Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu „Brüderle fordert höhere Löhne“

Über die Motive des Ministers darf gerätselt
werden. Sollte es der Versuch gewesen sein, die Liberalen beim DGB
wieder salonfähig zu machen, ist dieser gründlich fehlgeschlagen. Zu
tief ist der Riss nach den jahrelangen Auseinandersetzungen um
flächendeckende Mindestlöhne. Schlimmer noch: Sogar die
Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di räumte gestern ein, dass der satte
Abschluss in der Stahlindustrie nicht so einfach auf andere Branchen
übertragbar ist

Neues Deutschland: Gezeichnet vom Gift

Der Rotschlamm, der über sieben ungarische Dörfer
hinweggeflossen ist, um dann in Raab und Donau zu gelangen, hat einen
Vorteil gegenüber anderen giftigen Ausflüssen der Profitgier: Er ist
sichtbar. Man kann genau sehen, wo Boden, Grundwasser und Uferzonen –
vermutlich für Jahrzehnte – verseucht sein werden.

Man wünschte sich, dass die, die verantwortlich sind für die
Katastrophe, ebenso gezeichnet wären. Nicht nur die Manager der
privatisierten un

Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zu Gysis Kritik an der Linken:

Fraktionschef Gysi wirft seiner Partei
Selbstbeschäftigung und Passivität vor. Und in der Tat: Ob
Anti-Atom-Protest oder "Stuttgart 21" – die Linke ist nur Mitläufer,
an der Spitze der Bewegung stehen die Grünen. Mit dem Thema
Mindestlohn lässt sich nicht mehr punkten, weil dafür inzwischen
sogar die Union Sympathie empfindet. Und da die SPD ihre Haltung zu
den Hartz-Gesetzen und der Rente mit 67 schrittweise korrigiert,
entfällt auch dieses Al

Deutscher Apothekertag: Politiker wollen sichere Patientenversorgung statt Pick-up-Stellen

Politiker verschiedener Parteien sprachen sich zu
Beginn des Deutschen Apothekertages dafür aus, die flächendeckende
und sichere Arzneimittelversorgung der Patienten durch
inhabergeführte Apotheken zu stärken. Zugleich wandten sie sich gegen
Pick-up-Stellen in Drogeriemärkten oder Tankstellen. Vor 800
Delegierten und Gästen sprachen zur Eröffnung des Deutschen
Apothekertages Bundestagsabgeordnete von CDU/CSU, FDP und Die Linke
sowie je ein Vertreter des F