Badische Zeitung: Rücktritt von Varoufakis: Abgang eines Blenders / Kommentar von Ronny Gert Bürckholdt

Der marxistische Ökonom hat das Vertrauen der
Geldgeber in die Zuverlässigkeit der griechischen Regierung verzockt.
Seine Aussagen waren wirr. Er blendete, inszenierte sich als
Revolutionär südamerikanischer Prägung, als coole Socke, als einer,
der die korrupten Seilschaften daheim zu entflechten gedenkt. Er
fing damit aber nicht einmal an. Dabei wollte man ihm so gern
glauben. Da kommt einer, der Farbe ins Brüsseler Grau bringt. Doch
nach dem Abtritt des

Badische Neueste Nachrichten: zu: Athen Kommentar von Christopher Ziedler

Für die einen ist es Erpressung, für die anderen
gebietet es die ökonomische Vernunft: Sollten die Staats- und
Regierungschefs der Währungsunion Griechenland nicht verärgert fallen
lassen, sondern neue Verhandlungen anbieten, bekäme Premier Alexis
Tsipras jene Gespräche, auf die seine Hochrisiko-Strategie vielleicht
von Anfang an abzielte.

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Weser-Kurier:Über das Ende des Poststreiks schreibt Kristina Läsker:

Nach vier Wochen Streik haben sich die Post und
Verdi auf einen Tarifvertrag geeinigt und bezeichnen ihn als guten
Kompromiss. Tatsächlich aber hat der Arbeitskampf viele Verlierer
hinterlassen. Er zeigt in aller Härte, wie begrenzt die Mitsprache
von Gewerkschaften bei der Strategie von Unternehmen ist. In keinem
anderen Dax-Konzern hat Verdi so viele Mitglieder. Vollmundig rief
die Gewerkschaft den größten Arbeitskampf seit 20 Jahren aus und
versteifte sich auf ein

Weser-Kurier:Über Griechenland schreibt Moritz Döbler:

Es war einmal ein Professor aus Athen, der Europa
für einige Monate in Atem hielt. Seine maskuline Lässigkeit, seine
brachiale Eloquenz entfalteten gewaltige Wirkung. Doch erreicht hat
Gianis Varoufakis als griechischer Finanzminister nichts: weder für
sein Volk noch für Europa. Er verwechselte seine reine Lehre mit
Realpolitik. Er glaubte, er könne die gesamte Eurozone, die EZB und
den IWF erpressen und Gläubiger als Terroristen brandmarken. Wäre er
dam

Adiccon absolviert erstesÜberwachungsaudit nach ISO27001:2013 erfolgreich

Das in Darmstadt ansässige IT/TK-Beratungsunternehmen hat am 02.07.2015 sein seit 5 Jahren zertifiziertes Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) nach der neuen Norm ISO/IEC 27001:2013 mit Erfolg überprüfen lassen.
Bereits im letzten Jahr hatte Adiccon die Grundlagen für eine Überprüfung nach der neuen Norm geschaffen.
Die besonderen Herausforderungen bestanden in diesem Jahr u.a. darin, die Risiken unter Beachtung der neuen Controls des Anha

Zitat des Tages

"Ob der Finanzminister Varoufakis oder Costa Cordalis
heißt, ist nicht der entscheidende Punkt. Vielleicht wird jetzt
zumindest die Rhetorik etwas friedvoller"

(CDU-Politiker Wolfgang Bosbach in der Sendung Unter den Linden im
Fernsehsender phoenix/Montag, 6.7, 22:15 Uhr zum Rücktritt des
griechischen Finanzministers Yanis Varoufakis).

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CDU-Politiker Wolfgang Bosbach zu Griechenland: „Es gibt nur noch die Wahl zwischen teuer und noch teurer“

CDU-Politiker Wolfgang Bosbach hat sich nach dem
Referendum in Griechenland erneut energisch gegen weitere
Finanzhilfen für das Land ausgesprochen und vor Verwerfungen in
Deutschland gewarnt. "Mit jeder weiteren Kreditgewährung erhöhen wir
den Schuldenstand, aber lösen kein einziges Problem", äußerte sich
der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses in der Sendung Unter
den Linden im Fernsehsender phoenix (6.7/22:15 Uhr). Inzwischen
befinde sich

Schwäbische Zeitung: „Europa muss besser werden“ – Kommentar zu den Griechen und dem europäischen Rest

Lassen wir uns nur nicht täuschen von den
Bildern jubelnder Griechen, die Fahnen schwenken und feiern.
Wahrscheinlich ist dieses Griechenland viel nachdenklicher, als
solche Bilder es nahelegen. Auch Gianis Varoufakis, dem jedes
demagogische Mittel recht zu sein scheint, dürfte nicht wirklich den
Staat Platons und das Mutterland der Demokratie repräsentieren.

Denn auch in Griechenland gibt es jene, die tiefer reflektieren.
Die an die Zukunft denken und die Sorge haben, d

Börsen-Zeitung: Nein, Kommentar zu Griechenland von Detlef Fechtner

Ein Wort hat gute Aussichten, in diesem Jahr
Europas Wort des Jahres zu werden: nein. Denn wenn derzeit von Europa
die Rede ist, geht es nur selten um Integration und Vertiefung – und
viel häufiger um Ablehnung und Widerstände oder gar Ausstieg. Also um
nein!

Das gilt natürlich im Besonderen für das Referendum. Man kann wohl
annehmen, dass Griechenlands Bürger nicht jedes Detail der Reform-
und Sparanforderungen studiert haben, die eigentlich zur Abstimmung
stand

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Die Krise Europas Merkels Pflicht – Merkels Chance THOMAS SEIM

Wie wendet die Bundeskanzlerin Schaden vom
deutschen Volk ab? Das ist die Frage, die Angela Merkel in den
Krisengesprächen nach der Volksabstimmung in Griechenland beantworten
muss. In der deutschen Debatte gibt es zwei Lager: Da sind zunächst
die Ordoliberalen und Ökonomen, die vorgeben, aus ihren Analysen
zwingende Handlungsanweisungen ableiten zu können. Vor diesem
Sachverstand haben viele Deutsche, auch in der Regierung, Respekt.
Andererseits: Die Krisen der Banken-