Avi Primor, ehemaliger israelischer Botschafter in
Deutschland, glaubt trotz der neuen Eskalation langfristig an Frieden
zwischen Israelis und Palästinensern. "Der Frieden wird irgendwann
kommen, wird kommen müssen. Denn beide Seiten haben keine
Alternative", sagt Primor dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Donnerstag-Ausgabe). "In Wahrheit kann ja keiner den anderen
besiegen." Primor fordert die israelische Regierung und die Hamas
dazu auf, über d
Otto von Bismarck sagte einst, je weniger die Leute
wüssten, wie Würste und Gesetze gemacht würden, desto besser
schliefen sie. Das beherzigt die deutsche Politik bei Griechenland
derzeit gründlich, wie man gestern im Bundestag wieder sehen konnte.
Die Opposition will aus dem bisherigen Scheitern aller
Rettungsmaßnahmen ableiten, dass Angela Merkel erstens sofort
bekennen muss, dass ihre Politik versagt hat. Und zweitens soll sie
zugeben, dass es jetzt direkt
Griechenland und die anderen Euroländer sind
finanziell aneinander gekettet. Das wird beim Gerangel um die
Auszahlung der nächsten Hilfskredittranche immer deutlicher. Niemand
kann mehr abstreiten, dass der Schuldner die brutalen Forderungen und
Auflagen der öffentlichen Gläubiger von EU und IWF nicht erfüllen
kann. Athen soll deshalb mehr Zeit bekommen. Doch die absehbare
zweijährige Streckung des Defizitabbaus hätte nur den Effekt, das
Problem über
Die entwicklungspolitischen Landschaften haben sich
in den zurückliegenden Jahren weitreichend verändert. Aus früheren
Entwicklungsländern sind neue Gestaltungsmächte und Partner in der
Außen- und Wirtschaftspolitik geworden. Die Grenzen nationaler
Politikgestaltung bei der Lösung globaler Probleme haben insbesondere
die Zivilgesellschaft als wichtigen Akteur in der
Entwicklungszusammenarbeit hervortreten lassen.
Emmanuel Nahshon, Gesandter der israelischen
Botschaft in Deutschland, zeigte sich unzufrieden über den bislang
gescheiterten Waffenstillstand in der Auseinandersetzung mit den
Palästinensern. "Zur Zeit sind wir enttäuscht. Wir erwarten gute
Nachrichten aus Kairo. Eine friedliche Lösung ist in den Händen der
Hamas", sagte er im PHOENIX-Interview. Die Bedingung dafür sei ein
langfristiger Waffenstillstand. "Die Hamas muss entscheiden, ob sie
das
Der Beschuss Israels aus dem Gaza-Streifen sei
durch nichts zu rechtfertigen, ließ Bundeskanzlerin Merkel nach einer
Woche neuem Krieg im Nahen Osten wissen. Sie hat Recht. Dass aber
auch der israelische Beschuss von Gaza durch nichts zu rechtfertigen
sei, auf diese Äußerung wartet man bislang vergeblich. Die
Bundesregierung ist mit ihrer einseitigen Verurteilung in Richtung
der Palästinenser, mit ihrer ausdrücklichen Unterstützung der
israelischen »Ve
Es scheint kein Ende der Gewalt zu geben. Wieder
einmal starten Hunderte Raketen in Richtung Israel, wieder einmal
bombardieren israelische Flugzeuge das dichtbesiedelte Gaza.
In einem 45-minütigen "ZDF spezial: Gewalt in Nahost – Welche
Chancen hat der Frieden?" am Dienstag, 20. November 2012, 20.15 Uhr,
zeigt ZDF-Reporter Timm Kröger das Leid der Zivilbevölkerung auf
beiden Seiten. Außenminister Westerwelle äußert sich in einem
Schaltgespr&au
Bonn/Berlin, 20. November 2012 – Priska Hinz hat
Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu aufgefordert, "vor und nicht nach
der Wahl" Zahlen für die Griechenland-Rettung auf den Tisch zu legen.
"Wir erwarten von dieser Regierung und der Kanzlerin, dass sie
endlich einmal der Bevölkerung reinen Wein einschenkt und sagt, ,die
Rettung Griechenlands wird den Bundeshaushalt auch belasten–", so die
haushaltspolitische Sprecherin der Grünen im PHOENIX-Interview. Daf&uu
Bonn/Frankfurt am Main, 20. November 2012 – Abdallah
Frangi setzt im Konflikt zwischen Israel und der Hamas auf die
internationale Gemeinschaft. "Ich hoffe, dass die Weltgemeinschaft
jetzt agiert, internationale Truppen dorthin schickt und die
Zweistaatenlösung erzwingt", sagte der ehemalige Leiter der
Generaldelegation Palästinas und heutige persönliche Berater von
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas im PHOENIX-Interview.
Palästinenser und Israel s