Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Kümmerts Titelverzicht beim ESC-Vorentscheid gibt Rätsel auf Der Anti-Star HEIKE KRÜGER

Die ESC-Gemeinde ist einen Tag nach dem Eklat
"bekümmert", empfindet nachgerade "Kummer über Andreas Kümmert", der
einfach mal "die ESC-Taste gedrückt" und auf seinen Titelgewinn beim
Vorentscheid zum European Song Contest verzichtet hat. Was treibt den
untersetzten Sänger in Hoodie-Pulli und Turnschuhen, mit wuseligem
Bart und grandioser Stimme wohl um, im letzten Moment auf die Chance
zu verzichten, in Wien Deutschlands Sangeskunst zu

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Steuerpolitik Rückwärtsgang einlegen CARSTEN HEIL

So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Das
sollte die Leitlinie sein, wenn es darum geht, die finanzielle
Ausstattung des Staates zu bemessen. Die öffentliche Hand muss ihren
wichtigen Aufgaben nachkommen können und ordentlich ausgestattet
sein. Aber sie darf nicht behäbig und fett einmal erhobene Abgaben
immer weiter kassieren, auch wenn der Anlass längst Vergangenheit
ist. Dem Staat und dessen Verantwortlichen ist nicht immer klar, dass
er mit Geld hantier

Schwäbische Zeitung: Mutige Unternehmer

Viele Mittelständler versäumen es, die Zukunft
ihres Unternehmens rechtzeitig zu regeln. Denn ein solcher Schritt
erfordert im Zweifel schmerzhafte Entscheidungen gegen die Familie.
Der Streit der Oetker-Nachkommen belegt, welchen Schaden eine
zerstrittene Erbengemeinschaft einer Firma zufügen kann.

Wenige Patriarchen sind so mutig wie Playmobil-Gründer
Brandstätter. Er gibt die Spielzeugfirma nicht an seine Kinder,
sondern an Stiftungen. Carthago-Inhaber Schul

Mittelbayerische Zeitung: Eine Frage der Gewichtung

Von Christian Kucznierz, MZ

Die Unesco-Chefin hat Recht: Was der IS in Mossul und jetzt in
Nimrud macht, ist Barbarei. Aber Kriegsverbrechen verüben die Milizen
des "Islamischen Staats" nicht erst und nicht allein mit der
Zerstörung von einzigartigen Kulturgütern. Sondern schon mit dem
Abschlachten von Gefangenen, ethnischen Minderheiten,
Andersgläubigen, Frauen und Kindern. Sie verüben Gräueltaten vor
laufender Kamera. Kriegsverbrechen, die es zu

Mittelbayerische Zeitung: Oh Mann!

Von Christine Strasser, MZ

Wer einen Abend mit Freunden ruinieren will, muss nur ein Wort in
die Runde werfen: Frauenquote. Das war–s mit dem gemütlichen
Feierabendbier. Denn bei den Diskussionen, die unweigerlich folgen,
schleicht sich der Gedanke, dass Frauenquote ein gutes Unwort des
Jahres wäre, nicht einfach nur ein. Nein, er donnert heran wie ein
Schnellzug. Bevor über den Sinn der Quote diskutiert wird, entbrennt
ein Streit über persönliche Lebensentw&u

Schwäbische Zeitung: Frauen haben den Fuß in der Tür

Ein bisschen historisch gibt es nicht. Deshalb
sollte man die Quote getrost als historisch bezeichnen – wenn man
sich erinnert, wie viele Jahre wie viele Frauen (und auch einige
Männer) politisch dafür gekämpft haben. Alle Versuche, auf die
Freiwilligkeit zu setzen, sind gescheitert. Keine Ausrede war dumm
genug, um nicht gegen die Quote ins Feld geführt zu werden.
Justizminister Heiko Maas meinte deshalb am Ende, wäre er nicht
ohnehin für die Quote, er w&aum

Schwäbische Zeitung: Frauen haben den Fuß in der Tür

Ein bisschen historisch gibt es nicht. Deshalb
sollte man die Quote getrost als historisch bezeichnen – wenn man
sich erinnert, wie viele Jahre wie viele Frauen (und auch einige
Männer) politisch dafür gekämpft haben. Alle Versuche, auf die
Freiwilligkeit zu setzen, sind gescheitert. Keine Ausrede war dumm
genug, um nicht gegen die Quote ins Feld geführt zu werden.
Justizminister Heiko Maas meinte deshalb am Ende, wäre er nicht
ohnehin für die Quote, er w&aum

Neustart bei MAC Energy

Crailsheim – Nach einem Jahr rasanter Veränderungen blickt der Crailsheimer Hersteller von Blockheizkraftwerken und Netzersatzanlagen (so genannte Notstromaggregate) zuversichtlich nach vorn. Bereits seit 1. Februar werden die Geschäfte in einer neugegründeten Firma weitergeführt, nachdem das alte Unternehmen im November in ein Schutzschirmverfahren und jetzt in die Insolvenz gehen musste.

Stuttgarter Nachrichten: zur Frauenquote

Viele Argumente für eine Frauenquote sind nichts
als kontraproduktiv. Denn gerade sie sind geprägt von unerträglichen
Klischees über Männer und Frauen. Für viele scheint kaum denkbar,
dass die Eignung zur Führungskraft eher eine Frage des Charakters ist
– und nicht eine des Geschlechts. Durchsetzungsvermögen wird Frauen
in der Arbeitswelt per se abgesprochen, deshalb bräuchte es die
Quote. Ein Schlag ins Gesicht für jede qualifizierte, ehrg