Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum Fachkräftemangel: Das Problem, von Christine Hochreiter

Es gibt kaum noch Konjunkturumfragen oder
Unternehmergespräche, die ihn nicht thematisieren: den
Fachkräftemangel. Gerade viele Mittelständler haben sich zu lange auf
das Geschäft konzentriert, und es versäumt vorzusorgen. Fakt ist:
Jedes einzelne Unternehmen ist gefragt, die geeignete Strategie zu
entwickeln und gezielt umzusetzen. Die möglichen Rezepte lauten:
Ausbilden – sofern man überhaupt noch geeignete Bewerber findet. Am
Regensburger Continental-S

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Schattenbanken: Ohne Biss, von Hanna Vauchelle

Kein Finanzakteur, kein Finanzplatz und kein
Finanzprodukt sollte unreguliert sein – das versprachen sich die
G20-Staaten nach Ausbruch der Krise. Zwar hat sich viel getan. Doch
im Jahr fünf nach der Leh-man-Pleite ist der Reformeifer erlahmt.
Diesen Eindruck erweckt auch die von Binnenmarktkommissar Michel
Barnier vorgelegte Verordnung zur Regulierung von Geldmarktfonds. Der
Plan ist ohne Biss und Ehrgeiz. Fortschritte darf man beim
G20-Treffen nicht erwarten. Der Regierungssprecher

Lausitzer Rundschau: Version light Die Debatte um das Familiensplitting

Dass die Union ihr Konzept eines
Familiensplittings mit glühendem Herzen ins Wahlprogramm geschrieben
hat, wäre gelogen. Vielmehr wurde darum intern lange und heftig
gestritten. Herausgekommen ist lediglich eine Version light, die nur
wenig mit dem so gelobten französischen Modell zu tun hat. Die
Kritik, die nun vom DIW an den Unionsplänen geäußert wird, ist
richtig. Aber nicht neu. Ein reines Familiensplitting würde
bedeuten: Alle Mitglieder einer Fam

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR G-20-Gipfel startet in St. Petersburg Kooperation ist keine Einbahnstraße HANNES KOCH, BERLIN

Das Aufflammen der Finanzkrise vor fünf Jahren
war nicht nur eine große Bedrohung, sondern brachte auch eine neue
internationale Zusammenarbeit zwischen den Regierungen hervor. Die
Gruppe der 20 – der nach eigener Einschätzung wichtigsten
Wirtschaftsnationen der Welt – setzte sich erstmals ernsthaft an
einen Tisch. Heute, mit dem Abflauen der Krise und ihrem Übergang in
einen depressiven Normalzustand, treten jedoch wieder die nationalen
Interessen in den Vordergrund.

Marktgeflüster: Nochmal gerettet?

Marktgeflüster: Nochmal gerettet?

An der Unterstützung knapp unter der 8100er-Marke drehte der Dax mithilfe der US-Märkte wieder nach oben und verhindert ein weiteres Short-Signal. Der heutige Tag war nachrichtenarm, ganz im Gegensatz zu morgen (EZB, US-Arbeitsmarktdaten) und übermorgen (große US-Arbeitsmarktdaten) – erst dann wird der weiter Verlauf sich entscheiden…

Die actior AG ist ein 1999 gegründeter unabhängiger Spezialbroker mit Hauptsitz in Hamburg. actior vermittelt unter

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Streit um den Eurokurs

Für fast 24 Stunden schien es, als könnte die
SPD mit dem Thema Euro-Krise die Kanzlerin zum ersten Mal in diesem
Wahlkampf in die Enge treiben. Dann kam der Parteivorsitzende Sigmar
Gabriel und schlägt mit seiner Keule den kleinen Vorteil wieder kurz
und klein. Aus Sicht der SPD hatte die Dramaturgie gepasst.
Frank-Walter Steinmeier und Peer Steinbrück hatten im Bundestag nach
Bekanntwerden der Merkel-Zitate über die totale Unzuverlässigkeit der
SPD in der E

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum G20-Gipfel

Wenn Waldimir Putin heute die Staats- und
Regierungschefs zum G20-Gipfel im prachtvollen Konstantinpalast von
St. Petersburg empfängt, sind die Erwartungen an konkrete Ergebnisse
außerordentlich hoch. Offiziell soll das Thema Syrien nicht auf der
Tagesordnung stehen – natürlich wird aber darüber gesprochen. Die
atmosphärischen Störungen nach Bekanntwerden der NSA-Affäre zwischen
Russland und den USA könnten sogar eine Einigung bei den Themen
Finanz

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Gauck in Oradour

Joachim Gaucks Besuch im französischen
Oradour-sur-Glane war bedeutungsvoll. Die Worte, die der
Bundespräsident sprach, waren gut gewählt. Emotional aufgeladen
verlief das Treffen mit den Überlebenden von 1944. Diesen Gefühlen
begegnete der Bundespräsident mit Respekt, erwiderte sie. Gauck traf
den Ton. Hätte er sich doch bloß während des gesamten Besuches über
so zurückhaltend gezeigt. Kurz nach seiner Ankunft in Frankreich
glaubte

Westdeutsche Zeitung: Prüfer legen Bericht zum Organspende-Skandal vor = von Peter Lausmann

Dutzendfach "systematische Falschaussagen",
mutmaßlich getrieben vom Prestige- und Geschäftsdenken der Ärzte und
Transplantationskliniken – das ist eine der stärksten Kombinationen,
mit der man das Vertrauen in die Organspende vernichten kann. Dass
neben Göttingen, Leipzig und München nun auch Münster betroffen ist,
hat für das Ergebnis kaum noch Auswirkungen. Die Spendebereitschaft
in Deutschland ist in einem historischen Tief. Denn viele

Stuttgarter Zeitung: Assads Stütze steht fest / Kommentar zu Syrien/Russland/Putin

Wladimir Putin ist mit allen Wassern gewaschen.
Unmittelbar vor dem G-20-Treffen hat der russische Präsident nicht
ausgeschlossen, dass er einem Militärschlag gegen Syrien doch
zustimmen könnte. Das klingt, als komme der stabile Stützpfeiler für
das Assad-Regime ins Wanken. Doch dem ist nicht so. Putin fordert
Beweise dafür, dass die Giftgastoten in Syrien der Regierung
zuzurechnen sind – und schraubt die Voraussetzungen für eben diese
Beweise so sehr in