Jeder fürchtet sich vor einem langen,
qualvollen Sterben. So ist es verständlich, dass manche, die
erfahren, dass sie schwer krank sind, sich sofort erstmals genauer
über Sterbehilfe informieren, um für den Fall der Fälle gerüstet zu
sein.
Doch wo fängt die Hilfe an, wo hört sie auf, wo beginnt das
Geschäft mit dem Sterben, wo endet es? Möchte man wirklich in einer
Gesellschaft leben, in der die Beihilfe zum Suizid zu einer Art von
Die
Seit Jahren gilt Air Berlin, Deutschlands
zweitgrößte Fluggesellschaft, als finanziell angeschlagen. Die
laufenden Kosten, die das Luftfahrtunternehmen durch die verzögerte
Eröffnung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg zu zahlen hat,
zehren weiter an der extrem dünnen Kapitaldecke der Airline. Die
möchte auf den entstandenen Kosten in Millionenhöhe nicht sitzen
bleiben. Das ist verständlich.
Nein, es ist keine Überraschung: Je mehr westliche
Soldaten Afghanistan verlassen, desto weniger Verfolgungsdruck müssen
die radikalislamischen Taliban fürchten. Und umso leichter fallen den
selbsternannten Gotteskriegern Terroranschläge, mit denen sie knapp
13 Jahre nach ihrer Vertreibung von der Macht Afghanistan wieder in
ihre Gewalt bringen wollen. So bestätigen die gestern bekannt
gewordenen Zahlen die düsteren Voraussagen zu Afghanistans Zukunft:
Die einh
Zwei Tage lang konnten die Ägypter über eine
neue Verfassung abstimmen, und es gibt kaum einen Zweifel daran, dass
der Text eine überwältigende Mehrheit bekommen hat. Das liegt aber
nicht an der besonderen Qualität des neuen Grundgesetzes, obwohl
dieses aus westlicher Sicht einige Fortschritte bereithält wie die
ausdrückliche Garantie von Bürger- und Minderheitenrechten. Für die
meisten Ägypter spielt das aber nur eine untergeordnete Rolle.
Mit dem im Elysée-Palast ausgerufenen
Kurswechsel hat François Hollande einen Befreiungsschlag gelandet,
die Flucht nach vorne angetreten. Wenn den Ankündigungen nun auch
noch Taten folgen, profitieren nicht nur der Präsident und seine
Landsleute davon. Denn was Hollande in dieser Stunde der Wahrheit
über Europa und den Rest der Welt gesagt hat, ist nicht minder
richtig. Nur ein wirtschaftlich starkes Frankreich findet
international Gehör, kann gemeinsam
Dass es im vergangenen Jahr nur knapp 900
Organspender gab, belegt, wie tief nach den Skandalen an einigen
Transplantationszentren das Misstrauen vieler Bürger sitzt.
Informationskampagnen hat es zwar viele gegeben. Doch fast nie
sprechen sie die Fragen an, die viele sich stellen. Was ist
eigentlich der Hirntod? Und geben Ärzte einen Patienten auf, wenn er
einen Spenderausweis hat? Nur wenn solche Ängste und Zweifel offen
angesprochen werden, können Kampagnen etwas bew
Die neuen Regeln für den bisher weitgehend
regellosen Markt für Finanzprodukte bringen echte Fortschritte im
Bemühen, die Spekulation an den globalen Märkten auf ein erträgliches
Maß zurückzuführen und gerade Kleinanleger besser zu schützen, deren
Unwissenheit die professionellen Player bisher allzu leicht ausnutzen
konnten.
Größter Erfolg ist sicher die Eindämmung der exzessiven Zockerei
mit Nahrungsmittelkontrakten. Es wird
Wolfgang Schäuble hat beste Chancen, 2015 einen
Bundeshaushalt ohne neue Schulden aufzustellen. Er wäre damit der
erste Finanzminister seit Franz-Josef Strauß, dem es gelingt, die
Ausgaben des Bundes aus den eigenen Einnahmen zu finanzieren. Auf dem
Weg dorthin muss Schäuble zunächst das Defizit 2014 begrenzen – auf
nur noch acht Milliarden Euro nach 22 im Jahr 2013. Das ist machbar,
weil die Konjunktur anzieht, die Beschäftigung auf Rekordniveau
verharrt und
Die meisten Kuttenträger, die in den
einschlägig bekannten Rockerbanden organisiert sind, haben mit
kitschiger Motorradromantik nichts zu tun. In NRW stehen die Klubs
unter der Dauerbeobachtung der Polizei. Ihre Mitglieder begehen
schwerste Straftaten. Sie kontrollieren das Rotlichtmilieu in vielen
Städten, organisieren Menschenhandel, kontrollieren den Drogenhandel
und setzen ihre Schutzgeld-Erpressungen mit brutaler Gewalt oft unter
Einsatz von Schusswaffen durch. Der Kamp
Es ist so ähnlich wie beim Geld: Wer spendet,
will einigermaßen Gewissheit, dass die Gabe auch bei Bedürftigen
ankommt. Dieses Vertrauen ist verloren gegangen, weil einige Ärzte
ihre Patienten "bedürftiger" gemacht haben, als sie es eigentlich
waren. Der Unterschied ist: Der Spender kann nicht anderswo
sinnvoller spenden. Er hat auch von dem zu spendenden Wert nichts
mehr. Es spricht eigentlich nichts dagegen, dennoch zu spenden, auch
wenn die Hilfe wom