Die wirtschaftliche Entwicklung der Euro-Zone
gestaltet sich besser als befürchtet – für eine Entwarnung ist es
dennoch zu früh. Ähnlich wie in Großbritannien sind die Zeichen
höchstens verhalten positiv. In den USA bleibt das Wachstum anämisch,
die Situation ist von einer historischen Ausnahmeerscheinung geprägt:
Weder fällt das Land in eine Rezession, noch gewinnt die Erholung
spürbar an Fahrt. Auch in China, das die Krise bislang gut bew&
Die EU-Terminvorschau ist ein Service der
Vertretungen der EU-Kommission in Deutschland für Journalisten. Sie
kündigt vor allem Termine der EU-Kommission, des Europäischen
Parlaments, des Rates der Europäischen Union und des Europäischen
Gerichtshofes mit besonderer Bedeutung für Deutschland an.
Wohlstand gegen Freiheit – auf diese kurze
Formel lässt sich das politische Programm der Kommunistischen Partei
Chinas bringen. Jahrelang ist dieser Deal mehr oder minder
aufgegangen, der innere Frieden wurde durch extrem hohe
Wachstumsraten erkauft. Doch das Modell des chinesischen
Turbo-Kapitalismus stößt an seine Grenzen. Die soziale Schieflage
nimmt zu und auch die Unzufriedenheit im Volk mit Behördenwillkür und
der grassierenden Korruption. Das moralische Ans
Amerika hat gewählt, das war vorgestern. Gestern
begann die chinesische Woche: Derweil sich der Westen mit mageren
Wachstumsraten und Schuldenbergen hoch wie der Himalaya herumschlägt,
verspricht China ganz nach Ludwig Erhard selig: Verdoppelung des
Wohlstands binnen acht Jahren. Und was macht das mit uns? Längst
haben wir uns daran gewöhnt, dass Spielzeuge so chinesisch sind wie
die Innereien des iPhone. Oder Schwing-Betonpumpen aus Herne und
Kiekert-Autoschlösser
Welch ein Kontrast. Der Zufall wollte es, dass die
beiden mächtigsten Nationen des Planeten nahezu zeitgleich ihre
Führung neu bestimmen. Während die Vereinigten Staaten von Amerika
dies mit einem auch schon mehr als 200 Jahre alten, nicht
unkomplizierten aber zweifelsfrei demokratischen Verfahren
bewerkstelligen, verlässt sich die Volksrepublik China auf ein noch
deutlich älteres Politikmodell: eine Handvoll Mächtiger kungelt, ein
Akklamationsgremium nickt a
Es ist ein Grundprinzip privatwirtschaftlicher
Logik: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren. In nicht
wenigen Ländern und Wirtschaftsbereichen auf diesem Planeten sind die
Rahmenbedingungen politisch so gesetzt, dass diese skandalöse Praxis
möglich und häufig sogar legal ist. Ecuador hat unter der linken
Regierung von Rafael Correa mit dieser Logik gebrochen. Die
Verurteilung von Chevron nach 17-jährigem Rechtsstreit im Februar
2011 war ein erstes Signal f&
Führende Persönlichkeiten der deutschen Wirtschaft
und Politik, darunter Jürgen Fitschen, Peter Brabeck-Letmathe, Jette
Joop, Helmut Schmidt, Wolfgang Schäuble, Dieter Zetsche, Rainer
Brüderle und Oskar Lafontaine haben sich am 8. November 2012 zum ZEIT
Wirtschaftsforum in Hamburg getroffen.
Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt
Hamburg begrüßte die rund 600 Gäste der Hamburger Wochenzeitung DIE
ZEIT im Hamburger Michel
Barack Obama hat die US-Wahlen gewonnen – und fast
alle Deutschen freuen sich mit ihm. In einer repräsentativen
N24-Emnid-Umfrage finden es 95 Prozent der Deutschen "eher gut", dass
Obama im Amt bestätigt wurde. Nur 2 Prozent finden das "eher
schlecht".
Die Deutschen haben auch klare Vorstellungen davon, was Präsident
Obama nun als nächstes zu regeln hat. Am dringendsten muss Obama aus
Sicht der Deutschen die Truppen aus Afghanistan abziehen (74 P
Der Deutsche Bundestag debattiert heute über die
Ausgestaltung der transatlantischen Beziehungen. Dazu erklärt der
außenpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag,
Thomas Silberhorn:
"Die Wiederwahl von Barack Obama ist ein Garant für Kontinuität in
den transatlantischen Beziehungen. Sie bietet eine gute
Voraussetzung, um unsere Partnerschaft mit den USA weiter zu stärken
und zu vertiefen. Deren Fundament reicht weit über die
Der inhaltsleere Wahlkampf ums Weiße Haus ist vorüber. Und es hat
sich bestätigt: Obama ist ein beliebter Mann. "Four more years."
lautete die Botschaft, die der wiedergewählte Präsident über seinen
Twitter-Account nach der Entscheidung in die Welt verschickte.
Alfred Platow, der Vorstandsvorsitzende der versiko AG und
Verwaltungsratvorsitzende der ÖKOWORLD LUX S.A., sagt dazu: "Obama
musste einfach wiedergewählt werden, denn e