TV-Koch Steffen Henssler ging mit seinen
Landsleuten kürzlich hart ins Gericht: "Die Deutschen geben
europaweit das meiste Geld für Küchen aus, aber das wenigste für
Lebensmittel. Wir holen uns die teuersten Küchen, die geilsten
Messer, die besten Töpfe und schleichen dann zu Aldi." Unrecht hat
der Show-Brutzler und Weltrekordhalter im Raviolifalten nur in einem
Punkt: Discounter setzen zunehmend auf Marke, statt auf
preisgünstigere No-Name-Pro
Das Kind hat Fieber und ist kaum ansprechbar?
Ein Glück, wenn dann medizinische Hilfe auch am Wochenende schnell
erreichbar ist. Doch nicht in der ganzen Oberpfalz ist das der Fall.
Ein Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung, der
speziell für die Kindermedizin organisiert wird, konnte bislang nicht
flächendeckend ausgebaut werden. Viele Eltern wählen deshalb lieber
gleich den Weg in eine Kinderklinik – auch wenn diese möglicherweise
50 oder mehr
Der Eröffnungszug von Horst Seehofer hat seine
Wirkung entfaltet. Die Rentendebatte rollt. Seehofer hat ein Thema
gesetzt, das den nächsten Bundestagswahlkampf beherrschen könnte. Er
fordert eine Rentenreform. Ob er sich, seiner Partei und der
deutschen Gesellschaft damit einen Gefallen getan hat, wird sich
erweisen. Das Thema Rente in einem Wahlkampf zu verhandeln, ist
heikel. Denn die deutsche Politik muss ein Glaubwürdigkeitsproblem
lösen. Es zeichnet sich ab,
Natürlich wird es Rückschläge, Blockaden und
Verzögerungen bei der Minderung der Treibhausgasemissionen geben.
Garantiert ist auch, dass nicht alle Nationen den gleichen Weg
einschlagen: Länder mit großen Kohlevorkommen werden ihr Glück mit
CO2-Speichertechnologien suchen, manche Staaten werden auf die
klimaschonende Atomenergie setzen, wieder andere mögen mit
hochriskanten Geoengineering-Technologien liebäugeln, die mit
technischen Manip
Schäubles Rechnung ist daher denkbar einfach:
Wenn die Beiträge nicht explodieren sollen und der Bundeszuschuss
nicht ins Unermessliche steigt, gleichzeitig die Koalition aber auch
die bereits beschlossene weitere Absenkung des Rentenniveaus
rückgängig macht, bleibt langfristig nur eine längere
Lebensarbeitszeit, um das System der gesetzlichen Rente über das Jahr
2030 hinaus zu stabilisieren, wenn die geburtenstärksten Jahrgänge
aus dem Erwerbsleben
Im Prinzip könnte VW die Einigung mit den
US-Behörden als eine Art Blaupause für andere Länder verwenden. Doch
dazu scheint der Konzern keine Neigung zu haben. Er betont vielmehr,
die Einigung entfalte außerhalb er USA "keine rechtliche Wirkung".
Allerdings wird die EU kaum tatenlos zuschauen, wenn US-Kunden
herausgekauft werden, europäische Autofahrer aber weder eine
Entschädigung noch ein Rückgaberecht bekommen. Eine
Zweiklassengescha
Europäische Besitzer manipulierter
VW-Dieselfahrzeuge haben von heute an möglicherweise eine veränderte
Sicht auf den US-Verbraucherschutz. Während die Leidensgenossen dort
wählen können, ob sie ihr Auto zurückgeben und sich auszahlen lassen
oder 5000 Dollar – umgerechnet 4400 Euro – Entschädigung annehmen,
steht eine Regelung hier in weiter Ferne. Die Wolfsburger haben
schon klar gemacht, dass sie die jetzt in den USA gefundene Lösung
n
Bis Ende Mai soll die Innenverwaltung darlegen, was
sie bereits unternommen hat, um den Notstand zu beheben. Das wird –
allen bisherigen Erfahrungen nach – nicht gelingen. Es drängt sich
der Verdacht auf, fünf Monate vor der Wahl unbedingt noch eine
Initiative präsentieren zu können, um den Druck aus dem Kessel zu
nehmen. Das notorische Problem der Bürgerämter verweist immer wieder
auf–s Neue auf das Grundproblem in der Berliner Verwaltung. Das
Gestrüpp
Er werde nicht auf die Knie fallen, hatte
VW-Chef Matthias Müller im Dezember vor seiner ersten Reise in die
USA nach Bekanntwerden der Diesel-Manipulationen gesagt. Gestern kam
es dazu dann doch. Die Summen, die nun in den USA fällig werden,
gehen in die Milliarden – den Kniefall, den Müller verweigerte, hat
VW vor Gericht nachgeholt. Die Einigung ist für den Konzern wichtig,
zeigt aber einmal mehr, wie sehr man die Probleme unterschätzt hat.
Noch im August 2015
Zu schnelles Fahren ist nach wie vor Ursache
Nummer eins für Verkehrsunfälle. Insofern steckt hinter dem Konzept
des Blitzmarathons von NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) schon ein
nachvollziehbarer Gedankengang. Doch die Fragezeichen häufen sich, ob
die verdichtete Aktion an einem Tag auch nachhaltigen Sinn macht.
Nachdem 2013 der Blitzmarathon erstmals bundesweit stattfand, haben
sich in diesem Jahr etliche Bundesländer aus der Phalanx der
Kontrollaktion ausgekli