Der Tagesspiegel: Sozialistenchef Pittella fordert nach Brexit-Referendum Direktwahl des EU-Kommissionspräsidenten

Der Fraktionschef der Sozialisten im
Europaparlament, Gianni Pittella, hat nach dem Referendum in
Großbritannien eine größere Bürgernähe der europäischen Institutionen
gefordert. "Wir setzen uns für die Direktwahl des
EU-Kommissionspräsidenten ein", sagte der Italiener dem "Tagesspiegel
am Sonntag". "So kann die EU auf eine demokratische Basis gestellt
werden", sagte er zur Begründung. Pittella kündigte an, das

DStGB zum Brexit: Repräsentative Demokratie stärken – Europa von unter aufbauen

"Der Brexit und sein Zustandekommen sollte uns
Warnung und Auftrag sein. Je mehr Volksabstimmungen desto besser nach
dem Motto: Mehr Demokratie wagen? Auch in Deutschland ist das ein
beliebtes Thema in Städten, Ländern und im Bund. Leider zeigen die
Erfahrungen, dass Volksabstimmungen emotionalisieren, polarisieren,
tendenziell die extremeren Positionen stärken und sich durch die
Kampagnen immer mehr vom eigentlichen Thema entfernen. Medial
angefeuert geht es in erster

SPD-EU-Politiker Jo Leinen: Eine britische Präsidentschaft der EU 2017 ist unmöglich

Der SPD-Europapolitiker Jo Leinen hat deutlich
gemacht, dass der Austritt der Briten aus der Europäischen Union auch
unmittelbare Folgen auf den Arbeitsablauf in der EU haben wird. "Es
ist sonnenklar, dass Großbritannien nicht die Präsidentschaft der EU
in zweiten Halbjahr 2017 übernehmen kann", erklärte Leinen im
Fernsehsender phoenix (Samstag, 25. Juni). Auch im Parlament und auf
den Arbeitsebenen werde es zu Konsequenzen kommen. "Ich kann mir auch

Rheinische Post: Chef der Wirtschaftsweisen sieht keine neue Weltwirtschaftskrise und fordert Härte von der EU gegenüber London

Der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph
Schmidt, erwartet keine neue Weltwirtschaftskrise durch den Brexit.
"Es zeichnet sich im Augenblick nicht ab, dass der Brexit so
weitreichende Folgen haben wird. Im Gegensatz zur Pleite der
Lehman-Investmentbank vor acht Jahren handelt es sich hier ja nicht
um ein plötzliches Ereignis, sondern um eines, das schon eine Weile
im Raum stand", sagte Schmidt der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Samstagausgab