Die führenden Wirtschaftsforscher in Deutschland
müssen sich mittlerweile fast schon wie nützliche Idioten vorkommen.
Gleich zweimal im Jahr werden sie von der Bundesregierung mit dem
Auftrag zur Erstellung eines Gutachtens über die konjunkturelle
Entwicklung bedacht. Ihre Wachstumsprognosen sind willkommen. Doch
das Kapitel zu den wirtschaftspolitischen Konsequenzen scheint jedes
Mal eine Arbeit für den Papierkorb zu sein. Schon mehrfach haben die
Forscher in der
Einen einzigen positiven Aspekt hat die Erklärung
der Beate Z. immerhin: Als Ikone oder Märtyrerin der Neonazi-Szene
taugt sie nun nicht mehr. Doch das, was sie da von sich gibt, zum
ersten Mal selbst und nicht von Anwälten vorgetragen, das ist so dünn
und ärmlich, was soll das denn letztlich sein? Ein
Schuldeingeständnis? Nicht wirklich. Reue und Bedauern? Wohl eher
Selbstmitleid. Eine Entschuldigung gegenüber den Hinterbliebenen der
Opfer? Mitnichten, n
Damit war nach den Animositäten der vergangenen
Monate nicht zu rechnen: Die beiden Erzfeinde Saudi-Arabien und Iran
haben sich auf der Opec-Konferenz in Algeriens Hauptstadt Algier am
späten Mittwochabend zusammengerauft und eine Beschränkung der
Fördermenge beschlossen. Um 750000 auf 33 Millionen Fass soll die
Produktion gedrosselt werden.
Die Strategie des Ölkartells, unliebsame Wettbewerber mit hohen
Fördermengen und niedrigen Preisen aus dem Markt zu s
Das Rennen um die Zukunft des Automobils ist
allerdings kein Sprint, sondern ein Marathonlauf – Daimler hat alle
Chancen, sich nach vorn zu schieben. Je stärker das E-Auto in den
Vordergrund drängt, desto wichtiger wird aber auch die Frage, wo es
gebaut wird – und wo seine Teile. Die Aussage des Konzerns ist
bisher, dass sich der Wandel langsam vollziehen wird. Doch
Verbrennungsmotoren und Getriebe, wie sie in Untertürkheim vom Band
laufen, werden im reinen Elektroauto, da
Auch Gesundheitsbetriebe sind ökonomischen Spielregeln unterworfen. Sie müssen sich ständig neu erfinden, um am Ball zu bleiben. Das Internet bietet viele Chancen.
Angela Merkel hat kein Interesse daran, dass ihr
Generalsekretär Peter Tauber geschwächt ins Jahr 2017 geht. Das wird
er aber. Gemäß dem ehernen Steigerungsprinzip "Feind, Todfeind,
Parteifreund" sieht sich der Dynamiker aus dem Main-Kinzig-Kreis
jetzt einer handfesten Mobbing- und Sexismusdebatte ausgesetzt, die
nicht vom politischen Gegner kommt. Taubers bisherige Entgegnungen
sind bestenfalls lauwarm. Trotzdem ist es – noch – nicht allzu
risikoreich, folg
Kein Angeklagter ist zur Aussage verpflichtet. Aber
eine Angeklagte, die sich zum Reden entschließt, sollte mehr
herausbringen als eine Bitte um Entschuldigung, von der niemand weiß,
welches Verhalten eigentlich "entschuldigt" werden soll. Bis heute
warten die Hinterbliebenen der Opfer auf eine Äußerung Zschäpes,
nach welchen Kriterien die Mordopfer ausgewählt wurden. Der 41 Jahre
alten Angeklagten droht nicht nur eine lebenslange Freiheitsstrafe,
Wenn sich die Politik ernsthaft für saubere Luft in
Städten einsetzen würde, müsste sie zuallererst dafür sorgen, dass
existierende Abgasnormen endlich eingehalten werden. Mit welchen
Antriebsarten dies erreicht wird, sollte man den Herstellern
überlassen. Technisch ist es überhaupt kein Problem, auch saubere
Diesel und Benziner auf die Straße zu bringen. Ein Konkurrenzkampf
Verbrenner versus Elektroantrieb wäre sogar hilfreich, um die