Neue Westfälische (Bielefeld): Mögliche Radikalisierung in nordrhein-westfälischen Gefängnissen Verdeckte Gefahren FLORIAN PFITZNER, DÜSSELDORF

CDU und FDP haben die Sache mal wieder falsch
angepackt. Irgendwo zwischen eingefahrenen Theorien über muslimische
Seelsorger und die Ausweitung des gewaltbereiten Salafismus in den
landesweiten Gefängnissen fragten die oppositionellen
Landtagsfraktionen, wie denn nun "konkret" die Trennung "der des
Islamismus verdächtigen Strafgefangenen" erfolge. Justizminister
Thomas Kutschaty hatte sich auf schwerere Geschütze vorbereitet. So
musste er nur refer

Neue Westfälische (Bielefeld): Mögliche Radikalisierung in nordrhein-westfälischen Gefängnissen Verdeckte Gefahren FLORIAN PFITZNER, DÜSSELDORF

CDU und FDP haben die Sache mal wieder falsch
angepackt. Irgendwo zwischen eingefahrenen Theorien über muslimische
Seelsorger und die Ausweitung des gewaltbereiten Salafismus in den
landesweiten Gefängnissen fragten die oppositionellen
Landtagsfraktionen, wie denn nun "konkret" die Trennung "der des
Islamismus verdächtigen Strafgefangenen" erfolge. Justizminister
Thomas Kutschaty hatte sich auf schwerere Geschütze vorbereitet. So
musste er nur refer

Allg. Zeitung Mainz: Dilettantisch / Kommentar zu Griechenland

Wut hilft nicht. Sich auf das Niveau derer zu
begeben, die Angela Merkel als Nazi-Karikatur durch Athener Gazetten
peitschen – das führt zu nichts. Sachlich, allerdings auch
unmissverständlich gilt es festzuhalten: Die Drohung der Athener
Linksaußen-Rechtsaußenregierung, deutsches Staatseigentum in
Griechenland zu pfänden, ist dreist, erpresserisch und politisch
bodenlos dumm. Die Truppe um Tsipras und Varoufakis offenbart ihren
geballten Dilettantismus. So spri

Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel und 9. Mai

Merkel tut das Richtige, indem sie Putin für die
Show am 9. Mai auf dem Roten Platz absagt. Und sie tut vor allem das
Richtige, indem sie dennoch nach Moskau fährt. Am 10. Mai, will sie
einen Kranz am Mahnmal des unbekannten Soldaten niederlegen. Am
Mahnmal für jene Soldaten, die auch für die Befreiung Deutschlands
starben, und die nun nicht in Gedenkgeiselhaft für Putin genommen
werden dürfen. Die Gedenkverschiebung der Kanzlerin ist mit Putin
abgestimmt. Si

Südwest Presse: KOMMENTAR zu GRIECHENLAND Ausgabe vom 12.03.2015

KOMMENTAR zu GRIECHENLAND

Ausgabe vom 12.03.2015 Nein, ernst nehmen kann man diesen Haufen
griechischer Politchaoten längst nicht mehr. Die neueste Volte der
beiden hellenischen Unruhestifter ist einfach nur lächerlich: 332
Milliarden Euro Reparationszahlungen soll Deutschland den Griechen
überweisen. Passenderweise steht Athen gerade mit 320 Milliarden in
der Kreide. Damit wäre das Problem gelöst. Alles ganz einfach. Und
wenn Deutschland nicht mitzieht, dann w

Märkische Oderzeitung: zur Leipziger Buchmesse

Die Buchmesse schaut diesmal besonders auf
die deutsch-israelische Zweisamkeit. Vor 50 Jahren haben beide Seiten
miteinander diplomatische Beziehungen aufgenommen, und das wird –
gefeiert, kann man nicht sagen. Reflektiert wird es nun. Dabei ist
schon das Jubiläum ein trügerisches. Denn erinnert wird dabei an die
50 Jahre, in denen sich die Bundesrepublik Deutschland und Israel
annäherten. Der andere deutsche Staat, die DDR, bemühte sich erst in
den Tagen seines Unterga

Märkische Oderzeitung: zu Merkel-Absage/Putin

Was würden die Ukrainer empfinden, wenn die
Kanzlerin neben dem von seiner Militärmacht beseelten Putin stünde
und in die Kameras lächelte? Ihre Absage ist kein Affront gegenüber
den Siegern über die Nazibarbarei. Denn erstens gedenken Merkel und
Putin ihrer an der Kremlmauer, und zweitens hat nicht Russland die
Menschheit von der Geißel befreit, sondern es waren Menschen aller
Völker der Sowjetunion. Darunter nicht wenige Ukrainer. Auch wenn man
in

WAZ: Viele offene Fragen in Sachen Eon. Kommentar von Ulf Meinke zu Eon

Wer gehofft hatte, Antworten auf alle wichtigen
Fragen zu den zwei neuen Eon-Konzernen zu erhalten, wurde enttäuscht.
Die Ausführungen von Vorstandschef Johannes Teyssen bei der
Bilanz-Vorlage drehten sich mehr um Vergangenheit und Gegenwart,
weniger aber um die Zukunft von Deutschlands größtem Energiekonzern.
Die Zweiteilung von Eon ist beschlossene Sache. Was das genau für
Mitarbeiter, Standorte und Management bedeutet, bleibt einstweilen
offen. Mehr will Teysse