Rheinische Post: Kommentar: Kohleausstieg mit Plan

Dass Industrie-Präsident Ulrich Grillo die
Energie ins Zentrum seiner Neujahrs-Gedanken stellt, ist
verständlich: Energiekosten haben in vielen Betrieben die
Personalkosten als größter Kostenblock abgelöst. Zudem hängt die
NRW-Wirtschaft, wo Grillo zuhause ist, stark an den Stromkonzernen
und ist von den Beschlüssen des Pariser Klimagipfels besonders
betroffen. Doch Grillos Antworten enttäuschen: Den Klimaschutzplan
2050, den die Umweltministerin i

Rheinische Post: Die Terrorgefahr ist in den Alltag eingezogen Kommentar Von Eva Quadbeck

Mit der Anschlagswarnung von München in der
Silvesternacht ist der IS-Terror Teil des Alltags geworden – auch
wenn es zum Glück keine Attentate mit Toten zu beklagen gibt. Bislang
ist es den Sicherheitsbehörden sogar gelungen, relativ gelassen mit
der Gefahr umzugehen, ohne sie zu unterschätzen. Die Absage des
Fußball-Länderspiels im November und nun der Großeinsatz in München
sind angesichts der anhaltend hohen Gefährdungslage keine groß

Rheinische Post: Fragen Sie Frau Merkel Kommentar Von Horst Thoren

Erscheint die Bundeskanzlerin auf dem
Bildschirm, schaltet jeder siebte Zuschauer ab. Die Abstimmung mit
der Fernbedienung hat Angela Merkel an Silvester verloren. Ihre
Neujahrsansprache drückte nach der Tagesschau die Einschaltquote im
Ersten deutlich nach unten. Das wirft Fragen auf: Können die
Deutschen ihre Kanzlerin nicht mehr sehen? Hat Merkels
"Wir-schaffen-das!" das flüchtlingsferne Fernsehpublikum verschreckt?
Wohl kaum. Die Mehrheit trägt, wenn auch

Westfalenpost: Staatsstreich auf Raten Von Martin Korte

Zunächst einmal: Die Mehrheit der Bevölkerung in
Polen steht offensichtlich hinter ihrer Regierung. Der Rechtsruck in
unserem Nachbarland ist demokratisch legitimiert, ob wir das nun gut
finden oder nicht. Und trotzdem ist es natürlich bedenklich, dass die
noch gar nicht so alte Demokratie dort nun Stück für Stück demontiert
wird. Die nationalkonservative Regierung baut ihr Land im Eiltempo
um; sie macht vor dem Verfassungsgericht genauso wenig Halt wie vor
den

Westfalenpost: Regional als Chance Von Monika Willer

Schweine, die Tausende von Kilometern im Lkw durch
Europa gekarrt werden, bevor die Schnitzel zum Billigstpreis im
Discounter angeboten werden: Das ist eine Vorstellung, die immer mehr
Menschen den Appetit verdirbt. Die Lebensmittelskandale der
Vergangenheit haben eine Änderung im Verbraucherverhalten zur Folge.
Bei Nahrungsmitteln geht es heute um Vertrauen, und wem könnte man
besser vertrauen als etwa dem Metzger vor Ort, der den Bauern kennt,
von dem er seine Säue und Rin

Westfalenpost: Staatsstreich auf Raten Von Martin Korte

Zunächst einmal: Die Mehrheit der Bevölkerung in
Polen steht offensichtlich hinter ihrer Regierung. Der Rechtsruck in
unserem Nachbarland ist demokratisch legitimiert, ob wir das nun gut
finden oder nicht. Und trotzdem ist es natürlich bedenklich, dass die
noch gar nicht so alte Demokratie dort nun Stück für Stück demontiert
wird. Die nationalkonservative Regierung baut ihr Land im Eiltempo
um; sie macht vor dem Verfassungsgericht genauso wenig Halt wie vor
den

BERLINER MORGENPOST: Leben in Zeiten des Terrors / Leitartikel von Jörg Quoos

Es ist ein bitteres Eingeständnis zum neuen Jahr,
aber es lässt sich nicht leugnen: Unser Alltag ist seit den
Anschlägen von Paris ein anderer geworden. Die Furcht vor Terror ist
allgegenwärtig und an Szenen wie in München, wo Spezialeinheiten in
der Silvesternacht zwei Bahnhöfe evakuierten, werden wir uns leider
gewöhnen müssen. Effektiv war auch die schnelle Warnung über soziale
Netzwerke wie Facebook und Twitter. Für die Sicherheitsbeh&o

BERLINER MORGENPOST: Behörde mit Nachholbedarf / Kommentar von Andreas Abel

Mitarbeiter anderer Verwaltungen helfen im
Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) aus, weil das
ausgedünnte Stammpersonal der Behörde bei der Versorgung der
Flüchtlinge überlastet ist. Zwischen den Senatsverwaltungen für
Finanzen und Soziales wurden nun "Twinning-Projekte" verabredet. Der
Begriff bezeichnet eigentlich die Förderung von Partnerschaften
zwischen Behörden aus EU-Mitgliedstaaten und Verwaltungen in
Beitrittskandidaten-

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Obama

Fast auf den Tag genau vor acht Jahren
diskutierten Kolumnisten in den USA die Frage, ob der charismatische
Jungsenator aus Illinois mehr könne als mitreißende Reden zu halten.
Heute fragen sie sich, warum bloß Barack Obama seine Errungenschaften
so schlecht verkauft.

Auf jeden Fall bleibt der Präsident ein Paradoxon. Geliebt von
seinen Anhängern, die in Obama das Versprechen eines anderen, weniger
testosterongesteuerten Politikstils an der Spitze der Supermac

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Terrorgefahr

Die Silvesternacht in München hat es noch einmal
gezeigt: Die Terrorgefahr ist auch für Deutschland real, und sie ist
hoch. Für die verantwortlichen Politiker bedeutet das einen
dauernden Drahtseilakt zwischen Vorsicht und Aktionismus. Auch auf
den Sicherheitsbehörden lastet der Druck des permanenten Abwägens.
Zwei Gefahren sind dabei besonders groß: Je öfter Alarm geschlagen
wird, ohne dass am Ende tatsächlich etwas passiert, desto grö&szli