Lausitzer Rundschau: Schummel-Weltmarktführer Zu den VW-Manipulationen bei Abgaswerten von Diesel-Pkw

Schon bei Dopingaffären fragt man sich ja, ob es
das wert ist, seine ganze Zukunft und die seiner Sportart aufs Spiel
zu setzen, nur um einmal ganz vorn zu sein. Der Preis ist doch viel
zu hoch. Beim gigantischen, globalen Geschäft der Autohersteller gilt
das erst recht. Nur ehrlich ist nachhaltig. Was bringt es VW, dass es
seit diesem Sommer knapp vor Toyota Weltmarktführer geworden ist,
wenn dahinter nicht nur die Begeisterung der Kunden für Produkt,
Preis und Service

Lausitzer Rundschau: Glauben Sie gar nichts mehr Zum Baustopp am BER in Schönefeld

Nichts geht mehr im BER-Hauptterminal. Derzeit
kann die riesige, verglaste Haupthalle des berühmtesten
Nichtflughafens der Welt nicht einmal als Notunterkunft für die fast
täglich in Schönefeld ankommenden Flüchtlingsströme aus dem Nahen
Osten genutzt werden, geschweige denn als funktionierender
Airport-Terminal. Die zuständigen Bauaufseher aus Königs Wusterhausen
können inzwischen nämlich nicht mehr sicher sein, dass das Gebäude
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Börsen-Zeitung: Na logisch, Kommentar zum Schaeffler-Börsengang von Walther Becker

Am Tag des VW-Desasters als Zulieferer einen
Börsengang anzukündigen, ist zumindest mutig. Doch Vorstandschef
Klaus Rosenfeld lässt sich mit seiner seit 2009 betriebenen Strategie
für Schaeffler nicht aus dem Konzept bringen: Nach dem Anzapfen der
Fremdfinanzierungsmärkte wird der Konzern den Eigenkapitalinvestoren
geöffnet. Denn für den Abbau der Schuldenlast aus der
Continental-Übernahme, die Schaeffler 2008/09 beinahe in den Ruin
getrieben hä

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Abgasaffäre bei Volkswagen Ein Bauernopfer genügt nicht Dirk-ulrich brüggemann

Was sich die Autobauer aus Wolfsburg da
geleistet haben, zieht einen Imageschaden nach sich, der den
renommierten Volkswagen-Konzern womöglich in den Ruin treiben kann.
Waren sich die Verantwortlichen dessen bewusst, als sie den Vorschlag
der Ingenieure abgesegnet haben, eine Software in die Dieselfahrzeuge
einzubauen, die erkennt, ob das Fahrzeug im Prüflabor steht? Haben
die Verantwortlichen wirklich daran geglaubt, dass der Schwindel bis
zum Sankt-Nimmerleins-Tag unter der Deck

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Wahlergebnis in Griechenland Ermahnung der EU knut pries, brüssel

Die Gratulation des Gipfelchefs kam einer
Ermahnung gleich. "Ihr Einsatz und Ihre Führungskraft bei der
Umsetzung des wirtschaftlichen Anpassungsprogramms sind entscheidend
für die Erholung der griechischen Wirtschaft", schrieb Donald Tusk,
Präsident des Europäischen Rates der Staats- und Regierungschefs, dem
wiedergewählten Alexis Tsipras. Der Sieg des Syriza-Vormanns ist ein
Ergebnis, mit dem die EU-Partner und -Institutionen leben können.
Nichts,

Schwäbische Zeitung: „Wolfs gefährliches Spiel“ – Kommentar zum Wahlkampf

Das rot-schwarze Kuscheln von Guido Wolf und
Claus Schmiedel zeigt: Allen gegenteiligen Beschwörungen zum Trotz
ist die Flüchtlingskrise doch Wahlkampfthema geworden. Beide
Fraktionschefs präsentieren sich als Kümmerer – und lassen die
zögerlichen Grünen alt aussehen. Wenn Ministerpräsident Winfried
Kretschmann am 1. Oktober eine Regierungserklärung zum Thema abgibt,
wird sie bei vielen angesichts der vielen Debatten wie nachgekleckert
wirken.

Wo

Schwäbische Zeitung: „Winterkorn muss gehen“ – Leitartikel zu Volkswagen

Nichts ist unmöglich: Dieses Werbeversprechen
von Toyota hat Volkswagen nun wahr werden lassen – mit fatalen
Konsequenzen. Der Skandal um in den USA manipulierte Abgaswerte bei
Dieselfahrzeugen kann VW und die gesamte deutsche Automobilbranche
ins Schlingern bringen. Neben den unmittelbaren materiellen Schäden –
Strafzahlungen, Kosten für aufwendige Rückrufaktionen sowie
beträchtlichen Kurseinbrüchen an den Börsen – droht vor allem der
Verlust von Vertrau

Rheinische Post: Der VW-Chef wackelt

Kommentar von Reinhard Kowalewsky

Ginge es nicht um Betrug und um Tausende Jobs, könnte man lachen:
Zuerst schaffte es VW-Chef Martin Winterkorn im Frühjahr, die
Attacken des als allmächtig eingeschätzten Aufsichtsratschef
Ferdinand Piëch abzuwehren und Piëch zum Rücktritt zu bringen. Und
nun kann Winterkorn froh sein, wenn er sich an der Spitze von VW
hält. Zu unklar ist, ob er von den Abgas-Manipulationen in den USA
wusste, oder ob er nur mange