Allg. Zeitung Mainz: Verzweifelter Kampf / Kommentar zu Ebola

Es ist der Griff nach einem Strohhalm in meterhohen
Wellen. Aber es ist die derzeit einzige Hoffnung, also alternativlos.
Der Einsatz noch nicht zugelassener Wirkstoffe gegen Ebola zeigt in
erschreckender Weise einmal mehr die relative Hilflosigkeit gegenüber
vielen Krankheiten und lässt zugleich erahnen, dass die Zukunft noch
viel Schlimmes bringen könnte; dann nämlich, wenn Krankheitserreger
mutieren und resistent gegen Abwehrstoffe werden. Alternativlos ist
auch, dass

WAZ: Zu lange ans Bett gefesselt – Kommentar von Petra Koruhn

Alte Menschen ans Bett gefesselt – endlich scheint
sich diese unwürdige Praxis aus den Pflegeheimen zu verabschieden.
Sicher, Heimleiter, die zuließen, dass ihre Bewohner mit Schlaufen,
Gurten oder mit Psychopharmaka ruhig gestellt wurden, hatten häufig
ihre Gründe: Sie wollten ihre Patienten schützen. Davor, dass sie aus
dem Bett kletterten und sich verletzten.

Die Motivation hinter der freiheitsberaubenden Praxis war also
keinesfalls nur das Bedürfnis na

Neuer Zugang zum Veränderungsprozess – systemisches Counseling

Professionalisieren Sie Ihr Veränderungsprojekt durch systemischen Counseling und stehen Sie den psychosozialen Effekten einer Reorganisation nicht länger ratlos gegenüber. Ein Name in einem Organigramm stellt noch keine wertschöpfende Leistung dar. Ein engagierter Mitarbeiter, der weiß, wofür er steht und welche Hürden er zu überwinden hat, durchaus.

Südwest Presse: Südwest Presse Ulm, KOMMENTAR zu IRAK Ausgabe vom 13.08.2014

Südwest Presse Ulm, KOMMENTAR zu IRAK

Ausgabe vom 13.08.2014

Waffen für die Kurden im Irak? Nein, bei allen Bedenken angesichts
des Leids, das jene trifft, die vor den Kämpfern der IS-Milizen
geflohen sind. Denn wer tut, was führende Politiker derzeit fordern,
wirft alle Grundsätze deutscher Rüstungsexportpolitik über Bord. Er
verstößt gegen das Gesetz. Und er öffnet die Tür für die Beteiligung
an Stellvertreterkriegen. Im

Westdeutsche Zeitung: Wie vielÜberwachung wollen wir noch? = von Peter Kurz

Die hinter der sogenannten Dashcam stehende
Idee ist bestechend: Permanent wird das Verkehrsgeschehen mit der an
der Windschutzscheibe installierten Kamera aufgezeichnet. Das so
gesicherte Beweismaterial dient dem Fahrer dazu, nach einem Unfall
seine Unschuld zu beweisen. Im vergangenen Jahr hat das Amtsgericht
München entschieden, dass solche Aufnahmen tatsächlich als Beweis
verwertet werden können. Es ging zwar um eine von einem Radfahrer mit
einer Helmkamera gemachte Aufn

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Kampf gegen die IS-Mörder Gefordert sind EU und UN BERNHARD HÄNEL

Die Not der Menschen im Irak und in Syrien, die
sich nicht den Steinzeitmuslimen der IS-Soldateska unterwerfen,
schreit zum Himmel. Niemand, ob Atheist, Christ, Jeside oder
rechtgläubiger Muslim, vermag auch nur einen Hauch von Verständnis
aufzubringen für das Gemetzel im Namen Mohammeds. Alle vereint die
Hoffnung, dass sich ihnen jemand entgegenstellt und das Morden
beendet. Doch der Bundesregierung sind die Hände gebunden. Weder
könnte sie Soldaten in den durcha

WAZ: Schlag für die Deutsche Bank – Kommentar von Rolf Obertreis

Selbst im Ferienmonat August kommt die Deutsche Bank
nicht zur Ruhe. Rechtsstreitigkeiten, Prozesse und mögliche Anklagen
sogar gegen die Spitze der Bank überschatten das Geschäft. Jürgen
Fitschen, der Co-Chef der Bank, soll angebliche Falschaussagen seiner
Anwälte im Prozess mit dem Medienunternehmer Leo Kirch nicht
verhindert haben. Ob etwas dran ist an den Vorwürfen der Münchener
Staatsanwälte? Das weiß niemand. Und doch werden Fitschen und di

WAZ: Die deutsche Kehrtwende – Kommentar von Miguel Sanches

Die Halbwertszeit von Prinzipien ist verblüffend
kurz. Am Montag schloss die Regierung aus, Rüstungsgüter in den Irak
zu liefern. Einen Tag später gilt das nur für tödliche Waffen. Auch
darüber lässt sie mit sich reden.

Es ist eine Frage des Leidensdrucks. Die Regierung Merkel folgt
der Macht der Bilder, auch dem Gefühl der Ohnmacht ob der Opfer des
Terrors. Und dem Herdentrieb, dem folgt sie auch: Die Amerikaner tun
es, Briten und Franzosen