Mitteldeutsche Zeitung: zu Haftpflichtversicherung für Hebammen

Es ist ein Erfolg für die Hebammen, dass die Kassen
seit kurzem bereit sind, die Kostensteigerungen auszugleichen. Aber
das kann keine dauerhafte Lösung sein. Natürlich ist jeder selbst
dafür verantwortlich, einen angerichteten Schaden wieder gut zu
machen. Doch das Risiko, dass Hebammen tragen, steht in keinem
Verhältnis zum Einkommen. Selbst für Versicherungen ist das
unkalkulierbar geworden, weshalb ein Haftpflichtschutz kaum noch am
Markt angeboten wi

Mitteldeutsche Zeitung: zur Legislaturperiode

Das abgelaufene Wahljahr war ein für die Arbeit von
Regierung und Parlament weitgehend verlorenes Jahr. Spätestens seit
dem Frühjahr rückte der Wahlkampf in den Vordergrund, und der
Bundestag wird wegen der langen Koalitionsverhandlungen erst im
Januar wieder voll arbeitsfähig sein. Es gibt ein einziges Argument
gegen die Verlängerung der Wahlperiode: Sie schmälert das
Mitspracherecht der Bürger, die ein Jahr länger keinen Einfluss auf
die Zus

Mitteldeutsche Zeitung: zum Mittelstand Sachsen-Anhalts

In den vergangenen Jahren sind in
Mitteldeutschland vitale Mittelständler entstanden, die
Arbeitsplätze schaffen und Steuern zahlen. Doch es fehlen die
Groß-Unternehmen, die in ihren Zentralen hoch bezahlte Arbeitsplätze
in Management und Forschung bieten. Viele junge Ostdeutsche, die
Karriere machen wollen, wandern daher ab. Nun kann die Politik
Konzerne nicht aus dem Boden stampfen. Doch in Wolfen, wo mit
Q-Cells ein solches Unternehmen entstanden war, fe

WAZ: Schuss kann nach hinten losgehen. Kommentar von Dietmar Seher

Bislang melden sich Datenschützer: Dürfen Banken
erfahren, wer katholisch, wer evangelisch, wer Muslim ist oder keiner
Religionsgemeinschaft angehört? Sie haben Zweifel, wenn im Sommer
2014 das neue, automatisierte Verfahren des Kirchensteuerabzugs auf
Kapitalerträge startet. Dabei werden viele noch ganz andere Folgen
beklagen: Sie werden erstmals überhaupt Kirchensteuer auf
Zinseinnahmen zahlen. Verpflichtet waren die Gläubigen dazu zwar
bisher schon. Finanze

Westdeutsche Zeitung: ADAC und Grüne machen Front gegen die Pkw-Maut = Von Hagen Strauß

Es ist schon eine komische Allianz: Grüne und
ADAC, eigentlich natürliche Feinde, ziehen im Kampf gegen die
Pkw-Maut an einem Strang. Aus unterschiedlichen Beweggründen. Die
einen vermissen vor allem die ökologische Lenkungswirkung beim
Vorhaben der großen Koalition, die anderen halten die Pkw-Maut
schlichtweg für ein neues Abkassiermodell, durch das ohnehin zu wenig
Geld in die Kassen gespült wird. Diese neue Allianz bringt gleichwohl
die CSU in die Bred

Südwest Presse: KOMMENTAR · ZUKUNFT

Selbstvertrauen

Das Jahresende beglückt uns jedes Mal mit Umfrageergebnissen und
statistischem Zahlenmaterial. Da wird bilanziert, in die Zukunft
geschaut – und manchmal scheint das eine Ergebnis so gar nicht zum
anderen zu passen. So überbevölkern rund 7,2 Milliarden Menschen zum
1. Januar 2014 unsere Erde. Ein Plus von 80 Millionen zum Vorjahr:
Die Bevölkerung Deutschlands binnen zwölf Monaten neu geboren. Zahlen
zum Fürchten. Den Deutschen scheint dies &

Marktgeflüster: Ganz normaler Wahnsinn

Marktgeflüster: Ganz normaler Wahnsinn

Die wichtigsten Indizes markieren wieder einmal neue Allzeithochs – die Blase "hat" noch nicht fertig. Euro-Dollar steigt bis knapp 1,39, um dann wieder stark zu fallen, und die türkische Lira fällt auf ein Allzeittief zum Dollar mit den politischen Turbulenzen am Bosporus..

Die actior AG ist ein 1999 gegründeter unabhängiger Spezialbroker mit Hauptsitz in Hamburg. actior vermittelt unter anderem in Präsenz- und in Online-Seminaren in Deutschland

Berliner Zeitung: Kommentar zum Vorschlag von Bundestagspräsident Lammert, die Legislaturperiode auf fünf Jahre zu verlängern

Der Vorschlag von Bundestagspräsident Norbert
Lammert ist nicht neu, aber so aktuell wie selten: Der Bundestag
sollte wie die Parlamente der Flächenstaaten in Deutschland nur noch
alle fünf Jahre gewählt werden. Er ist aktuell, weil die große
Koalition mit ihrer riesigen Mehrheit im Parlament die nötige
Verfassungsänderung sofort umsetzen kann. Er ist aber auch sinnvoll,
weil er dem politischen Gestalten ohne Wahlkampfdruck mehr Zeit gibt.
Das abgelauf

Der Tagesspiegel: Union und SPD streitenüber Rente mit 63

Union und SPD streiten um die Berücksichtigung von
Zeiten der Arbeitslosigkeit bei der geplanten abschlagsfreien Rente
mit 63 nach 45 Beitragsjahren. Im Werben für den Koalitionsvertrag
sei der SPD-Basis diese Regelung so verkauft worden, dass Zeiten der
Arbeitslosigkeit "unbegrenzt" berücksichtigt würden, sagte der Chef
der SPD-Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, Klaus Barthel,
dem Berliner "Tagesspiegel" (Samstagsausgabe). Die Union da