Lausitzer Rundschau: Fehler im System -Über mögliche Keime in der Wurst und die Massentierhaltung

Kein Grund zur Panik. Die Erhebung der Grünen kann
einem den Appetit auf Wurst zwar vermiesen. Aber niemand muss damit
rechnen, nach einem Mett- oder Salamibrötchen gleich unheilbar krank
zu werden. Dennoch führt einem die Analyse ein grundlegendes Problem
vor Augen: In deutschen Ställen werden nach wie vor viel zu viel
Antibiotika eingesetzt. Deswegen entwickeln sich resistente
Bakterien, die dann irgendwann vielleicht auch im Fleisch und auf dem
Teller landen. Experten

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Deutschlands internationale Rolle Mehr Verantwortung übernehmen CARSTEN HEIL

Die Deutschen gefallen sich als Gutmenschen.
Wenn sie sich weltweit mehr engagieren wollen, dann nur für
Menschenrechte und Umweltschutz. Erst dann kommt die Frage nach der
Sicherheit für die Energieversorgung. Wirtschaftliche Interessen
rangieren bei den Gründen für die Übernahme von mehr internationaler
Verantwortung ganz unten. Das sind knapp zusammengefasst die
Ergebnisse einer aufschlussreichen repräsentativen Befragung der
Deutschen. Wasch mir den Pelz,

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Antibiotikaresistente Keime in roher Wurst Mit Vorsicht genießen ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN

Wieder einmal produziert die Massentierhaltung
negative Schlagzeilen. Rohe Wurst ist mit Vorsicht zu genießen, heißt
das Ergebnis einer neuen Studie, die die grüne Bundestagsfraktion in
Auftrag gegeben hat. Dass der Genuss von rohem Schweinemett nicht
gerade gesundheitsförderlich ist, war schon lange kein Geheimnis
mehr. Aber die Untersuchung zeigt, dass Putenmett offenbar noch
stärker mit antibiotikaresistenten Keimen durchsetzt ist.
Putenfleisch ist beliebt, we

Westdeutsche Zeitung: Verweigerung ist keine gute Option = von Peter Lausmann

Die deutsche Politik will international mehr
Verantwortung übernehmen. Zuletzt haben vor allem Bundespräsident
Joachim Gauck und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU)
einen solchen Anspruch formuliert. Doch die Bevölkerung will diesen
Weg offenbar nicht mitgehen. Drei von fünf Bürgern sprechen sich
gegen mehr Engagement aus. Zugleich sieht aber eine große Mehrheit
die Notwendigkeit, für Frieden und Sicherheit in Europa sowie gegen
Völk

Das Erste, Mittwoch, 21. Mai 2014, 5.30 – 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin

7.05 Uhr, Jan van Aken, Die Linke, Mitglied
Auswärtiger Ausschuss, Thema: Deutsche Rüstungsexporte

8.05 Uhr, Friedrich Ostendorff, Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied
Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, Thema: Resistente Keime

Pressekontakt:
WDR Presse und Information, Annette Metzinger, Tel. 0221-220-7101
Agentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 – 20 65 62

Mitteldeutsche Zeitung: zum EuGH-Gutachten zu Hartz IV

Wer glaubt, dass damit die grundsätzliche Frage
geklärt ist, ob arbeitssuchenden EU-Ausländern vom deutschen
Gesetzgeber pauschal Hartz IV verweigert werden darf, irrt. Und nicht
nur deshalb, weil die Richter am EuGH nicht immer den Empfehlungen
des Generalanwalts folgen. Die Frage ist auch deshalb offen, weil es
hier konkret um eine wirtschaftlich inaktive EU-Bürgerin ging. Doch
was ist, wenn eine Schwedin, die lange in Deutschland gelebt hat,
ausgereist war, zurü

Mitteldeutsche Zeitung: zum Einstieg der Inder beim Fahrradhersteller Mifa

Doch ob die Inder zum "Helden" werden, haben sie an
Bedingungen geknüpft. So wird den Anleihegläubigern die Pistole auf
die Brust gesetzt. Sie sollen auf einen Großteil ihrer Forderungen
verzichten. Ansonsten – so die unausgesprochene Drohung – ist auch
eine Pleite mit Totalverlust nicht ausgeschlossen. Noch schlimmer:
Die Gläubiger wussten 2013 beim Investment nichts davon, dass die
Mifa-Bilanzen falsch sind. Viele werden sich betrogen fühlen,
juristis

Mitteldeutsche Zeitung: zur Zunahme multiresistenter Keime

Vor diesem Hintergrund mutet es irrsinnig an, wenn
in der Massen-tierhaltung hochwirksame Substanzen gleichsam mit der
Gießkanne eingesetzt werden, um billig Fleischberge produzieren zu
können. Zumal den Tieren auch so genannte Reserveantibiotika
verabreicht werden, die eigentlich als Notfallmedikamente für
Menschen gedacht sind, wenn nichts anderes mehr hilft. Einzige
Konsequenz: Schluss damit, ganz schnell. Der Einsatz von Antibiotika
in der Tierhaltung gehört verbo