Neue Westfälische (Bielefeld): Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg¶ Richtungsentscheidungen¶ THOMAS SEIM

Nun also ist die Partei AfD auch in zwei weitere
Landtage eingezogen. Der Trend – jedenfalls der in den Prozentzahlen
in den östlichen Bundesländern – setzt sich fort. Für die jeweils
regierenden Koalitionen reicht es knapp oder schon nicht mehr für die
Fortsetzung des jeweiligen Bündnisses. Für die CDU ist der
Wahlausgang – jedenfalls auf den ersten Blick – problematischer. Auch
wenn die AfD aus allen politischen Lagern Wähler aufsaugt: Zum ersten
Mal entst

LVZ: CSU-Generalsekretär Scheuer fordert SPD und Grüne auf, im Bundesrat den Weg zur Asylrechtsänderung frei zu geben / Deutschland sei keine Heimat für Wirtschaftsflüchtlinge

CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer hat die Große
Koalition aufgefordert, sich mit einem klaren Fahrplan auf einen
"arbeitskräftigen politischen Herbst" vorzubereiten. Gegenüber der
"Leipziger Volkszeitung" (Montag-Ausgabe) meinte Scheuer, besonders
müsse dabei im Blickpunkt die "rasche Regelung des Asylproblems
stehen. Wer das vernachlässigt, befördert auch die Interessen
politischer Kräfte, die wir alle nicht wollen".

Westdeutsche Zeitung: Nach den Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg – Irritierende Botschaften aus dem Osten Ein Kommentar von Werner Kolhoff

Die Wahlen in Brandenburg und Thüringen
hinterlassen, wie schon in Sachsen, viele irritierende Botschaften an
die etablierten Parteien. Die Union bleibt zwar stärkste Kraft in
Erfurt und pokert in Potsdam um die Macht mit. Aber das ist wegen des
gleichzeitigen phänomenalen Erfolges der Alternative für Deutschland
womöglich nur ein Phyrrussieg. Wenn es der AfD nämlich gelingt, sich
nun auch intern weiter zu stabilisieren, bekommt die CDU das, was sie
bisher immer

Allgemeine Zeitung Mainz: Nicht nur im Süden / Kommentar zur Gerechtigkeitsstudie

Wie komplex das Thema Gerechtigkeit ist, zeigt
allein die Auflistung der Aspekte, anhand derer die
Bertelsmann-Stiftung die Situation in Europa zu analysieren versucht:
Armutsvermeidung, Zugang zu Bildung, Arbeitsmarkt, Gesundheit,
Generationengerechtigkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt. Wer
Chancengleichheit und sozialen Frieden fördern will, muss also an
immens vielen Stellschrauben drehen. Das ist Europa in den
vergangenen Jahren ganz und gar nicht gelungen, im Gegenteil. Die

Neue Westfälische (Bielefeld): Erneut eine IS-Geisel enthauptet Kampf gegen Barbaren HUBERTUS GÄRTNER

Die Extremistenorganisation Islamischer Staat
(IS) hat erneut mit einem abscheulichen Akt gezielt die
Weltöffentlichkeit gegen sich aufgebracht. Nach den beiden
US-Journalisten James Foley und Steven Sotloff wurde nun auch der
schottische Entwicklungshelfer David Haines vor laufender Kamera
enthauptet und das Video ins Internet gestellt. Diese barbarischen
Hinrichtungen Unschuldiger und ihre öffentliche Präsentation
verschlagen einem die Sprache. Die Täter, die sich mi

Schwäbische Zeitung: Wirklich aus der Geschichte lernen

Wenn Neonazis in Deutschland Ausländer
bedrohen, fndet sich schnell ein breites gesellschaftliches Bündnis
und ruft zu einer Kundgebung auf. In Sachen Rechtsextremismus ist
dieses Land vorbildlich sensibel, es hat aus seiner Geschichte
gelernt und lässt sich ausländerfeindliche Hetze nicht bieten.

Wenn allerdings in Deutschland üble antisemitische Parolen gerufen
werden, gibt es keine ähnlich prompte Reaktion. Der Zentralrat der
Juden ruft schließlich

Schwäbische Zeitung: CDU-Problem heißt AfD

Zunächst zur Tagespolitik: Die SPD hat einen
großen Fehler in Thüringen begangen, offenzulassen, ob sie mit der
CDU oder den Linken die Regierung stellen will. Der Juniorpartner in
der schwarz-roten Koalition in Erfurt hat sich weiter degradiert. In
Thüringen ist die einstmals so stolze SPD lediglich noch ein
Mehrheitsbeschaffer. Die inhaltliche Positionierung der
Sozialdemokraten war den meisten Wählern egal. Deshalb wurde lieber
gleich schwarz oder dunkelrot ge

WAZ: Mehr Wettbewerb im Taxigewerbe. Kommentar von Stefan Schulte

Wer Menschen gegen Geld von einem Ort zum andern
befördert, hat gewisse Mindeststandards zu erfüllen. Auf diesen
Nenner sollten sich Politiker, Verbraucherschützer und Freunde des
Wettbewerbs einigen können. Tun sie das, können sie das Verhalten des
US-Konzerns Uber mit seiner Taxi-App in Deutschland nicht gutheißen.
Wenn der Staat der Meinung ist, für Taxidienste seien besondere
Papiere und Konzessionen für Fahrer und Fahrzeuge nötig, muss das

LVZ: FDP-Vize Kubicki: Ein „weiterer niederschmetternder Tag“ / Bundesregierung und Grüne „ruinieren unser Verhältnis zu Russland komplett“

Für die erneut geschlagene FDP sprach deren
stellvertretender Bundesvorsitzender Wolfgang Kubicki gegenüber der
"Leipziger Volkszeitung" (Montag-Ausgabe) von einem "weiteren
niederschmetternden Tag" für seine Partei. Die FDP erreiche außer
ihrer Kernwählerschaft zurzeit offensichtlich niemanden mehr. Nun sei
jede nächste Wahl, aber besonders die kommende in Hamburg, "eine
Schicksalswahl". Als großes Thema sieht der Liberale

Mehr Zufriedenheit durch berufliches Coaching

Berufliches Coaching ist ein Beratungsprozess, der Themen aus dem Beruf betrifft. Dörthe Huth führt die Teilnehmer ihrer Coachings weg von eingefahrenen Denkwegen und gibt Impulse an den Stellen, die Weiterentwicklung ermöglichen.