Schwäbische Zeitung: RWE pokert um viel Geld – Kommentar

Die Energiepolitik in Deutschland läuft aus dem
Ruder. Für die Versorgungssicherheit dringend benötigte Gaskraftwerke
und Pumpspeicher rechnen sich für die Betreiber nicht mehr, während
Milliarden in den unkontrollierten Ausbau von Windrädern und
Solaranlagen fließen.

Doch das ist längst bekannt – und parteiübergreifend ist klar,
dass die Politik nach der Bundestagswahl schnellstens umsteuern muss.
Genau deshalb droht RWE zu diesem Zeitpunkt m

Schwäbische Zeitung: Ins eigene Fleisch geschnitten – Kommentar

So kurz vor der Bundestagswahl rutschen die
Umfragewerte der Grünen in den Keller. Gründe nennen sie keine – doch
es gibt sie: Ihr Kernthema, die Energiewende, hat sich Kanzlerin
Merkel geschnappt. Ansonsten kündigen die Grünen höhere Steuern und
einen vegetarischen Tag in der Woche an. Attraktiv ist anders.

Gerade mit den Steuern für Besserverdienende haben sie sich ins
eigene Fleisch geschnitten. Die Angst vor einem Einbruch in der
Wirtschaft ist gro&szli

Schwäbische Zeitung: Strategie geht nicht auf – Kommentar

Tim Cook ist als Apple-Chef ein eher farbloser
Typ. Kein Wunder, sein Vorgänger Steve Jobs war eine Art
Lichtgestalt. Genauso sieht es auch mit dem iPhone aus. Das im
vergangenen Jahr vorgestellte iPhone 5 hängte die Latte hoch – zu
hoch für die am Dienstagabend präsentierten zwei Versionen iPhone 5s
und 5c. Und zwar in vielerlei Hinsicht:

Technisch sind außer einem Fingerabdruckscanner beim 5s keine
Neuerungen dabei – der Scanner lässt zudem in Zeiten vo

Westfalenpost: Vorrang für den Bildungsauftrag Von Carsten Menzel

Das Bundesverwaltungsgericht hat gestern zwei
wegweisende Urteile gesprochen: Muslimischen Mädchen ist in einem
Burkini, also einem langärmeligen Badeanzug, der gemeinsame
Schwimmunterricht mit Jungen zuzumuten, und Mitglieder einer
Glaubensgemeinschaft wie die Zeugen Jehovas dürfen nur in
schwerwiegenden Einzelfällen vom Unterricht befreit werden. Damit hat
das Leipziger Gericht dem staatlichen Bildungsauftrag der Schulen
Vorrang eingeräumt – und den säkulare

Thüringische Landeszeitung: An Thüringens Hochschulen regiert der Frust / 75 Prozent mit Bedingungen unzufrieden / VORAUSMELDUNG

An Thüringens Hochschulen regiert der Frust. Drei
von vier wissenschaftlichen Mitarbeitern sind mit der
Hochschulpolitik des Landes nicht zufrieden, ergab eine Umfrage. Das
berichtet die Thüringische Landeszeitung (Weimar) in ihrer
Donnerstagsausgabe. "Die Hochschulen sind personell jämmerlich
ausgestattet", sagt der Vorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW,
Torsten Wolf. Teilzeit-Arbeit und befristete Verträge nähmen immer
weiter zu. Junge Wissenschaftl