Neue Presse Hannover: Kommentar zu Hartz IV von Udo Harms

Das Klischee ist bekannt: Hartz-IV-Empfänger
hängen vor der Glotze, ne Fluppe im Mundwinkel, ne Pulle Bier in der
Rechten. Kein Wunder, dass Politiker gegen das Lotterleben auf
Staatskosten wettern, vor allem aber dagegen, dass der Staat den
Konsum von Drogen wie Alkohol und Tabak finanziert. 19 Euro pro
Monat, das wurde von Amts wegen präzise berechnet, braucht ein
Arbeitsloser für Genussmittel. Deshalb wurden diese Kosten bisher bei
der Berechnung des Hartz-IV-Regelsa

Ostsee-Zeitung: OSTSEE-ZEITUNG Rostock zu Ahmadinedschad

Hat der Mann noch alle Tassen im Schrank? Das mag
man sich nach dem Auftritt von Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad
vor der UN-Vollversammlung und seinen Ausfällen gegen die USA fragen.
Er hat seine sieben Sinne beieinander, ist zu befürchten.
Ahmadinedschads Auftreten als Hassprediger hat einen klaren Zweck: Er
will seinen Landsleuten zeigen, dass er sich traut, die westliche
Welt, vor allem die USA, zu provozieren, zu beleidigen. Und dass die
Großmacht und ihre Ver

Stuttgarter Nachrichten: Geplante Erhöhung der Hartz-IV-Sätze

"Die Freude über die Erhöhung wird nicht lange
anhalten. Unser Sozialstaat schaufelt sich mit solchen Erhöhungen
sein eigenes Grab. Gerade jene, die auch in Zukunft auf ihn
angewiesen wären, werden die Zeche bezahlen müssen. Für sie wird
nicht mehr viel übrig bleiben. Schon jetzt ist unser Staat dabei,
sich finanziell selbst zu strangulieren. Eine Erhöhung der
Hartz-IV-Sätze wird diesen Prozess noch beschleunigen."

Pressekontakt:
St

LVZ: Früherer Bundesbankpräsident Tietmeyer: Ostdeutschland 1989 aus Ruinen auferstanden

Der frühere Bundesbankpräsident und Sonderberater
von Kanzler Helmut Kohl, Hans Tietmeyer, hat die Deutsche Einheit als
großen historischen Erfolg gewürdigt. "Natürlich sind im
Vereinigungsprozess auch Fehler gemacht worden, und das auch auf
unserer Seite. Richtig ist auch, dass Ostdeutschland zwei Jahrzehnte
nach der Wiedervereinigung noch nicht vollständig das wirtschaftliche
Niveau der alten Bundesrepublik erreicht hat. Dennoch: Ostdeutschland
ist seit

WAZ: Wer trägt Schuld im Envio-Skandal
– Kommentar von David Schraven

Wir wissen heute, dass die Firma Envio auf ihrem
Gelände PCB unsachgemäß aus alten Trafos und Kondensatoren hat
kratzen lassen. Die Arbeiter und die Menschen in der Umgebung waren
großen Gefahren ausgesetzt. Dafür war die Firmenleitung
verantwortlich. Die Chefs hätten dafür sorgen müssen, dass nichts
passieren kann. Sie haben versagt. Mehr noch: Envio hat mit dubiosen
Geschäftemachern kooperiert, um noch mehr Gift um die halbe Welt bis
in den

WAZ: Das Duell Röttgen-Laschet –
Die NRW-CDU hat schon gewonnen
– Leitartikel von Tobias Blasius

Norbert Röttgen hat die Woche an der Seite von
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York begonnen und wird sie
neben Armin Laschet in Krefeld beschließen. Gestern weltweiter
Artenschutz, heute niederrheinische CDU-Regionalkonferenz. Nach vier
Wochen intensiven Buhlens um die Mitgliedergunst geht die Basistour
für die Aspiranten auf das politische Erbe von Jürgen Rüttgers zu
Ende. Das Duell mit Laschet um den Vorsitz der NRW-CDU hat dem
Bundesumweltminister

WAZ: Die SPD und ihr Vorsitzender –
Gabriel, der Zampano
– Kommentar von Miguel Sanches

Für Politiker sind Umfragen wie der Blick auf die
Tabelle für den Sportler. Die SPD steht oben, nahezu auf Augenhöhe
mit der Union. Das ist zwar nur ein Zwischenstand. Aber er hat was
Tröstliches – nach der brutalen Abwahl im September 2009. Der
Muntermacher und Taktgeber ist Parteichef Sigmar Gabriel. Von allen
Cowboys in der Berliner Politik schießt er am schnellsten. Macht er
sich selbst interessant oder auch die SPD? Nicht alles, was er sagt,
klingt durchdach

Stuttgarter Zeitung: Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier über konservative Wertvorstellungen in der CDU und Integration: „Wir müssen unsere Politik vor dem Ruch der Beliebigkeit bewahren“

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier
(CDU) mahnt seine Partei, an Traditionen festzuhalten und ihre
Politik "vor dem Ruch zu bewahren, beliebig zu sein". "Wenn wir über
Heimat sprechen, über Liebe zu unserem Land, dann müssen wir auch
klarmachen, dass dies tragende Werte sind", sagte er im Interview der
"Stuttgarter Zeitung" (Samstagausgabe).

Konservativ sei aus seiner Sicht, Politik danach auszurichten, was
immer gilt, und We