Fünf Milliarden Euro mehr pro Jahr: Die
Forderung nach einer Aufstockung des Kita-Personals wird an den
Länder-Finanzministern scheitern. Es reicht ja noch nicht einmal für
das Nötigste. Die NRW-Landtagsfraktion der SPD hat gerade eingeräumt,
dass die Reform des Kinderbildungsgesetzes zu einer massiven
Unterfinanzierung der Tagesstätten in freier Trägerschaft führen
wird. Das ist der bildungspolitische Offenbarungseid. Und wenn doch
Geld da wär
Mut hat sie ja, die rot-grüne Landesregierung in
Bremen. Die wegen ihrer hohen Schulden als »Griechen von der Weser«
verspotteten Hansestädter haben sich tatsächlich mit dem mächtigen
Deutschen Fußball-Bund angelegt. Die Vereine sollen für
Polizeieinsätze bei sogenannten Risikospielen zur Kasse gebeten
werden. »Verfassungsbruch«, rufen die DFB-Oberen und reagierten
blitzschnell. Das Länderspiel gegen Gibraltar Mitte November f
Der Klimawandel kommt schleichend, aber er kommt.
Im Unterschied zum meteorologischen ist der wirtschaftliche sogar
amtlich messbar. Die geopolitischen Krisen schlagen jetzt durch, auch
wenn in den vergangenen Wochen noch tapfer versucht wurde, deren
gefährliches Negativpotenzial herunter zu diskutieren. Die
eskalierenden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten bremsen die
Wachstumsdynamik aus. Die nicht absehbaren Folgen verschärfter
Sanktionen gegen Moskau verunsichern die d
Der aufgezwungene Binnenkrieg treibt die Ukraine an
den Rand des Ruins: Die Unsicherheit schreckt Investoren ab,
Ressourcen werden aufgebraucht, Infrastruktur verfällt oder wird
zerstört. Reformen kommen nicht voran. Russischer Warenboykott und
milliardenschwere Schulden lähmen die Wirtschaft und treiben die
Inflation. Moskaus Kalkül scheint klar: Wenn wir schon unseren
unmittelbaren Einfluss auf Kiew verlieren und auch militärisch in
einer Sackgasse landen, dann s
Die neuen Zahlen des Statistischen Landesamtes
wirken zunächst beruhigend: Die brummende Wirtschaft im Südwesten
zieht Menschen ins Land, die wiederum den demografischen Wandel
abfedern. Und die sorgen für mehr Kinder, welche ihrerseits Schulen
und Lehrerstellen erhalten. Die noch vor vier Jahren von den
Statistikern entworfenen Horrorszenarien aussterbender Landstriche,
wie sie im Rest der Republik großräumig zu besichtigen sind, scheinen
für die Region zwis
Der unglückliche Friedrich Hölderlin, ein Mann
des geschliffenen Wortes, schrieb dereinst: "Wo aber Gefahr ist, naht
das Rettende auch." Nun reden wir nicht über Seenot, sondern über die
Krise der Medien. Und die hat sich in den vergangenen Monaten
erheblich verschärft. Die Frage ist nur, ob die selbsternannten
Retter ehrliche Helfer sind oder nicht ganz anderes im Schilde
führen.Deutschland hatte als einziges Land Europas einen
weitgehend regulierung
Der Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik hat den
islamischen Verbänden in Deutschland angesichts des sichtbaren
Antisemitismus unter Muslimen in aller Vorsicht eine gewisse
Passivität vorgeworfen und hinzugefügt, sie könnten sicher noch mehr
tun, um dem Phänomen zu begegnen. Ganz falsch ist das nicht. Die
gestrigen Demonstrationen beim sogenannten Al-Kuds-Tag belegen dies
erneut. Zunächst einmal hat es ein paar Tage gedauert, bis von den
Verbänden &uu
Man kann es schon fast singen: Alle Jahre wieder
kommen die Bertelsmänner auf Sachsen-Anhalt nieder und – jetzt wird
es im doppelten disharmonisch – erklären, wie schlecht die
Kinderbetreuung hier sei.Den Dauerstreit mit dem Magdeburger
Sozialministerium kann man nur salomonisch so auflösen: Beide Seiten
haben Recht. Ja, wenn man nur die Köpfe zählt, dann ist das
Betreuungsverhältnis grottig. Und auch ja, man kann nicht einfach
Köpfe zählen, weil ma
Es ist richtig, dass auch psychisch kranke
Straftäter therapiert werden, die Tötungsverbrechen begangen haben.
Und dazu zählt ein Ausgang unter Aufsicht. Kranke Menschen einfach
wegzusperren, verbietet sich in einer zivilisierten Gesellschaft.
Eine ganz andere Frage aber ist, ob im Fall des 43-Jährigen alles
richtig gemacht wurde, um die Sicherheit der Bevölkerung zu
gewährleisten. Hatte das Gutachten, das dem 43-Jährigen eine gute
Prognose bescheinigte
Die Bilder des Krieges sind entsetzlich. Und
das Vorgehen des israelischen Militärs im Gaza-Streifen muss
kritisiert werden. Denn es scheint immer unverhältnismäßiger und
grausamer zu werden, wenn man allein an die toten Kinder in einer
UN-Schule denkt. Es gibt jedoch nicht "die" Israelis und "die" Juden,
genauso wenig, wie es "die" Muslime gibt. Wer die schrecklichen
Bilder aus dem Gaza-Streifen aber für Antisemitismus und Judenhetze