QIAGEN meldet Ergebnisse für das erste Quartal 2014 und autorisiert neues Aktienrückkaufprogramm über $100 Mio.

– Ziele erreicht: Bereinigter Konzernumsatz steigt auf $317,4 Mio. (+5 % bei
konstanten Wechselkursen, CER), getrieben durch Wachstum in allen Regionen und
Kundengruppen; bereinigtes operatives Ergebnis von $74,8 Mio.; bereinigter Gewinn je
Aktie (EPS) von $0,22
– Bereinigter Konzernumsatz exklusive der HPV-Umsätze in den USA steigt um ca.
9 % CER
– Beschleunigung von Innovation und Wachstum im Jahr 2014 durch Zulassung und
Einführung neuer Produkte:
– QIAsymphony: US-Freig

Badische Zeitung: Ukraine-Krise / Aussichtsloser Kampf Kommentar von Dietmar Ostermann

In dieser Lage ist die Forderung Russlands nicht
falsch, prorussische Kräfte müssten an einer internationalen
Krisenkonferenz Genf II beteiligt werden. Ohne sie kann es keine
Lösung geben. Im Syrien-Konflikt haben in Genf ja auch Regierung und
Rebellen verhandelt. Dass die Übergangsregierung in Kiew sich darauf
nicht einlassen will, hängt mit der Rolle Russlands zusammen, das
die bewaffneten Separatisten unterstützt und mit der Annexion der
Krim einen eigene

Schwäbische Zeitung: Berlin muss kehrtmachen – Kommentar

Das Verbot für Gentechnik-Saatgut in und um
Naturschutzgebiete ist ein pfiffiger Schachzug von
Naturschutzminister Bonde. Das Land versucht, Gentechnik durch
Ausnutzen rechtlicher Spielräume von den Äckern fernzuhalten. Mit
drei Kilometern Verbotszone und einem neuen Naturschutzgesetz sind
diese Spielräume aber ausgereizt. Irgendwann wird auch der erste
baden-württembergische Landwirt auf Genmais zurückgreifen – wenn es
nicht deutliche Signale aus Berlin gibt

Schwäbische Zeitung: Mißfelder genug gestraft – Kommentar

Philipp Mißfelder ist ein Politiker, der immer
wieder mal gerne aneckt, sich gerne in den Vordergrund spielt und
sicherlich nicht nur Freunde in seiner Fraktion hat. Doch einen
Grund, dass er das Amt des außenpolitischen Sprechers der
Unions-Fraktion niederlegen sollte, den gibt es nicht.

Eigentlich hat Mißfelder nur einen einzigen Fehler gemacht. Er hat
seine Fraktion nicht darüber informiert, dass er zum
Nordstream-Empfang inklusive Schröders Geburtstagsfei

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu medizinischen Kunstfehlern

Der deutsche Medizinbetrieb hat sich lange
dagegen gewehrt, eine eigene Fehlerkultur aufzubauen. Ärzte hielten
sich für unfehlbar. Und wer Schwächen einräumte, war schnell unten
durch. Patienten wiederum haben das Märchen vom Gott in Weiß zu gern
geglaubt. Für sie gab es nur den Null-Fehler-Arzt, alle anderen waren
Pfuscher. Dazwischen gab es nichts. Inzwischen sind wir weiter, aber
es gibt noch viel zu tun. Das Wichtigste ist, mit Fehlern offen
umzugehe

Weser-Kurier: Kommentar von Joerg Helge Wagnerüber Islamismus in Afrika

Der starre Blick auf den letztlich regionalen
Konflikt in der Ukraine ließ uns kurz vergessen, was weltweit Frieden
und Fortschritt bedroht: der militante Islamismus. Diese Gefahr
nehmen wir immer nur wahr, wenn Gruppen wie Al-Kaida, ISIS oder jetzt
Boko Haram wieder einmal besonders brutal zuschlagen. Und Interesse
wie Entsetzen nehmen mit wachsender Entfernung ab: Schon die
täglichen Schlächtereien in Syrien berühren kaum noch. Afrika wird
fast völlig ausgeblende

Westfalenpost: Noch unter Betäubung Von Nina Grunsky

Sie sind aus der Betäubung erwacht: Patienten nehmen
Diagnosen und Therapien nicht mehr als Halbgott-in-Weiß gegeben hin,
sondern beschweren sich immer häufiger, wenn ihnen eine Behandlung
misslungen erscheint. So ist im vergangenen Jahr allein beim
Medizinischen Dienst die Zahl der Gutachten zu vermuteten
Behandlungsfehlern um 17 Prozent gestiegen.

Die Zahl der bestätigten Fehler dagegen ist leicht gesunken. Und
das, obgleich in Deutschland immer häufiger oper

Westfalenpost: Reform statt Rolle rückwärts Von Wilfried Goebels

Das "Turbo-Abitur" erhitzt die Gemüter. Überforderte
Schüler, permanenter Zeitdruck, zu hoher Stress – die Kritik von
Eltern und Lehrern ist unüberhörbar. Weil eine "Rolle rückwärts" zum
Abitur nach neun Jahren die Gymnasien aber organisatorisch ins Chaos
stürzen würde, setzen Experten mehrheitlich und zu Recht auf die
Reformierung im System. Es muss sich etwas ändern im Gymnasium: die
verdichtete Stundentafel wird entzer

Rheinische Post: Kommentar / Bayers Erfolg hat einen hohen Preis = Von Antje Höning

Was für eine Erfolgsgeschichte! Vor 13 Jahren,
als Bayer nach Todesfällen den umstrittenen Cholesterinsenker Lipobay
vom Markt nehmen musste, war einer der wichtigsten NRW-Konzerne fast
am Ende. Er versuchte gar, die Pharmasparte zu verkaufen – zum Glück
ohne Erfolg, wie sich heute zeigt. Durch geschickte Zukäufe haben
Werner Wenning und sein Nachfolger Marijn Dekkers Bayer zum neuen
Pharma-Riesen gemacht. Gemessen am Streubesitz ist Bayer der
wertvollste Dax-Konzern. N

Börsen-Zeitung: Aufholjagd, Kommentar zu Bayer von Annette Becker

Bayer springt auf den rollenden M & A-Zug auf
und lässt sich dabei nicht lumpen. Für 14,2 Mrd. Dollar erwerben die
Leverkusener das Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten von Merck &
Co. Gezahlt wird das 21-Fache des 2013 erwirtschafteten operativen
Ergebnisses. Auf den ersten Blick handelt es sich also keineswegs um
ein Schnäppchen, auch wenn die Finanzierungskonditionen derzeit
äußerst günstig sind.

Doch die zweitgrößte Transakti