Die DKMS, die größte Spenderdatei in Deutschland,
nahm 2014 ganze 105 Millionen Euro ein – durch Spenden und aus
Erstattungen der Krankenkassen. Diese enorme Zahl verdeutlicht, dass
sich das Geschäft mit den Stammzellen lohnt. Und allein schon
deswegen muss es kritisch beleuchtet werden. Die drängendste Frage
dabei ist: Wie erfolgreich sind Stammzellspenden denn eigentlich? Und
gerade in diesem Punkt gibt es keine eindeutige Antwort. Genaue
Zahlen findet man bei den Sp
Doch auch bei der Behebung der Probleme bekleckern
sich die Akteure nicht mit Ruhm. Selbst nach mehr als zwei Wochen
gibt es keine Lösungen, sondern nur einen "vielversprechenden
Ansatz". Das Radprofil soll verändert werden. Ein wenig drehen, ein
wenig feilen – schon gleitet der neue Hightech-Zug geschmeidig über
die Schienen. Doch Zeit für Spott und Häme ist nicht. Die Kunden
haben die teils 40 Jahre alten IC leid. Die neuen Zügen werden also
dri
Schaffen die das? Der Schutzanspruch von Flüchtlingen
aus Syrien wird wieder einzeln geprüft. Das ist grundsätzlich völlig
richtig, schließlich funktioniert das Asylsystem auf individueller
Basis. Schutz bekommen nicht verfolgte Ethnien, politische Gruppen
oder Glaubensgemeinschaften, sondern Einzelpersonen. Daher muss man
auch die Schutzgründe einzeln prüfen. Die Frage ist nur: Schafft die
zuständige Behörde, das Bundesamt für Migration u
Sicher, die Präsenz in den Netzwerken ist immer auch
Marketing und Selbstdarstellung der Behörden. Aber im Angesicht einer
möglichen Bedrohung durch IS-Attentäter ist sie mehr: Sie überträgt
den sozialen Netzwerken tatsächlich eine Funktion der sozialen
Verständigung. Und, noch viel wichtiger: Hier wird versucht, die
Pläne potenzieller Attentäter mit möglichst intensiver Kommunikation
zu durchkreuzen. Hier werden die Möglichkeiten e
Je wichtiger die Fragen werden, desto nationaler
werden die Antworten ausfallen. Je gewaltiger die Risiken werden,
desto wichtiger wären globale oder wenigstens europäische Antworten.
Wir sehen aber eine ganz andere Tendenz. In immer mehr Ländern der
EU, auch in Kernländern des Einigungsprozesses – man nehme nur die
niederländische Entwicklung -, sehen immer mehr Menschen ihre einzige
Chance im Abducken in die nationale Ecke. Sie glauben, der globalen
Risikogesell
Münchens Polizei hat die Bevölkerung vor
Terroranschlägen gewarnt. So, wie man das üblicherweise macht: mit
einer Pressekonferenz, im Radio und im Fernsehen, mit Ansagen in der
Stadt. Das ist von einem Staat und seinen Sicherheitsbörden zu
erwarten. Aber Münchens Polizei hat auch auf Facebook und Twitter die
Münchner und die Touristen auf Stand gehalten – nicht nur auf
Deutsch, sondern zum Beispiel auch auf Polnisch, Türkisch und
Italienisch. Sicher,
Wer zwischen den Feiertagen nach Schnäppchen sucht, hat meistens Glück. Doch nicht nur Kleidung und Sportartikel sind jetzt günstig zu bekommen: auch Fortbildung gibt es um die Jahreswende günstig.
Zwei Drittel der Deutschen rechnen nach einer
Meinungsumfrage mit einem terroristischen Anschlag in ihrem Land.
Dass dieser am Silvesterabend in München hätte stattfinden können,
dafür scheint es eine Menge Hinweise gegeben zu haben, auch ernst zu
nehmende Warnungen anderer, westlicher Geheimdienste. Dass es ruhig
blieb in München und keine Opfer an jenem Hauptbahnhof gab, an dem im
vergangenen Sommer Zehntausende Flüchtlinge begrüßt wurden, ist ein
Schwer bewaffnete und vermummte Polizisten, zwei
geräumte Bahnhöfe. In München wurde die Neujahrsnacht von
Terroralarm überschattet. Noch ist unklar, wie konkret die Warnung
war, ob die Hinweise der ausländischen Geheimdienste, auf die sich
die Sicherheitskräfte beriefen, aus einer seriösen Quelle stammten;
ob also wirklich die Gefahr eines Anschlags bestand. Aber nach Paris
gehen Behörden auf Nummer sicher, und das ist gut. Klar ist: Die
Wahrschei
Das Tempo der neuen polnischen Regierung ist
atemberaubend. Nach der Entmachtung des Verfassungsgerichtes und der
Weigerung Flüchtlinge aufzunehmen greift die rechts-nationale
Mehrheit nun unverhohlen die freie Presse an. Die
öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehsender sollen offenbar
gleichgeschaltet werden – eine Entwicklung die den Beobachter aus dem
westlichen Ausland nur noch ratlos zurücklässt. Schließlich handelt
es sich bei Deutschlands östlichem