta
So abstoßend und zynisch die Äußerungen auch
sind – sie zeigen zugleich schonungslos auf, auf welche Weise die EU
sich mitten in der Krise selbst geschwächt hat. Die allzu große
Bereitschaft der Rettungseuropäer, Milliarden über Milliarden und
schließlich sogar Billionen bereitzustellen, hat aus der Schwäche
überschuldeter Länder und Banken eine Stärke gemacht und damit
Zockereien nachträglich sogar belohnt. Die Schwachen
In der Luftfahrt tobt seit Jahren ein massiver
Verdrängungswettbewerb. Die deutsche Nummer eins Lufthansa kam bei
den Turbulenzen zwar nicht so sehr ins Trudeln wie Air Berlin.
Ausländische Gesellschaften wie jüngst Sky Airlines legten gar einen
Crash hin. Dennoch: Die Lufthansa muss sich neu erfinden.
Auf den Langstrecken machen die Airlines vom arabischen Golf
Konkurrenz, die nicht selten mit Petrodollars subventioniert werden.
In Europa setzen
Pendeln macht krank. Mit 2,2 Fehltagen im Jahr
wegen psychischer Diagnosen liegen Pendler in diesem Bereich vor
anderen. Pendeln leert den Geldbeutel. Der Benzinpreis springt mal
auf 1,70 Euro. Aber die Pendlerpauschale, der steuerliche
Staatszuschuss, springt nicht mit. Pendeln belastet Städte mit Lärm
und das Klima mit Abgasen. Für diesen Lebensstil scheint nichts zu
sprechen. Der Pendler gilt als Typus für den modernen Menschen in
einer neuen Arbeitswelt. Er dient a
Es gibt nur ein Handvoll Ereignisse, die sich
dem Menschen so ins Gedächtnis gebrannt haben, dass dieser noch
Jahrzehnte später sagen kann, wo ihn die Nachricht erreicht hat. Das
Kennedy-Attentat zählt dazu, der 11. September 2001 und der 5.
September 1972. Das Olympia-Attentat von München kostete nicht nur
elf israelischen Sportlern das Leben, sondern es raubte der
olympischen Idee endgültig die Unschuld. Das ist aber nur die
zweitrangige Botschaft, die von M&uum
Londons Starrköpfigkeit wirft einen großen
Schatten auf den Gipfel.
Chaotische Rettungsaktionen, Dauer-Streit, Bürokratieberge – wenn
in der EU alles drunter und drüber geht, kann man sich dennoch einer
Sache sicher sein: London bleibt London. Dass Briten-Premier David
Cameron seine Sichtweise auf die Union wohl nie ändern wird, stellte
er wieder unter Beweis. Die EU ist für ihn ein leidiges Übel, das
höchstens dazu gut ist, möglichst viel
Dass der Tourismus-Sektor im Bezirk Schwaben
ein entscheidender Wirtschaftsfaktor ist, dürfte jedem klar sein. Zum
einen machen Hotels, Wirtshäuser oder Bergbahnen entsprechende
Umsätze. Zum anderen verdienen Handwerker, Lebensmittelhändler und
sonstige Geschäfte an Urlaubern.
So soll es sein. Deshalb ist es durchaus richtig, dass diesem
Wirtschaftszweig in kritischen Zeiten vom Staat geholfen wird. Dies
ist 2010 durch die Ermäßigung der Mehrwertsteue
Die Festnahme eines in der römischen Kurie
tätigen Priesters zeigt deutlich: Der Sumpf im Vatikan ist tiefer als
bisher bekannt. Dem Geistlichen werden Geldwäsche, Korruption und
Betrug vorgeworfen. Betrachtet man die Ermittlungen gegen die
Vatikanbank, die immer noch nicht europäischen Standards genügt, so
wird klar: Hier geht es nicht um Einzelfälle, sondern um ein System,
das Kriminalität begünstigt. Papst Franziskus, der eine Reform des
Geldinsti