Es gibt in Deutschland rund 200 Unternehmen,
die zu einem maßgeblichen Anteil einer Stiftung gehören. Firmen wie
Zeiss, ZF und Bosch sind Aushängeschilder der baden-württembergischen
Wirtschaft. Diese Stiftungsunternehmen investieren geduldig und mit
langem Atem. Auch mittelständische Unternehmer wählen gern die
Rechtsform der Stiftung, wenn sie ihr Lebenswerk über den Tod hinaus
sichern oder vor dem Zugriff gieriger Verwandter schützen wollen.
Die fast sichere Wahl von Matthias Müller zum
neuen VW-Chef ist mutig: Jetzt soll also ein 62-Jähriger für frischen
Wind bei Europas größtem Autokonzern sorgen? Und nachdem andere
Industriegiganten gezielt externe Manager als Chef anheuerten, um mit
Affären und Straftaten aufzuräumen, wird jemand Vorstandschef, der
schon mit 21 Jahren im Unternehmen startete, dann kurz studierte,
aber ansonsten 43 Jahre lang einzig und allein VW als Arbeitgeber
kannte. Ei
Beinahe fünf Jahre lang haben die Europäer, und
ganz besonders wir Deutschen, dem syrischen Bürgerkrieg mehr oder
minder tatenlos zugeschaut. Es gab dafür ja auch gute Gründe, oder
besser gesagt: willkommene Entschuldigungen. In diesem mörderischen
Konflikt bekämpfen sich inzwischen Dutzende Gruppen, von denen man
nicht immer so genau weiß, wer nun zu den Guten zählt und wer zu den
Bösen. Zudem waren die Erfahrungen der letzten westlichen
Wenn General Motors einen Schnupfen hat, bekommt
die Wirtschaft der Vereinigten Staaten eine Grippe, hieß es früher.
So stark wie vor einem halbe Jahrhundert ist der Einfluss der
Autoindustrie nicht mehr. Trotzdem machen sich Volkswirte auch in
Deutschland sorgenvolle Gedanken, welche Strahleffekte von dem
VW-Debakel mit Dieselmotoren auf die Konjunktur insgesamt ausgehen
könnten. Nach derzeitiger Einschätzung gelten die negativen Folgen
als überschaubar, wenn die
Mit dem Übergang zur Industrie 4.0 findet ein Strukturwandel statt. Die heute schon kaum noch wahrnehmbaren Branchen- und Technologiegrenzen werden noch weiter verschwimmen.
Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Hartmut Möllring
(CDU) erklärt die Wirtschaftsflaute im Land mit niedrigen Preisen und
dem Sparkurs der Regierung. "Allein der öffentliche Sektor mit Land
und Kommunen verzeichnet ein Minus von zwei Prozent" sagte er der in
Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe). "Die
Hälfte des Bundesdurchschnitts von 1,4 Prozent Wachstum verlieren wir
schon deshalb, weil Land und Kommunen ihre Haushalte konsolidiere
Zeitgleich zu den Beratungen in Bundestag und
Bundesrat über die Erbschaftsteuerreform hat die Deutsche Stiftung
Eigentum am 24.9. eine Veranstaltung mit dem Thema "Reform der
Erbschaftsteuer – Der Gesetzentwurf des Bundesfinanzministerium in
der Kritik" durchgeführt. Dazu erklärt der Stiftungsratsvorsitzende
der Deutschen Stiftung Eigentum, Dr. Hermann Otto Solms: Gemeinsam
mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der Initiative
Neue Soziale Mark
Wiederholt hat Martin Winterkorn die
Unternehmensdevise ausgegeben, der größte Autobauer der Welt zu
werden. Die Position wurde erreicht und verteidigt mit steigenden
Absatzzahlen und einer stetig wachsenden Liste von Ländern, in die
man exportiert. Nicht zufällig hat VW dabei die Strukturen einer
supranationalen Organisation aufgebaut, die nicht zuletzt von der
Annahme lebte, dass Größe nicht scheitern kann. Es wird nun viel
davon abhängen, das Volum
»600.000 Beschäftigte« – mittlerweile gibt kein
Wirtschaftspolitiker oder Vertreter der Autoindustrie mehr ein
Statement zum VW-Skandal ab, ohne die große Beschäftigtenzahl des
»Weltkonzerns« elegant einfließen zu lassen. Die transportierte
Botschaft ist klar: Es gibt viele, viele Arbeitsplätze beim größten
Indus-
trieunternehmen Deutschlands – und die dürfen bei der
Aufklärung der Manipulationen und Umweltve