Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Olympische Spiele in Deutschland Hamburg hat die Nase vorn Wolfgang Stephan

Das olympische Feuer glimmt nicht nur, es ist
entfacht: 55 Prozent der Berliner sprechen sich für die Olympischen
Spiele in der Hauptstadt aus, in Hamburg ist die Zustimmung mit 64
Prozent erheblich deutlicher. Nüchtern betrachtet, ist dies ein
eindeutiges Ergebnis – für den Sport und für die Olympischen Spiele
in Deutschland. Hamburg oder Berlin? Mit der Veröffentlichung der
Demoskopen ist nur insofern eine Vorentscheidung gefallen, als beide
Städte weiterhi

Schwäbische Zeitung: Deutsche Außenseiter

Option eins: Olympia in Hamburg. Eine
wagemutige Idee, wenn berücksichtigt wird, dass sich die Hansestadt
im Wahlkampf über das Für und Wider von Busbeschleunigungsspuren
gestritten hat. Das "Tor zur Welt" kann nicht nur für Busse recht eng
und schmal sein.

Option zwei: Olympia in Berlin. Das mutet auch irgendwie tollkühn
an. Dort gelingt es nicht, einen Flughafen auf die grüne Wiese zu
setzen. Weltweit sorgt Deutschland für Kopfschüttel

Timmins Gold schließt 2014 mit Gewinn ab

Timmins-Geschäftsführer Bruce Bragagnolo zeigte sich daher grundsätzlich zufrieden mit seinem Jahresabschluss. 2014 sei operativ ein starkes Jahr gewesen, in dem man sowohl hinsichtlich der produzierten Unzen-Zahl als auch der ‚Cash‘-Kosten die Zielvorgaben erfüllt habe. Außerdem hätten Bohrungen unmittelbar unterhalb der ‚San Francisco‘-Grube die Entdeckung mehrerer aussichtsreicher Erzadern erbracht.

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Studie zur Zufriedenheit von Arbeitnehmern Chefsache Christina Zimmermann

Arbeit sollte Spaß machen. Wenn das nicht so
ist, dann geht das laut der neuesten Studie des Meinungsforschungs-
und Beratungsunternehmens Gallup nicht nur zu Lasten der Gesundheit
des Arbeitnehmers, sondern auch zu Lasten des Unternehmens. Denn das
bezahlt im Endeffekt den Ausfall des Mitarbeiters oder die
Mehrstunden, die er arbeitet, weil er unmotiviert an die Sache
herangeht. Führungskräfte spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Ihre Aufgabe ist es, für ein gutes

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Florida leugnet den Klimawandel Peinlichkeit Dirk Hautkapp, Washington

Die Aufklärung hat Amerika nicht wirklich
vollständig erreicht. Wer die hinreichend nachgewiesene Erderwärmung
für eine Verschwörung von Ökospinnern hält, wird hier in der
Klimaschutzdebatte ebenso gehört wie die überwältigende Mehrheit in
der Wissenschaft, die eine radikale Reduzierung der Treibhausgase für
unabdingbar hält, um nachfolgende Generationen vor einer Katastrophe
zu bewahren. Darum hat das groteske, fast an George Orwe

Rheinische Post: Denkaufgabe Polizei

Wenn die Landesregierung nachdenken lässt,
kommt es nicht selten auf die Größe der Denkerrunde an, wie schnell
mit einem Ergebnis zu rechnen ist. Über die Polizeireform debattieren
gerade mal vier Experten. Deren Papier soll in Kürze veröffentlicht
und wohl auch zügig umgesetzt werden. Auch gegen den zu erwartenden
heftigen Widerstand aus den Kreispolizeibehörden. Wie verlautet, soll
deren Zahl von 47 auf 17 reduziert werden. Damit verlieren in erster

Rheinische Post: RWE: Riese ohne Plan

Heute vor vier Jahren kam es zum Unglück in
Fukushima, auf das die Kanzlerin (unnötigerweise) mit dem vorzeitigen
Atom-Ausstieg antwortete. Bis heute haben die Energiekonzerne keine
Antwort auf Fukushima und den Ökostrom-Boom gefunden. Besonders trüb
ist die Lage bei RWE: Konzernchef Terium kann gar nicht so schnell
Kosten senken, wie die Börsenpreise für Strom fallen. Zudem ist RWE
nach der Einkaufstour von Teriums Vorgänger Großmann hoch verschulde

Rheinische Post: Gefundenes Fressen für Athens Regierung

Justizbehörden müssen Korruptionsfälle
unerbittlich verfolgen. Das gilt insbesondere für ein Land, das
derart mit Bestechung und Bestechlichkeit zu kämpfen hat wie das hoch
verschuldete Griechenland. An unrühmlichen Beispielen mangelt es
nicht. Da wären etwa die Vorwürfe gegen mehrere Rüstungsunternehmen
Ende der 90er Jahre – darunter auch deutsche Konzerne. Jetzt rücken
frühere Manager des Münchner Siemens-Konzerns in den Fokus de

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Steinbrück

Eine Partei auf dem falschen Dampfer. Steinbrück
sieht das ähnlich. Auch deshalb hält er die im Wahlkampf noch von ihm
leidenschaftlich mitgetragene Rente mit 63 – zusammen mit der
CSU-Mütterrente bis 2030 rund 160 Milliarden Euro teuer – für falsch.
Doch sein Ruf, beide Beschlüsse für zwei Jahre auszusetzen, um die
eingesparten 17 Milliarden für Investitionen einzusetzen, klingt
schwach. Wie die mahnende Frage, ob unsere Kinder und Enkel solche
Ma&szl

BERLINER MORGENPOST: Ein spannendes Rennen Leitartikel von Christine Richterüber die Bewerbung um Olympia

55 Prozent der Berliner sind für Olympische Spiele
in der eigenen Stadt, in Hamburg fällt die Zustimmung mit 64 Prozent
sogar noch größer aus. Damit liegt die Entscheidung wieder beim
Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Das ist auch gut so, denn es
wäre schon fatal gewesen, die deutsche Bewerbung nur von der
Demoskopie abhängig zu machen. Da es in beiden Städten eine satte
Mehrheit für die Spiele gibt, müssen die Sportfunktionäre jetzt