Schwäbische Zeitung: Manöver birgt Risiken – Kommentar zu NATO-Manöver

Anakonda 2016, diese Demonstration der Stärke
der Verbündeten in Polen, ist wichtig für die östlichen Nato-Partner:
Polen, Litauen, Estland und Lettland fühlen sich nicht erst nach der
Annexion der Krim und dem Krieg in der Ukraine durch Russland
provoziert und unsicher. Die Regierungen dieser Länder wollen das
Vertrauen ihrer Völker in das Bündnis stärken. Starke Worte und vor
allem starke Bilder kommen da gerade recht.

Doch birgt das Man&ou

Weser-Kurier:Über das Thema Bombenanschlag in Instanbul schreibt Susanne Güsten:

Waffengewalt

Am Dienstag kämpften in Istanbuler Krankenhäusern die Ärzte noch
um das Leben von Verletzten des jüngsten Bombenanschlags in der
türkischen Metropole, als sich die Gefahr neuer Gewalt abzeichnete.
Präsident Recep Tayyip Erdogan und Premier Binali Yildirim gaben die
Losung aus: Der Kampf gegen die Terroristen von der PKK soll ohne
Kompromisse fortgesetzt werden. Obwohl er vor einigen Jahren selbst
einräumte, dass es im Konflikt zwischen de

Mittelbayerische Zeitung: Auf schwierigem Grat – Der jüngste Anschlag zeigt die fragile Lage in der Türkei. Die Kooperation mit Erdogan braucht es dennoch. Von Reinhard Zweigler

Bereits zum vierten Mal in diesem Jahr wurde
Istanbul von einem blutigen Terroranschlag mit vielen Toten und
Schwerverletzten erschüttert. Bereits im Januar hatte ein Anschlag,
der offenbar auf das Konto von Islamisten ging, auch zwölf deutsche
Touristen mit in den Tod gerissen. Am Tag zwei des muslimischen
Fastenmonats Ramadan schlugen Terroristen mit einer Autobombe
wiederum feige zu. Mindestens elf Menschen starben. Ihren Angehörigen
gilt unser Mitgefühl. Ganz gleich

Rheinische Post: Kommentar / Manöver mit Botschaft = Von Matthias Beermann

Militärmanöver sind ab einer gewissen Größe
nicht nur militärische, sondern auch politische Veranstaltungen. Für
die Nato-Großübung "Anaconda", die gestern in Polen begann, gilt das
allemal. Das Ganze mag durchaus dem Training der militärischen
Zusammenarbeit dienen, gedacht ist "Anaconda" jedoch vor allem als
große Beruhigungspille für die osteuropäischen Staaten, besonders die
Balten und die Polen. Unter de

Rheinische Post: Kommentar / Kita-Urteil gibt Klarheit = Von Detlev Hüwel

In Nordrhein-Westfalens Kindergarten-Landschaft
herrscht ein ziemliches Durcheinander. Seitdem die Kommunen frei über
die Kita-Gebühren entscheiden können, gibt es von Stadt zu Stadt
große Unterschiede. Während in Düsseldorf in der Regel keine Beiträge
erhoben werden, müssen die Eltern im benachbarten Meerbusch tief in
die Tasche greifen. Dabei kann es um mehrere Hundert Euro im Monat
gehen. Landesweit gilt lediglich: Für die Eltern eines Vorschul

Westfalen-Blatt: zum Thema EU und Afrika

Die Balkanroute dicht, der Weg über die Türkei
versperrt – doch was jetzt kommt, ist der Paukenschlag bei der Abwehr
neuer Flüchtlingswellen: Europa nimmt sich Afrika vor. Zunächst neun,
dann weitere Staaten. Auch wenn das Vorhaben »Partnerschaft« heißt,
so macht es doch klar: Die Zeit des Redens ist vorbei. Jetzt müssen
die Partner jenseits des Mittelmeers sagen, ob sie kooperieren oder
nicht. Wer sich weigert, hat damit zu rechnen, dass Europa
En

Westfalen-Blatt: zu Südlink

Weg von Öl, Kohle, Gas und Atom, hin zu
erneuerbaren Energien wie Solar- und Windstrom: In der Theorie ist
die 2011 nach der Fukushima-Katastrophe ausgerufene Energiewende
eine tolle Sache. In der Praxis zeigt sich in vielen Details, wie
schwierig sie doch ist. Da ist der Südlink nur eine, wenn auch
maßgebliche Hürde. Denn irgendwie muss der Windstrom aus dem Norden
gen Süden fließen. Das finden dann viele bereits weniger toll.
Bayerns Ministerpr&au

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Anschlag in Istanbul

Das Regime des türkischen Präsidenten Erdogan
hat sich über die Jahre seiner Herrschaft viele neue (alte) Feinde
gemacht. So viele, dass die Tätersuche nach dem Anschlag in Istanbul
in alle Richtungen zielt: Der »Islamische Staat« kommt für das
Attentat ebenso in Betracht wie linksradikale Terroristen und
kurdische Extremisten.

Erdogan wird die Geister, die er mit seiner autokratischen Politik
rief, nicht los. Der Terror wird die Türkei so lan

Rheinische Post: Kommentar / Stromkunde zahlt faule Kompromisse = Von Antje Höning

Die Anwohner der Stromautobahn von Emden nach
Osterath können sich freuen: Weil CSU-Chef Seehofer Monate lang gegen
eine "Monster-Trasse" in Bayern stänkerte und es zum Koalitionskrach
kommen ließ, beschloss Schwarz-Rot die Vorfahrt für Erdkabel beim
Netzausbau. Davon profitieren nun auch die Anwohner in NRW. Insgesamt
aber ist der Netzausbau ein weiteres Kapitel im Fortsetzungsroman
"Irrsinn der Energiewende". Von den bis 2022 nötigen Leitungen