– 95 Milliarden Euro haben deutsche Sparer in Sparbriefen für bis zu zehn Jahre festgelegt
– Bisher müssen Sparer bei vorzeitiger Rückgabe Gebühren und Strafzinsen oder teure Zwischenfinanzierungen hinnehmen
– Deutsche Sparbriefbörse macht diese Sparbriefe handelsfähig
– Kaufabwicklung für Sparer innerhalb maximal sechs Werktagen
Das alte Schuljahr ist vorbei und Schüler und Eltern genießen verdientermaßen die Sommerferien. Doch je nach Bundesland steht das neue Schuljahr schon früher oder später vor der Tür.
Die Drogeriemarktkette dm stellt sich gerne als
ein besonderes Unternehmen hin, als anders, als fair – als
Anti-Schlecker. Wirtschaftlich erfolgreiches Gutmenschentum: Das
klingt zu gut, um wahr zu sein. In der Tat deckte Das Erste im
vergangenen Jahr in einem "Markencheck" auf, dass auch Produkte von
dm auf eine Art und Weise hergestellt wurden – Palmenöl aus
Indonesien, Kleidung aus Bangladesch – die nicht als "fair" gelten
kann. Das Unternehmen reagierte und ver
D a wollte auch der Bundesinnenminister einmal
die Schlagzeilen der Berliner Koalitionsgespräche bestimmen. Das ist
dem CSU-Politiker Hans-Peter Friedrich auch gelungen. Mit
beträchtlichem Flurschaden, den er sowohl in der Union als auch in
der SPD mit seinem Vorstoß angerichtet hat, Sicherheitsbehörden
sollten künftig Zugang zu den Mautdaten bekommen. Ein Vorschlag, den
der Minister innerhalb von Stunden wieder einkassierte. Ein
diplomatisches Debakel. Dabei h&a
Ein ums andere Mal melden die Konsumforscher
mit unterdrücktem Jubel Rekordraten bei der so genannten Kauflaune,
und Handel und Politik jubeln laut mit, weil die Umsätze stimmen und
die Steuereinnahmen sprudeln. Die Kehrseite dieser Entwicklung ist
das Elend von Menschen, darunter überdurchschnittlich viele junge und
ältere, denen das Wasser bis zum Hals steht, weil sie sich finanziell
übernommen haben. Ihnen automatisch die Schuld zuzuschieben, trifft
die Sache nic
Der Streit um die Greenpeace-Aktivisten ist eine
Farce! Schon ihre Festnahme entbehrte nach Einschätzung von Experten
rechtlicher Grundlagen: Das Greenpeace-Schiff "Arctic Sunrise" soll
sich in internationalen Gewässern befunden haben. Insofern sind nach
Meinung zum Beispiel der niederländischen Regierung die territorialen
Rechte Russlands nie verletzt worden. Auch, dass der Vorwurf der
Piraterie absoluter Humbug war, hat mittlerweile sogar Wladimir
Wladimirowitsch
Knapp sieben Wochen vor Weihnachten will die
rot-grüne Landesregierung den Weihnachtsbaumanbau im Wald
reglementieren. Das Gesetzesvorhaben wurde im Umweltausschuss
mehrheitlich beschlossen. Ein ahnungsloser Bürger könnte leicht auf
den Gedanken kommen, dass die Auswüchse der Brüsseler Bürokratie
jetzt auch in Düsseldorf angekommen sind und dort vor allem von
grünen Politikern "bis auf die Tannenbaumspitze" getrieben werden.
Doch dieser Sc
Entweder ist der Gaul mit Innenminister
Hans-Peter Friedrich durchgegangen, oder er hat zu viel mit
US-amerikanischen Geheimdiensten gesprochen. In jedem Fall zeugt
Friedrichs neuester Überwachungsvorstoß weder von politischem
Instinkt noch von ausgeprägtem Respekt vor den Bürgern.
Es ist schon ein starkes Stück, in Tagen wie diesen die Fotos von
Autobahn-Mautbrücken speichern und auswerten zu wollen – alles zum
Wohle der Sicherheit, versteht sich, alles
Die Verdrängung der Mittelschicht, die soziale
Polarisierung, die explodierenden Mieten, all das interessierte den
autoritär auftretenden Bürgermeister wenig. Dafür ließ er seine
Polizei Hatz auf Schwarze und Latinos machen. De Blasio hat nun den
mit überwältigender Mehrheit beschlossenen Auftrag, all dies zu
ändern. Seine Wahl reiht sich ein in Erfolge linker und moderater
Kandidaten gegen Tea-Party-Konkurrenten anderswo. Das könnte auch
eine
Jetzt wird es langsam ernst – die Aktienmärkte treten seit Tagen auf der Stelle, in Erwartung der kommenden Schlüsselereignisse morgen (EZB-Sitzung, US-BIP) und übermorgen (US-Arbeitsmarktdaten). Konjunkturdaten aus Europa fielen gemischt aus (Einkaufsmanager Eurozone und Industrieaufträge in Deutschland stark, Einzelhandelsumsatz schwach) – der Euro konnte heute dennoch Zugewinne verbuchen, nachdem die Nachrichtenagentur MNI mit Berufung auf eine anonyme Quelle in der EZB d