Märkische Oderzeitung: schreibt zu China/Uiguren:

Wer sehen will, wie die Unterdrückung von
Minderheiten zu einer Gefahr für die eigene Bevölkerung wird, erlebt
in China gerade ein lebendes Beispiel. Die jüngsten Zusammenstöße in
der chinesischen Unruheprovinz Xinjiang zeigen, dass die
Sicherheitskräfte trotz ihrer groß angelegten Jagd auf uigurische
Aufrührer das Problem nicht beseitigen können. China muss sich
entscheiden, ob es den Weg der gewaltsamen Niederdrückung des
Konflikt

Märkische Oderzeitung: schreibt zu Israel/USA/Spionage:

Die Meldungen über eine israelische
Abhöraktion gegen US-Außenminister John Kerry bedeuten einen neuen
Tiefpunkt in den Beziehungen der beiden Staaten. Der Vorfall reiht
sich in eine Serie von Missverständnissen und gegenseitigen Vorwürfen
zwischen USA und Israel. Ein offener Bruch zwischen den beiden
Verbündeten ist und bleibt zwar undenkbar, dennoch dürften die
Misstöne den Druck auf beiden Seiten erhöhen. In den USA wachsen die
Vorbehalte ge

Westdeutsche Zeitung: Wutstampfen Ein Kommentar von Werner Kohlhoff

Das Festhalten von Horst Seehofer und Alexander
Dobrindt an der Pkw-Maut ähnelt dem Wutstampfen in der kindlichen
Trotzphase. Der Wunsch ist nicht zu erfüllen, sagen die Fakten. Die
EU prüft die Eckpunkte gar nicht – sie wartet auf einen ordentlichen
Gesetzentwurf, den Dobrindt nicht hinbekommt, weil etliche
Ministerkollegen Bedenken haben. Dagegen setzen Seehofer und Dobrindt
ihr Stampfen: Maut oder Koalition. Erziehungsratgeber empfehlen, in
der Sache fest zu bleiben. Nach

Allgemeine Zeitung Mainz: Unsichere Zeiten / Kommentar zur Lohndebatte

Es läuft derzeit gut für die heimischen Unternehmen.
Im Ausland ist man nicht nur vom deutschen "Jobwunder" beeindruckt,
hört man doch bereits erste Stimmen, die die Weltwirtschaft auf ein
"deutsches Jahrhundert" zusteuern sehen. Doch die heimische
Wirtschaft brummt in einem sehr labilen Umfeld. Die Zeiten sind
unsicherer denn je – weltweit, aber auch und vor allem in Europa.
Unsicherheit ist bekanntlich ansteckend, und das bringt scheinbar
unumstö&s

Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland

Für seine Bewohner hingegen bleibt das Land eher
unattraktiv: Das verfügbare Einkommen ist in der Krise um ein Viertel
bis ein Drittel gesunken. Die Arbeitslosenquote verharrt bei 27
Prozent. Laut Gewerkschaftsverband GSEE müsste die Wirtschaft des
Landes 20 Jahre lang um drei bis vier Prozent wachsen, um die
verlorenen Jobs wiederzubringen. Zudem erhalten von den 1,3 Millionen
gemeldeten Jobsuchern nur acht Prozent staatliche Hilfe. Da die hohe
Arbeitslosigkeit die Rentenbe

Mitteldeutsche Zeitung: zu Maut-Gutachten

Das Schlimme ist, dass sich die CSU von der
Kritik nicht beeindrucken lassen wird, solange sie davon ausgehen
kann, dass eine Mehrheit der Bayern für eine Ausländer-Maut ist. Man
weiß, wie es weitergehen wird: Dobrindts Bürokratie-Monster wird als
Gesetzentwurf vorgestellt, CSU-Chef Horst Seehofer wird jede Kritik
daran mit wortgewaltigen Drohungen über ein Platzen der Koalition
niederwalzen und CDU und SPD nichts anderes übrigbleiben, als auf ein
Veto aus

Mitteldeutsche Zeitung: zu Koalition in Sachsen-Anhalt

Nicht wenige in der CDU fühlen sich seit 1 202 Tagen
als Geisel der SPD: Nach der letzten Landtagswahl hat die SPD nach
Belieben ihre Vorhaben durchgesetzt – und nicht an Kritik an der CDU
gespart. Seit Monaten liebäugelt die SPD auch noch offen mit einem
Partnerwechsel. Das sorgt für Frust und Fatalismus vor allem in der
CDU-Fraktion. Wenn Schröder auf eine Öffnung drängt, hält das die
Union zumindest kampagnenfähig. Mit Leuten, die den Wahlsieg vo

neues deutschland: Zum Gaza-Krieg

Fast 1800 Tote sind es nunmehr im Gaza-Krieg, aber
die internationale Diplomatie hat es nicht eilig. Selbst bei einem
Abzug Israels wäre nichts gelöst. Aber: Keine Dringlichkeitssitzungen
bei der UNO in New York; am potenziellen Konferenzort Kairo tut sich
wenig bis nichts. Auch der US-Kongress, der sonst gern über die
Verhängung von Flugverbotszonen nachdenkt, hat eine solche über Gaza
bislang nicht ins Spiel gebracht. Das äußerste, was zu hören war

Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu kalter Progression

Die Frankfurter Rundschau kommentiert die
Debatte über die kalte Progression:

Angela Merkel sieht "keine finanziellen Spielräume", denn sie will
aus ideologisch getriebener Sturheit den Haushalt sanieren, ohne den
Vermögenden und Spitzenverdienern einen höheren Beitrag abzuverlangen
als bisher. Die Sozialdemokraten hatten immer eine klare Position,
die derjenigen der Kanzlerin diametral widersprach: Wer an einer
Stelle (im unteren und mittleren Einkommensbe

Wie ein außergerichtliches Inkassoverfahren hilft.

Wie ein außergerichtliches Inkassoverfahren hilft.

Die Liquidität eines Unternehmens zu sichern, gehört mit zu den wichtigsten betriebswirtschaftlichen Aufgaben. Werden Rechnungen zu spät oder gar nicht bezahlt, gefährdet dies die Liquidität und kann im schlimmsten Fall zu einer Insolvenz führen. Um dieses Szenario zu vermeiden, kann man ein professionelles Inkassounternehmen damit beauftragen, die ausstehenden Forderungen einzutreiben.

Dieses Vorgehen spart in vielen Fällen eine gerichtliche Auseinandersetzu