Es gibt ein paar Themen in der öffentlichen
Debatte in Deutschland, bei denen es immer gleich ideologisch wird.
Einwanderung gehört dazu. Es wird zu viel darüber diskutiert, wie man
Zuzug verhindern kann, anstatt ihn gewinnbringend zu gestalten. Damit
begrenzt sich das Land selbst und verbaut sich den Weg zu
pragmatischen Lösungen. Die Einwanderungsregeln müssen gezielt für
den Zuzug von Fachkräften verändert werden. Da ist es albern, eine
Debatte dar
Der FC Bayern und Borussia Dortmund haben Asien
als Ziel ihrer nächsten großen Reisen gewählt. Nicht weil der Rasen
dort so schön grün ist, sondern weil die Klubs dort ein gigantisches
Vermarktungspotenzial sehen. In Asien finden auch die nächsten beiden
Olympischen Winterspiele und die übernächsten Sommerspiele statt. Und
jetzt hat sich der chinesische Multimilliardär Wang Jianlin den
größten europäischen Sportrechtevermarkter Inf
Bis 2020 ist nicht mehr viel Zeit. Wer auch
immer dann in NRW regiert, darf keine neuen Kredite mehr aufnehmen.
Diese Schuldenbremse ist längst überfällig. Die Altschulden summieren
sich bereits auf über 140 Milliarden Euro – das ist mehr als das
Volumen von zwei Landeshaushalten. Ob NRW die historische Wende
schafft, ist aber noch ungewiss, auch wenn die Neuverschuldung
kontinuierlich sinkt. Auf dem Konsolidierungspfad drohen etliche
Risiken. Das größte Risi
Tatsache ist, dass westliche Kriegseinsätze zuweilen
bitter nötig sind. Der Bürgerkrieg auf dem Balkan etwa hätte sich
anders nie stoppen lassen. So gesehen ist es richtig, dass sich die
Bundeswehr um jene kümmert, die aus den Einsätzen psychisch krank
heimkehren. Und man darf nicht vergessen: Der Einsatz ist freiwillig.
Niemand wird in die Streitkräfte gezwungen. Ohnehin steckt in der
Tatsache, dass immer mehr Traumatisierungen innerhalb der Truppe
bekann
In der Tourismusbranche ist vieles nur schwer
kalkulierbar. Deshalb sollten Hoteliers und Veranstalter die günstige
Lage nutzen, um sich auf die Kunden aus dem Heimatland einzustellen.
Die machen ohnehin mehr als 80 Prozent der Übernachtungen aus. In
zehn Jahren wird ein Drittel der Bevölkerung zur Gruppe der
Jungsenioren (50 bis 65 Jahre) und der Ruheständler (Ü 65) gehören.
Für diese Klientel muss die Branche neue Produkte entwickeln. Aber
eben nicht no
Auf dem Weg hin zu mehr direkter Demokratie hat
die baden-württembergische Landesregierung einen ersten Schritt
bewältigt – trotz noch anhaltender kleinerer Differenzen mit der
Opposition und den kommunalen Spitzenverbänden ums Kleingedruckte.
Die Vorschläge sind aber gut abgehangen und lange genug diskutiert
worden. Auch die versprochene Verfassungsänderung für Volksentscheide
auf Landesebene sollte nicht mehr wegen des sich bereits
abzeichnenden Landtagswahlk
Ganz überraschend kommt der Befund nicht: Das bei seiner
Einführung überaus umstrittene nächtliche Alkoholverkaufsverbot an
Tankstellen und in Supermärkten wirkt. Es tut dies nicht im Übermaß
und nicht bei allen Problemgruppen. Aber es ist eine der Ursachen für
eine erfreuliche Entwicklung: den Rückgang von Alkoholexzessen bei
Kindern und Jugendlichen. Damit weist sich, was Suchtforscher schon
lange predigen und eige
Die Ruhrgebiets-Offensive von Ikea ist in jeder
Hinsicht bemerkenswert. Drei neue Möbelhäuser sind mal ein Statement
für eine Region, die seit vielen Jahren über Einwohnerschwund und vor
allem eine rasch alternde Bevölkerung klagt. In seiner sicher
gründlichen Marktanalyse hat der schwedische Möbelriese offenbar
genug Studenten und junge Familien ausgemacht, die noch Bedarf an
bezahlbaren Selbstbausätzen haben.
Die Region hat schnellere Züge verdient. Von daher:
Die Wahl des Siemens-Angebotes für den Rhein-Ruhr-Express scheint ein
guter Griff zu sein. Mehr Komfort. Höhere Beschleunigung. Gesteigerte
Energieeffizienz. Das könnte Spaß am Regio-Pendeln bringen.
Doch es gibt Fragezeichen. Denn der Verkehrsverbund Rhein Ruhr
(VRR), der den Auftrag vergibt, wagt sich auf völliges Neuland.
Erstmals wollen er und seine Zweckverbände die Fahrzeuge selbst
kaufen.